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Die regionale Werbeausrichtung wird von vielen Adwords-Usern gern genutzt um potentielle Kunden gezielt anzusprechen. Das Schalten der Anzeigen kann sowohl auf Regionen und Städte, wie auch auf Benutzerdefinierte Grenzen erfolgen. Hierbei ist es möglich genau die geografischen Zielregionen zu erreichen, welche für ihr Unternehmen besonders relevant sind. Umgekehrt kann man irrelevante Gebiete auszuschließen, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Seit kurzem schickt Google nun der erweiterten Anzeigenausrichtung in den Ring und kommt damit diversen Nutzenanfragen, nach mehr Möglichkeiten bei. Erreichen der potentiellen Kundschaft nach. Hierbei weißt Google darauf hin, dass die „advanced controls“ nur genutzt werden sollten, wenn es den Werbezielen nach spezieller Kontrolle verlangt, da schnell eine riese Gruppe von möglichen Kunden ausgeschlossen werden kann.

War es bis jetzt lediglich möglich Zielregionen komplett ein- oder auszuschließen setzt Google jetzt auf „users physical location“ (der Ort an dem sich der Nutzer befindet) bzw. „the location of interest“ (bezugnehmend auf Ortsangaben innerhalb der Suchanfrage)
Habe ich früher meine Anzeigen speziell auf Hannover ausgerichtet, wurden meine Anzeigen nicht nur innerhalb Hannovers geschaltet, sondern auch dann wenn das Wort „Hannover“ Bestandteil der Suchanfrage war.

Heute nutzt Google den physikalischen Standort des Nutzers bzw. auf Standorte welche sich durch Ortsangeben in der Suchanfrage ergeben.

Bsp.: Richte ich nun meine Anzeigen auf Hannover aus (basierend auf dem physikalischen Standort des Nutzers) würden jemanden der sich in Berlin befindet und nach SEM Agentur sucht, keine Anzeigen von SEM Deutschland angezeigt werden (SEM Deutschland befindet sich in Hannover).

Ebenso würde jemand der sich in Hannover befindet und dessen Suchanfrage darauf schließen lässt, dass er sich für etwas außerhalb Hannovers interessiert (SEM Agentur Berlin), keine Anzeigen von SEM Deutschland zu Gesicht bekommen. Selbst dann nicht, wenn unsere Kampagne exakt das von ihm eingegebene Keyword enthält.

Adwords unterscheidet hierbei zwischen:

  • Target using physical location (Ort an dem sich der Nutzer befinden, via IP-Adresse)
  • Target using search intent (Ort aus Suchanfrage)
  • Target using physical location or search intent (Kombination aus beiden)

Diese Möglichkeiten lassen sich selbstverständlich auch umkehren. Ausgehend von Zielregionen und Orten von Interesse, können Regionen von Adwords ausgeschlossen werden. Mit anderen Worten, es werden keine Anzeigen geschaltet, wenn sich der Nutzer an einem speziellen Ort befindet oder diesen in seine Suchanfrage miteinbezieht.

In diesem Fall wird zwischen folgenden Möglichkeiten unterschieden:

  • Exclude by physical location only (Ausschluss basierend auf physikalischem Standort)
  • Exclude by physical location and search intent (vollständiger Ausschluss)

Möchte ich also Leute die sich in Hannover befinden ausschließen, aber gleichzeitig Kunden von außen, welche Hannover in ihre Suchanfrage miteinbeziehen weiterhin erreichen, ist dies ebenfalls möglich.

Mit diesen Änderungen bietet Google abermals mehr Kontrolle über das Erreichen von potentieller Kundschaft und ein weiteres Werkzeug, dass es einer SEM Agentur ermöglicht feinmaschiger und Kundenorientierter zu arbeiten.

Quellen:

http://adwords.blogspot.com/2011/03/location-targeting-on-adwords-now-with.html

http://adwords.google.com/support/aw/bin/answer.py?hl=de&answer=78203

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