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PR in Wikipedia: Aufgesang Wikipedia Leitfaden

28.Oktober 2013 - (Online-)Marketing, Inbound Marketing / Content Marketing, SEO & SEA Studien & Untersuchungen - Olaf Kopp

Unsere Kollegen von Aufgesang Public Relations  haben zusammen mit Sucomo einen Leitfaden zum Thema Public Relations in Wikipedia veröffentlicht. Anlass ist eine Abstimmung unter den deutschen Wikipedia-Moderatoren darüber, ob Unternehmen und PR-Agenturen bzw. PR-Freelancer im deutschen Wikipedia mitarbeiten dürfen.

Wikipedia-Leitfaden

Umfrage zur Beteiligung von Unternehmen & PRlern bei Wikipedia.de

Die Umfrage unter den deutschen Wikipedia-Moderatoren brachte ein erstaunlich eindeutiges Ergebnis. 82% sprachen sich für eine Mitarbeit durch bezahlte Schreiber aus. Dabei gilt es einige Regeln zu beachten.

Die Wikipedia Regeln

Der Leitfaden benennt die drei goldenen Regeln beim Verfassen und verändern von Wikipedia-Artikeln:

  • Transparenz
  • Quellenarbeit
  • Lernfähigkeit
Desweiteren sind die Relevanzkriterien zu beachten:
  • Begriffe und abstrakte Zusammenhänge
  • Dinge und gesellschaftliche Ereignisse
  • Fiktive Gegenstände, Orte und Figuren
  • Lebewesen
  • Organisationen und Institutionen
  • Orte
  • Personen
  • Verkehrswesen
Desweiteren beantwortet der Leitfaden folgende Fragen:
  • Wie kann ich einen neuen Artikel anlegen?
  • Wie kann ich einen bestehenden Artikel ändern?
  • Wie kann ich gravierende Fehler in einem Artikel korrigieren?
  • Was soll ich tun, wenn niemand auf eine Anfrage reagiert?
  • Was soll ich tun, wenn ich beschimpft werde?
  • Wie kann ich Bilder in Artikel einfügen?

Mehr dazu im Wikipedia Leitfaden

Den von den Autoren Anja Floetenmeyer (Aufgesang Public Relations) und Markus Franz (Sucomo) erstellte Leitfaden steht ab sofort gegen Tweet oder Share auf XING, Twitter, Facebook oder LinkedIn durch Klick auf das Leitfaden-Cover kostenlos zum Download bereit:

Wikip-Leitfaden_Titelseite_2013-10-23

Zum Download des Wikipedia Leitfadens auf das Cover klicken

Inhaltsverzeichnis des Wikipedia-Leitfadens

  1. Warum Wikipedia?
  2. Über diesen Leitfaden
  3. Die drei goldenen Regeln
  4. Verhältnis zu Unternehmen
  5. Relevanzkriterien für Artikel
  6. Bewertung vor Bearbeitung
  7. Verifizierte Benutzerkonten
  8. Angaben auf der Profilseite
  9. Rechte und Gewohnheiten
  10. Hilfe auf der Diskussionsseite
  11. Ausnahmen von der Regel
  12. Mentoren und Support-Team
  13. Direkter Eingriff in Artikel
  14. Bilder und Lizenzauswahl
  15. Wikipedia im Überblick
  16. Über die Autoren

 

 

PR in Wikipedia: Aufgesang Wikipedia Leitfaden
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Zu Olaf Kopp

Olaf Kopp ist Co-Founder, Gesellschafter und Head of SEO der Aufgesang Inbound Marketing GmbH . Er blickt auf drei Jahre Erfahrung als Geschäftsführer der Online-Marketing-Unit der Aufgesang Agenturgruppe zurück.Als begeisterter Suchmaschinen- und Content-Marketer schreibt er für diverse Fachmagazine, u.a. t3n, Website Boosting, suchradar, Hubspot ... und war als Gastautor in diverse Buch-Veröffentlichungen involviert. Zudem engagiert sich Olaf Kopp als Dozent und Speaker für SEO, Google-Analytics und Content Marketing in Bildungseinrichtungen sowie Konferenzen wie z.B. der Hochschule Hannover, Ostfalia Hochschule, Norddeutschen Akademie, CMCx, SEOCampixx … Er ist Mitveranstalter des SEAcamps in Jena. Olaf schloss 2006 sein BWL-Studium mit Schwerpunkt Marketing und E-Business als Diplom Kaufmann (FH) ab und beschäftigt sich seit 2005 mit Social Media Marketing, Google AdWords sowie SEO. Seit 2012 stehen digitales Branding, Content-Marketing und semantische SEO im Fokus seines Interesses.
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2 Antworten zu “PR in Wikipedia: Aufgesang Wikipedia Leitfaden”

  1. Gern wollen wir eine Interpretationsfrage beantworten:

    Das Meinungsbild zum Thema bezahltes Schreiben in der Wikipedia wurde formal abgelehnt, das ist richtig. Was heißt das? Dieses Meinungsbild wurde mit der Begründung gestartet, „die bisherigen weiten Interpretationsspielräume zum Thema vereinheitlichen“ zu wollen, um ein aktives Mitwirken von Unternehmen in der Wikipedia auszuschließen. Dass es formal abgelehnt wurde, bedeutet, dass die Mehrheit der Community die bestehenden Regeln nicht verändern möchte: Unternehmen dürfen weiterhin bei Wikipedia mitarbeiten. Die bisherige Praxis wurde also bestätigt.

    Das Meinungsbild enthielt Aspekte, die den Wikipedia-Grundgedanken, jeder könne an der Enzyklopädie mitschreiben, in Frage stellten. Auch das war ein Grund, warum Abstimmende es gar nicht erst zur formalen Entscheidung zugelassen haben.

    Trotzdem fand zusätzlich die inhaltliche Abstimmung statt. In dieser haben 82 Prozent der Abstimmenden die Frage „Sollen die Regeln für bezahlte Schreiber verändert werden?“ mit Nein beantwortet. In einer weiteren inhaltlichen Abstimmung haben lediglich zehn Abstimmende sich für den Vorschlag ausgesprochen, Unternehmen „generell keine Erlaubnis“ zur Mitarbeit in der Wikipedia zu erteilen.

    Hier hat sich also die Community der Wikipedia-Autoren mehrheitlich zu einer Haltung bekannt, die zwar nicht formal verbindlich ist, aber informativ nicht ignoriert werden darf.

    Entscheidend ist, was die überwältigende Mehrheit der Community denkt. Und das geht sowohl aus der formalen als auch aus der inhaltlichen Abstimmung des Meinungsbildes zweifelsfrei hervor, ebenso wie auch aus einer bereits im Frühjahr durchgeführten Umfrage. Die Community hat die Frage nach dem bezahlten Schreiben nun mehrfach gleich beantwortet. Die deutschen Wikepedianer haben nachweislich kein Problem damit, wenn PRler und Unternehmen mitarbeiten – solange der Inhalt stimmt(!).

    Das freut uns, denn damit wurde eine uneindeutige Situation diskutiert und es ist offiziell nachzulesen, wie die dt. Community zum bezahlten Schreiben steht. Für uns in der PR ist es wichtig, dass sich Unternehmen an der Diskussion in den eigenen Einträgen beteiligen können. Dass man sich von Unternehmen hierfür bestimmte Gepflogenheiten wünscht, ist andererseits ebenfalls deutlich geworden. Diese kann man in unserem Leitfaden gut nachlesen.

  2. Wikipedia-Benutzer sagt:

    „Umfrage zur Beteiligung von Unternehmen & PRlern bei Wikipedia.de

    Die Umfrage unter den deutschen Wikipedia-Moderatoren brachte ein erstaunlich eindeutiges Ergebnis. 82% sprachen sich für eine Mitarbeit durch bezahlte Schreiber aus. “

    Das ist schlicht eine dreiste Lüge. Ein entsprechendes Meinungsbild wurde mit 60 zu 40 Prozent gar nicht zur Abstimmung zugelassen, da die Formalitätsgründe nicht erfüllt wurden.

    Die Wikipedia-Community regt sich in der eigenen Wikipedia-Zeitschrift „Kurier“ gerade heftig über diese Falschmeldungen in verschiedenen PR-Zeitschriften auf.

    PR ist gemäß der Regel „IK“ auch weiterhin ausdrücklich nicht erwünscht. Kann auch jeder selbst nachlesen.

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