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Social Media Marketing und auf was man dabei achten sollte…

16.Dezember 2009 - Social Media Marketing - Olaf Kopp

Social Media Marketing ist derzeit in aller Munde.  Immer mehr Internet User haben einen Facebook, Twitter, StudiVZ, Flickr, Youtube Account oder nutzen Blogs, Social Bookmark Dienste, Feedreader usw.

social-media-marketingDoch man muss beachten, dass aus Marketing Sicht immer noch ein großer Teil Theorie ist und erst wenig Erfolgsstorys in puncto monetär rentabler Sicht vorzuweisen sind. Das Social Web ist ist in erster Linie ein Netzwerk aus privaten Personen, die für User Generated Content sorgen.  Da ist es verständlich, dass Unternehmen mit kommerziellen Interessen erst einmal als Fremdkörper in diesem Umfeld aufgenommen werden.

Bevor man selber anfängt im Web 2.0 als Unternehmen zu kommunizieren sollte man als erstes als Beobachter agieren und das Social Web monitoren z.B. bei Twitter die Twittersphäre nach seinem Firmennamen durchsuchen. Wird etwas über mich oder mein Unternehmen geschrieben. Ist es positiv? Ist es negativ? Wer hat es geschrieben? Das gleiche kann man auch über Google Alerts machen indem man sich immer wenn der Firmenname im Netz auftaucht Google mir eine Mail mit dem Verweis schickt.

Zudem sollte man sich mit den Kommunikationsweisen und Umgangsarten im Social Web auseinandersetzen.

Es bringt nichts und ist i.d.R. eher schädlich wenn man es über den typischen klassischen Werbe Monolog führt. So wird man mit Nichtbeachtung bestraft.

Man muss einen Dialog auf gleicher Augenhöhe mit den Usern aufbauen. Mehr Berater als Verkäufer. So kann man das Social Web als Kundenbindungskanal nutzen.

Für das Hardselling sollte man mit exklusiven Angeboten nur für die jeweilige Community locken. Das spricht sich rum und die Community sollte dadurch wachsen.

Um seine Community zu vergrößern kann man auch mit regelmäßigem wertvollen Content oder z.B. nützlichen Apps for free locken. So garantiert man, dass die Community am Ball bleibt und wächst.

Dabei sollten RSS Feeds und Buttons zu den gängigen Social Bookmark Diensten und zum weiterempfehlen auf Facebook & Co. sollten zum Standard gehören.

Wenn man mit dem Gedanken spielt im Social Media Marketing aktiv zu werden und in Dialog mit dem Useren treten möchte  sind folgende Fragen zu beantworten:

An Wen? Welcher Kanal? Wer? Was?

An Wen? Welcher Kanal?

Wer ist meine Zielgruppe und und wo hält sie sich auf? Ist z.B. Twitter, Myspace oder Facebook der Place to Be? Oder alle zusammen?

Wer führt den Dialog mit den Usern?

Am Effektivsten kann man in den Dialog mit den Usern treten, wenn man ein Gesicht hat und eine reale Person als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Einfach nur ein unpersönliches Firmenlogo zu platzieren passt nicht in die Welt des Social Web. Für das reine Hardselling tut es eventuell auch ein unpersönliches Firmenlogo. Für den Dialog betreffend Kundenbindung sowie Branding   ist es umso wichtiger im Social Web dem Unternehmen ein Gesicht zu geben. Am besten ein Mitarbeiter oder Produktmanagement, der nah am Produkt ist.

Da kann es aber schon zu den ersten großen Schwierigkeiten bzw. Barrieren innerhalb des Unternehmens kommen. So kann  ich aus der Praxis berichten, dass Mitarbeiter oft nicht gewillt sind Ihr Gesicht und Ihren Name in den Dienst der Firma im Netz zu stellen.  Da wird schnell klar wie stark sich der jeweilige Mitarbeiter mit der Firma bzw. mit seinen Produkten identifiziert. Bei vielen Produkte kann man verstehen und auch nicht verlangen, dass der Mitarbeiter auch als Privatperson dahinter steht. Das wäre ein Thema für eine Diskussion bezüglich „Firmenphilosophie“ oder „Integrität der Mitarbeiter“ deswegen hier Stop!

Was soll kommuniziert werden?

Ist die verantwortliche Person auserkohren, geht es um die Inhalte, die kommuniziert werden sollen. Oben habe ich schon ein paar Ansätze genannt. Hier ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Kleine Online Spiele, Apps for free, Gutscheine, witzige Videos … Am Besten auch mit viralem Charakter. Wichtig dabei: Keine platten Marketing Floskeln wie „Wir sind die Besten!““… das einzige am Markt!“ .“..von Stiftung Warentest“ empfohlen! etc.

Be Social!

Zum Schluss sollte man noch festhalten, dass das Web 2.0 / Social Web eine Fülle von Möglichkeiten bereithält und viele Unternehmen diese nutzen können um Kundenbindung, Branding und teilweise sogar Hardselling zu forcieren. Aber dies gilt nicht für alle.

Durch Googles Fokussierung auf die Echtzeit-Suche macht Social Media Marketing allerdings betreffend SEO für jede Website Sinn.

Weitere Tipps zum Thema Social Media Marketing (SMM) gibt es im Social Media Marketing Leitfaden.

Als Grundlage um das Social Web besser zu verstehen sollte man sich mit dem Thema Word of Mouth, Viral Marketing und ganz grundsätzlich den Memen auseinandersetzen.

Wir von SEM Deutschland beraten Sie gerne in Sachen Social Media Marketing in einem ersten kostenlosen Beratungsgespräch. Kontaktieren Sie uns!

Die Diplomarbeit von SEM Deutschland Chef Olaf Kopp aus dem Jahre 2006:

Word- of Mouth, Viral- und Buzzmarketing (Ebook als Free Download)

 

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Zu Olaf Kopp

Olaf Kopp ist Co-Founder, Chief Business Development Officer (CBDO) und Head of SEO der Aufgesang Inbound Marketing GmbH . Er blickt auf drei Jahre Erfahrung als Geschäftsführer der Online-Marketing-Unit der Aufgesang Agenturgruppe zurück. Als begeisterter Suchmaschinen- und Content-Marketer schreibt er für diverse Fachmagazine, u.a. t3n, Website Boosting, suchradar, Hubspot ... und war als Gastautor in diverse Buch-Veröffentlichungen involviert. Zudem engagiert sich Olaf Kopp als Dozent und Speaker für SEO, Google-Analytics und Content Marketing in Bildungseinrichtungen sowie Konferenzen wie z.B. der Hochschule Hannover, Ostfalia Hochschule, Norddeutschen Akademie, CMCx, SEOCampixx … Er ist Mitveranstalter des SEAcamps in Jena. Olaf schloss 2006 sein BWL-Studium mit Schwerpunkt Marketing und E-Business als Diplom Kaufmann (FH) ab und beschäftigt sich seit 2005 mit Social Media Marketing, Google AdWords sowie SEO. Seit 2012 stehen digitales Branding, Content-Marketing und semantische SEO im Fokus seines Interesses.

Eine Antwort zu “Social Media Marketing und auf was man dabei achten sollte…”

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