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Zusammenfassung des SEMPO State of Search Marketing Report 2011.

Das 7. Mal findet mit dem SEMPO State of Search Marketing Report eine weltweite Befragung zum Thema Suchmaschinenmarketing mit über 900 Agenturen und Firmen statt. Diese Studie bringt eine enorme Menge an Informationen über Organisationen aus über 66 Ländern mit sich. Herausgegeben wird dieser Bericht das 2. Jahr in Folge von Econsultancy.

Der Report betrachtet im Detail das Ausmaß von SEM und SMM-spezifischen Ausgaben, sowie welche Unternehmen eher Suchmaschinen bzw. soziale Netzwerke für ihr Marketing nutzen.

Bewertung des SEM Marktes

SEMPO erwartet, dass die Suchmaschinen-Industrie in Nord-Amerika in 2011 um 16% wächst. Im Vergleich zu 2010 (16,6$ Milliarden) auf einen Wert von 19,3$ Milliarden. Hauptverantwortlich und weiter angeheizt wird dieser Wert von einem ununterbrochenen Wachstum von Google sowie der Microsoft / Yahoo Search Alliance.

Nachdem das Marktwachstum im Jahr 2009 einen Tiefpunkt bei 8% hatte, steigerte es sich im Jahr 2010 auf 14%.

Der State of Search Marketing Report 2011 zeigt deutlich, dass eine große Anzahl von Firmen ihre Investitionen in SEO/SEA steigern. Genauso steigen die Ausgaben für  Facebooks PPC-Werbung.

Die aktuelle Befragung findet außerdem eine Industrie vor, welche sich Schritt für Schritt entwickelt, statt große unvorhersehbare Sprünge zu wagen.

Was treibt das Suchmaschinenmarketing?

Eine große Anzahl von SEM-Werbetreibenden investieren weiter in grundlegende Suchstrategien und expandieren nur langsam auf neue Gebiete.
Google ist und bleibt weiterhin die dominierende Kraft auf dem Markt. Trotz steigender Kosten sehen die Befragten der Qualität und dem ROI der führenden Suchmaschinen positiv entgegen.
Die größte Bedrohung scheint nicht von der jüngsten Verschmelzung von Yahoo Search und Microsofts Bing herzurühren, sondern eher von der großen Anzahl der Social Media Alternativen.
Nahezu die Hälfte aller befragten Firmen nutzt Facebooks PPC-Advertising.

Wie verteilen sich die Marketing Budgets?

Die  Such-Budgets steigen weiter an. Wenn auch nur langsam, gemessen an den Standards der letzten Jahre. PPC und SEO sind hierbei die Gewinner.

Wenn in vergangenen Jahren Gelder für Suchmaschinenmarketing von anderen Aspekten des Marketings abgezweigt wurden, kamen diese meist von traditionellen Offline-Aktivitäten. Von den größten 5 Marketinginvestitionen war lediglich eine digital, welche sich wiederum weit hinter der Print-Medien-Werbung wiederfand.

Veränderungen am Google Algorithmus können den Erfolg des Suchmaschinen-Marketings stark beeinflussen. 2011  hat es eine Vielzahl von deutlichen Änderungen gegeben, welche in einer so raschen Folge auftraten, dass es selbst für SEO-Experten schwer war, den Überblick zu behalten.

Allerdings erkennen die meisten die Notwendigkeit  der Google-Evolution. Änderungen an den SERPs wurden bei Testläufen positiv von den Unternehmen aufgenommen. Ebenso wie die Bemühungen, die Auswirkungen von “Content Farms” bei den Search Results zu reduzieren.

Das Verhältnis zwischen Social Media und der traditionellen Suche ist ein weiteres wichtiges Kriterium für das Suchmaschinen- und Social Media Marketing. Mehr als 50% der Befragten berichten, dass Social Media eine signifikante Auswirkung auf ihr Suchmaschinenmarketing hat. Allerdings lassen nur 29% der Unternehmen Elemente ihrer „Search“ und „Social“ – Projekte verschmelzen.

Einen weiteren wichtigen Fortschritt gibt es im Bereich der Technologie und seiner Fähigkeit, das Suchmaschinenmarketing zu unterstützen. Zum ersten Mal betreiben über 50% der Firmen SEA- / AdWords Optimierung auf verschiedene Arten.

Geringer (aber trotzdem schnell wachsend) sind die Zahlen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung, da viele Firmen diese Aufgaben an externe SEO Agenturen auslagern.
Beidseitig sind die Anstrengungen in Form von Technologien, welche das gesamte Spektrum des Marketings ansprechen und innovativ sein wollen (bzw. automatisieren wollen), spürbar.

Die Erwartungen des  Endverbrauchers werden nicht enttäuscht und decken sich nahezu mit der Realität, was eine wirklich beeindruckende Leistung für einen so schnell wachsenden Industriezweig ist. Google war es möglich die linguistischen Barrieren der Spracherkennung zu brechen, was seit einem langen Zeitraum die wichtigste Innovation im Bereich der Suchmaschinen darstellt.

Um eine so dynamische und innovative Suchmaschinen Industrie zu verstehen, braucht es viel Zeit und eine breites Verständnis. Der State of Search Marketing Report, welcher aus den SEMPO Umfragen resultiert, ist in seiner Art und Weise einzigartig.

Methodik der SEMPO Studie

Der State of Search Marketing Report basiert auf einer Online-Umfrage von mehr als 900 Unternehmen. Die Umfrage fand zwischen Februar und März 2011 statt. Die Stichprobe enthielt 325 Werbende und 595 Befragte auf der Angebotsseite.

Ausgewählte Beispiele aus dem SEMPO Report:


Organisationsart:

65% der Befragten sind SEM Agenturen.

SEA, SEO oder Social Media?

Die Art der von den Unternehmen durchgeführten Vermarktung.

Der Anteil der befragten Unternehmen, welche auf SEO setzen, liegt bei 86%.
Dicht gefolgt von SEA / AdWords mit 79% (leichter Rückgang im Vergleich zu 2010), wohingegen der Anteil von Social Media Marketing um 2% auf 74% steigt.

Ziele für Suchmaschinenoptimierung

Driving Website traffic gilt als Primärziel bei 42% der Befragten im Bereich SEO.
Hingegen ist Generating Leads lediglich bei weniger als ein Drittel (29%) das Hauptziel. Nur für rund 18% stellt der direkte Verkauf von Produkten/Diensten das wichtigste Ziel dar.

Budget für SEO 2010

Etwas weniger als die Hälfte der Befragten (48%) gibt kein Geld (9%) oder weniger als $25000 (39%) für Suchmaschinenoptimierung aus.

Die Zahl derer, die $150.000 oder mehr ausgeben, ist seit 2010 um 8% gestiegen und befindet sich nur bei etwas mehr als einem Viertel (26%) aller Befragten.

Art der SEA/PPC-Werbung

95% der in Nord-Amerika (USA, Kanada) Befragten verwenden für ihre PPC-Kampagnen Google Adwords.

Auswirkungen der Microsoft / Yahoo Search Alliance

Fast die Hälfte (43%) der nordamerikanischen Firmen sagt, dass die Microsoft / Yahoo Search Allinace keinen Einfluss auf ihr bezahltes Suchmaschinenmarketing hat.

Welche Branchen nutzen SEM?

Die am meisten vertretenden Branchen innerhalb der Befragten sind Finanzdienstleistungen einschließlich Versicherungen (12%) und Einzelhandel (11%).

SEM Business Focus:  B2B vs. B2C

Rund ein Drittel (33%) der befragten Unternehmen konzentrieren sich vor allem auf Business-to-Business. Im Vergleich: weniger als die Hälfte (42%) sind auf business-to-consumer fokussiert.

Gut ein Viertel setzt gleichermaßen auf B2B und B2C.

Geography: 66 verschiedene Länder

48% der Befragten befinden sich in den USA. Die am zweit-besten vertretene Nation ist das United Kingdom mit einem 7%-Anteil. Es folgen Australien mit 4% und Indien mit 4%.

Größe der befragten Unternehmen nach Umsatz

Etwas mehr als ein Drittel der Befragten arbeitet für Unternehmen bei einem Umsatz von weniger als $10.000.000 pro Jahr.
Während rund ein Viertel der Organisationen ein jährliches Einkommen zwischen $10.000.000 und  $100.000.000 hat.
Etwa ein Fünftel (21%) arbeitet für Unternehmen, welche mehr als $1.000.000.000 pro Jahr  verdienen.

Größe der Unternehmen nach Anzahl der Mitarbeiter:

Firmen mit weniger als 100 Mitarbeitern machen 42% der Umfrage aus, während weniger als ein Drittel  der befragten Unternehmen zwischen 100 und 1.000 Mitarbeiter haben.

Größe der befragten SEM Agenturen nach Anzahl der Mitarbeiter

Die Hälfte der Befragten arbeitet für SEM Agenturen mit weniger als 10 Beschäftigten. Rund ein
Viertel (26%) arbeiten für eine Online Marketing Agentur mit zwischen 10 und 50 Mitarbeiter.

Link zum  SEMPO State of Search Marketing Report 2011:

http://econsultancy.com/uk/reports/sempo-state-of-search

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