Um Klicks ohne Conversions profitabel zu nutzen schlägt Google seinen Adwords Nutzern neuerdings ergänzend zum Adwords-Konto vor, Google Adsense zu benutzen. Google-Adsense ist ein Programm über welches man relevante Anzeigen von Werbetreibenden im Google Display Netzwerk auf seiner Website zulässt und durch die Klicks der Nutzer, die über die Anzeigen auf der eigenen Homepage Geld einnimmt. Wenn man also schon durch den bezahlten Klick keine direkten Lead oder Sale bekommt, kann man wenigstens Geld als “Weiterleitungsgebühr” einnehmen. Also ein Ansatz, den von Google geschmähte Affiliate Websites verfolgen, deren AdWords Kampagnen Google bis vor kurzem noch mit Minderung des Qualitätsfaktors und teilweise sogar Konto Sperrungen belegte.
Sogenannte Arbitrage Geschäftsmodelle, die nur auf der Differenz zwischen AdWords Klickkosten und Adsense Einnahmen basieren waren jahrelang ein weit verbreitetes Modell zur Monetarisierung von bezahltem Traffic, bis Google vor einiger Zeit diese Seiten abstrafte. Nun scheinen sie wieder geduldet zu sein.
Im Grunde gut für beide Seiten, wenn das im hauseigenen Adwords-Unternehmensblog aufgeführte Beispiel DesignerApparel.com nicht lediglich eine reine Affiliate-Seite wäre, auf der dem Besucher keine andere Möglichkeit bleibt, als auf eine Adsense Anzeige zu klicken, die zu einem separaten Onlineshop führt.
Somit kann und darf nun jedermann Arbitrage-Geschäfte betreiben, indem er durch Adwords-Anzeigen auf seine Adsense Anzeigen verweist und gezielt Gewinn durch die Klicks der Besucher macht. So ein Geschäftsmodell macht sicherlich nur im größeren “professionellen” Rahmen Sinn, es ist jedoch interessant zu sehen, dass Google dem reinen Affiliate Modell nun grünes Licht gibt, nachdem man noch vor einigen Jahren rigoros gegen Arbitrage-Seiten vorging und einige Accounts auf Lebenszeit gekündigt wurden.
Quelle: Google Unternehmensblog
Affiliate Seiten nun für AdWords wieder geduldet?,Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:











