Dies ist ein Gastbeitrag von Maike Petersen.

Zunächst einmal muss ich etwas loswerden, was mir sehr am Herzen liegt: Ich schreibe in diesem Beitrag von Menschen in Schlüsselfunktionen, die mit ihrem täglichen Handeln und ihren öffentlichen Statements, ob im beruflichen Kontext oder privat, den Wirkungszirkel ihres Unternehmens beeinflussen. In unserem sehr stark digitalisierten Zeitalter und mit den Möglichkeiten der Sozialen Medien sind hier Digital-Versteher und Content-Profis gemeint. Also diejenigen, die diesen Wirkungszirkel ganz bewusst und mit einer ausgesprochenen Leichtigkeit für sich persönlich aber auch für ihr Unternehmen einsetzen. Das sind die Content-Profis, denen meiner Auffassung nach die Zukunft gehört!

Ausdrücklich möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Verwendung im Text einer ausschließlich weiblichen oder männlichen Formulierung im Sinne einer Gender Equality für alle liebreizenden Wesen dieser Erde gilt und keine Diskriminierung eines Geschlechts darstellt. So nutze ich im folgenden Text die Bezeichnung die Entscheider gleichsam als Synonym für die Entscheiderin, den Entscheider als auch die Entscheider im Plural. Gemeint sind z.B. Geschäftsführerinnen ebenso wie Aufsichtsräte, Vorständinnen oder unterschiedlichste Meinungsbildner mit Schnittstellenfunktion. Ich verwende im folgenden Text der Einfachheit halber überwiegend den Begriff CEO und Entscheider.

Strahleffekt des CEO

Entscheider sind in ihrem täglichen Handeln und mit ihrer Vision richtungsweisend für das ganze Unternehmen. Entscheider haben eine Vorbildrolle inne, in der sie mit Klarheit sowohl ihre Rolle im Unternehmen präsentieren als auch ihre persönliche Haltung zum Besten geben. Mut, aber auch Digital-Kompetenz sind notwendig – genauso gehört eine Präsenz des Entscheiders in Digitalen Kanälen dazu (Stichwort starke Arbeitgebermarke und Ansprache der Future-Mitarbeiter). Mehr noch: Die Entscheider-Präsenz, seine Social Media-Aktivitäten und sein Digital-Verhalten sollte in einem sehr starken Handshake mit der Digital Strategie, der Employer Brand Strategie als auch Content Strategie des Unternehmens einhergehen. Hier sehe ich großes Potenzial für zukünftig erfolgreiche CEO’s und gleichzeitig sehr große Lücken im Realabgleich mit diesem Zielbild klaffen – nur wenige Entscheider haben nach meinen Beobachtungen bisher begriffen, dass sie in der Außendarstellung ihres Unternehmen als personifiziertes WHY ganz weit vorne an der Spitze laufen müssen.

Circle Effect of Company Strategies: Das Handeln des CEO’s strahlt ab auf den Wirkungszirkel des Unternehmens und beeinflusst die gesamten unternehmerischen Vorgehensweisen durch Klarheit, eindeutiges Beziehen einer Position und Darstellen der inneren Situation. Es wird für eine erfolgreiche Umsetzung ein enger Handshake der richtungsweisenden Strategien benötigt.

 

Für mich besteht ein ganz klarer Zusammenhang zwischen der positiven Vorbildrolle des CEO, der Kommunikation des CEO auf den Sozialen Kanälen, den übergeordneten Vorgehensweisen bzw. Kern-Strategien der Company und dem Employer Branding. Ich nenne es Circle Effect of Company Strategies – das umfasst von der Unternehmensvision, die vom CEO als Leitbild kommuniziert und gelebt wird, über Strategien rund um die Arbeitgebermarke bis hin zu allen Maßnahmen der Corporate Communication ein breites Potpourri. Ein Digital-Versteher ist in meinem Verständnis ein cleverer CEO, der diese Strahlkraft nutzt und für seine Inhalte im Sinne des Unternehmens einsetzt. Wird dieser Effekt nicht genutzt, vergibt das Unternehmen sehr viel Potential sichtbarer in der Öffentlichkeit, bei den eigenen Arbeitnehmern und dem Wettbewerb zu werden.

Die klare Haltung in der Vorbildrolle

Eine Führungskraft steht per se im Rampenlicht des Geschehens und wird mit jedem Schritt, jeder Geste, jedem gesprochenen sowie unausgesprochenen oder geschriebenen Wort von den Mitarbeitern und vom Umfeld wahrgenommen. All das geschieht immer, jeder Zeit, ob es der Führungskraft bewusst ist oder eben nicht. All das trägt dazu bei, wenn Mitarbeiter oder Future-Mitarbeiter abwägen, ob sie der Führungskraft, dem Unternehmen und den Visionen des Unternehmens vertrauen sollen und an dessen Story glauben sollen.

Prof. Dr. Guido Quelle bezeichnet den CEO als Marke, die wie jede andere positiv wahrgenommene Marke im besten Fall Verlässlichkeit, hohe Berechenbarkeit, eingehaltene Versprechen, hohe Qualität und somit hohe Attraktivität ausstrahlt. (siehe https://www.bdu.de/fachthemenportal/marketing-und-vertrieb/der-ceo-als-marke/ )  Diese Vorbildrolle wird für das Unternehmen in einer schwierigen Transformationsphase noch entscheidender sein, da Mitarbeiter angesichts sehr großer Herausforderungen besonders viel Klarheit benötigen, begeistert und mitunter für Neues ermutigt werden müssen.

Es gibt keinen Ersatz dafür, dass im Rampenlicht stehende CEO’s unermüdlich nach Wirkung streben, sich selber engagieren, sprich auch sich selber in ihren Kanälen zeigen, mit anderen interagieren und hier wieder in ihrer Rolle als Vorbild sichtbar sind. Noch in Content- und Social Media-Dingen unerfahrene Entscheider fragen mich regelmäßig, wie sie das machen sollen, wie sie dies erfolgreich umsetzen sollen. Es gibt nicht das eine Erfolgsrezept, dennoch kommt Scott P. Keller, McKensie Senior Partner Southern California, zu der Erkenntnis, dass für alle CEO’s gilt die Ärmel hochzukrempeln, sich persönlich zu engagieren und mit ihren vier Schlüsselfunktionen den Menschen in der Transformation des Unternehmens ein Leitbild zu bieten:

  1. Das WHY Schafft der CEO den Sinn der Bemühungen rund um die Transformation, glaubhaft und kraftvoll zu vermitteln, zieht er Menschen in seinem Wirkungskreis mit in den Bann – das bewirkt ein Commitment und verstärkt das Engagement aller Beteiligten.
  2. Das veränderte Rollenverständnis Wie sich die Unternehmens-Story verbreitet hängt unmittelbar mit der persönlichen Bereitschaft des CEO zusammen, die Erfolge der Transformation zu kommunizieren, das Mindset zu verändern und somit alte Denk- wie auch Verhaltensweisen abzulegen. Das ermutigt Mitarbeiter und hat einen wichtigen Impact auf das Transformations-Ergebnis.
  3. Der Drive Engagierte Top-Teams im Exzellenzbereich aufzubauen setzt ebenfalls Exzellenz und Top-sein der eigenen CEO-Person voraus.
  4. Machen, machen, machen. (siehe https://www.mckinsey.com/business-functions/organization/our-insights/the-ceos-role-in-leading-transformation )

Der Effekt auf die Arbeitgebermarke

Genauso wie das Handeln und die Haltung des CEO sich auf das Unternehmen und die Mitarbeiter auswirkt, gibt es Strahleffekte vom CEO als Marke hin zur Arbeitgebermarke.
Im Umkehrschluss kann das Employer Branding im Unternehmen nicht isoliert betrachtet werden, sondern benötigt einen Handshake mit den Social Activities der Vorbildrollen im Unternehmen. So möchte ich es in Zukunft ganz oft sehen: Eine charismatische Entscheiderin bietet durch ihr großes Netzwerk ein Vielfaches mehr an Sichtbarkeit für die Arbeitgebermarke (Beispiel: Tina Müller, CEO der Douglas Group).

Um aus interessierten Job-Suchenden begeisterte Mitarbeiter zu machen, die ihren Anteil am erfolgreichen Change des Unternehmens beitragen, wird zukünftig das Handeln der Entscheider in Schlüsselpositionen und deren Haltung immer wichtiger werden. Unternehmer prägen heutzutage wie keine andere Person das eigene Unternehmen. Das bedeutet, eine starke Arbeitgebermarke benötigt eine starke Haltung für irgendetwas und muss diese auch sichtbar nach außen hin kommunizieren – mit Identität, mit Persönlichkeit nach innen wie nach außen Flagge zeigen auch in Richtung potenziellem Kunde, Stakeholder und Future-Mitarbeiter!

https://www.linkedin.com/posts/eileen-kreusch-884495183_dabei-community-digitalcollaboration-activity-6628732375729868801-6ffs Ein Content-Versteher steht in engem Austausch mit seinen Mitarbeitern, auch digital. In diesem Beispiel ist Hans-Christian Schwingen unter den Kommentierenden. Er ist ein mit seinem regen Engagement auf LinkedIn das Bindeelement vieler einzelner Mitwirkenden der Telekom-Welt und lobt, macht sichtbar, unterstützt somit Company Insights, gibt dadurch der Telekom als Arbeitgebermarke mehr Sichtbarkeit im Feed. Das ist ein wertvoller Beitrag, der par excellence durch das HR-Team und deren Aktivitäten in den Social Kanälen noch weiter befeuert werden muss. So funktioniert heutzutage Außendarstellung für Unternehmen.

 

Content-Mix mit rotem Faden

King Content und Queen Content Distribution sind ein Traumpaar. Das richtige, sprich relevante für die eigene Zielgruppe, kommunizieren und dazu noch die Verteilung der Inhalte über verschiedene Plattformen sicherstellen, so funktioniert Content Marketing – auch für Personen in Führungspersonen. Was soll ich denn posten? Werde ich oft gefragt. Nun, die Antwort dazu liefert die Personal Content Strategie und der Bedarf der eigenen Zielgruppe. Beobachtet man sehr eloquente Content-Versteher aus den Führungsriegen, zieht sich in den einzelnen Accounts ein gewisser Content-Mix wie ein roter Faden durch und wird meist von einer wieder erkennenden Bildsprache geprägt: Selfies, Infos über das Produkt. persönliche Statements & Attitude, über neue Kollegen oder liebgewonnene Kollegen, Company Inside Views, Personal Views, Berichte von Events, Backstage, Sharings von Company Updates oder Inhalten, die die eigene Haltung unterstreichen, News etc.

Wer es versteht, mit einer gewissen Leichtigkeit die Social Kanäle für sich zu nutzen und in einem lockeren Mix seine Follower mit regelmäßigen Updates zu begeistern, der erhält von mir die Auszeichnung Digital-Versteher und Content-Profi. Aber auch für Entscheider aller Art sowie für jeden mit Personal Brand-Ambitionen gilt, dass zuallererst eine saubere Strategie erstellt werden muss. Diese gibt die Marschrichtung vor – daraus lassen sich die wichtigsten DO’s und DONT’s für die eigenen Social Activities ableiten.

Content Strategie first – auch für den CEO

Die Digital Strategie ist das wesentliche Kernelement und der Grundstein allen weiteren Handelns. Die Content Strategie leitet sich aus der übergeordneten Digital Strategie des Unternehmens ab. Für CEO’s gilt: Ohne eine sehr gute Personal Brand Strategie, die eine logische Verlängerung der Digital Strategie und Content Strategie darstellt, wird es keinen Erfolg geben.

Ohne Strategien geht es nirgends, auch nicht für Führungskräfte in Vorbildrolle, die mit ihrem Content ihre Personal Brand ausbauen wollen und die Vorhaben des Unternehmens unterstützen wollen. Zuallererst muss geklärt werden: Was ist die Haltung, die Ausrichtung und wofür steht die Arbeitgebermarke? Der Handshake zwischen Marketing-Abteilung, Recruiting und CEO wird benötigt, damit die übergeordneten Vorgehensweisen wie Rädchen eines Maschinenwerkes ineinander greifen können.

Content-Versteher an die Unternehmensspitze

Digitaler Erfolg ist kein Hexenwerk: Persönliche Eigenschaften, die auch im Offline-Business zählen, werden auch im digitalen Erfolg benötigt. Erfolg benötigt immer Klarheit, Konsequenz, Leidenschaft, Tatendrang, Durchhaltevermögen! Das gilt ebenfalls für Digitale Themen und erst recht für in Social Media kommunizierende Führungskräfte: Eine klare Zielvorgabe, einen klaren Mehrwert, ohne den es im Online Marketing nicht möglich ist, sinnvoll die Zielgruppe und somit Umsatzziele zu erreichen.

Alles, nur keine klassische PR! Für Finja Carolin Kütz, Oliver-Wyman-Deutschland-Chefin, ist es nicht sonderlich entscheidend, ob Chefinnen oder Chefs ihre Kanäle selber pflegen oder dies den Social-Experten überlassen. Es zählt einzig die Nahbarkeit sowie persönlich geprägte Beiträge und die Übermittlung der Unternehmenskultur.(siehe https://www.businessinsider.de/wirtschaft/dax-chefs-scheuen-soziale-medien-zetsche-als-positives-gegenbeispiel-2018-2/ )

Wie oft habe ich es schon erlebt, dass in Gesprächen mit Entscheidern aus dem B2B-Sektor, die (vorsichtig ausgedrückt) eher wenig fortschrittlich denken in Hinblick auf Online Marketing-Potenziale, bei Nennung meinerseits der Stichworte wie z.B. Content Marketing eine innere gedankliche Klappe in meinem Gegenüber gefallen ist. Schwups und weg war das Interesse. Weg die Aufmerksamkeit meines Gesprächspartners und ein mehr oder weniger unhöfliches Abschweifen auf „jetzt mal was wirklich Wichtiges“.

Für mich gehören Content-Versteher an die Unternehmenspitze. Punkt.

Warum sind verunsicherte CEO’s ein Problem?

Stark verunsicherte Chefs leiden sehr aufgrund mangelnder Klarheit, die sie aber selber vorgeben sollen. Und die Herausforderungen im Rahmen der Digitalisierung tragen noch zur weiteren Verunsicherung bei: Laut einer Studie befindet sich jede dritte Führungskraft in Deutschland in einer Identitätskrise.

Es fehle die Führung bei der Umsetzung der Digitalisierung so Schleswig-Holsteins Digitalminister Jan Philipp Albrecht in einem Handelsblatt-Interview. Klar, dass Jan Philipp Albrecht als Politiker der Partei Die Grünen seine Aussage auf die Politik bezieht. Ich sehe das Phänomen auch vorwiegend in mittelständischen Unternehmen, wo mir das Führung in Sachen Digitalisierung ebenso wie das Verständnis wichtiger Teilschritte hin zur Zielerreichung fehlt. Als ein Beispiel seien hier stark veraltete ERP-Systeme genannt, die aufgrund Nichtverstehens der Zusammenhänge aufgrund fehlender Manpower und nicht freigegebener Budgets erst weit in der Zukunft erneuert werden können. Die aber auch gleichzeitig nicht geeignet sind z.B. für die neuen Schnittstellenanforderungen. Dies bremst Digitalisierungsvorhaben eklatant aus. Und das nur aufgrund fehlender Entscheidungen basierend auf Nichtverstehen. Fatal.

Es fehlt die klare Richtungsentscheidung, die nicht im Rahmen verschiedener Teil-Digitalvorhaben vom mittleren Management aus definiert werden können. Wenn ein Unternehmen beispielsweise seine Ware nicht selber verkaufen kann, weil die Führung eCommerce nicht versteht, noch am Ladengeschäft und an langjährigen, aber nicht sehr effizienten Handelspartnern festhält, die keine auswertbaren Daten zur Erfolgsmessung liefern und ebenfalls keinen Umsatzwachstum skalieren können, dann gibt es ein Riesenproblem. Es fehlt die klare Vision (in dem genannten Beispiel: Wohin wollen wir uns entwickeln? Wir wollen ein eCommerce-Unternehmen werden und streben rein digital induzierte Umsätze an.) – und zwar formuliert und von ganz oben ausgehend mit Leben gefüllt. Damit sind wir wieder beim CEO, der Geschäftsführung, den Wertevermittlern, dem Top-Management, dem oder der Vorstandsvorsitzenden – kurz gesagt: der Persönlichkeit, die das ganze Vorhaben steuert, leitet, prägt und wesentliche Richtungsleitplanken vorgibt.

Damit verbunden vermisse ich in Unternehmen folgende Fragestellungen (und natürlich konsequent zu Ende gedachte Strategien, darauf aufbauende Konzepte und Umsetzungen mit Weitblick)

  1. Wohin soll die Reise in Sachen Digital gehen?
  2. Wofür steht das Unternehmen und wer vermittelt diese Haltung mit Klarheit und Nachdruck?
  3. Wohin wollen wir uns als Unternehmen entwickeln?
  4. Welche Rolle soll in diesem Zusammenhang das Employer Branding spielen?

Besonders bei Punkt 2 greift in meiner Vorstellungswelt eines zukünftigen CEO’s das, was einen echten Content-Versteher aus der Geschäftsführung auszeichnet: Als Leitbild ihres oder seines Unternehmens steht keine Persönlichkeit so sehr wie die Geschäftsführerin bzw. der Geschäftsführer ganz vorne in der Öffentlichkeit. Und Öffentlichkeit bedeutet nun einmal in einem überwiegendem Maße die Sozialen Medien. Hier reicht die klassische Unternehmens-PR mit dem Ego der Top-Entscheider bedienenden Texten und Fotos schon lange nicht mehr aus (Entscheider-Riege in Anzügen schütteln sich gegenseitig die Hände, Entscheider-Riege in Anzügen blicken optimistisch in die Kamera etc. und ja, es sind trauriger Weise sehr oft weisse ältere Männer in Anzügen, Diversity Fehlanzeige; aber das ist ein anderes Thema für einen anderen Beitrag…).

Das Digitale Mindset ist besonders für Entscheider wichtig

Ohne Digital Strategie, Digital-Verständnis und Integration der Mitarbeiter geht es nicht. Ich persönlich kann das überhaupt nicht nachvollziehen, dass auf oberster Führungsebene eine Digitalisierung angestoßen wird, aber kaum einer der in den Entscheidungen involvierten Personen ist ein echter Digital-Versteher. Was soll das? Und wie soll das wirklich funktionieren? Das Digitale Mindset in den Schlüsselpositionen ist entscheidend für den Erfolg der Digitalisierung. Für mich gehört zu einem Digitalen Mindset auch ein souveräner Umgang mit Digitalen Formaten dazu. In der Praxis erlebe ich jedoch Führungskräfte, die nicht einmal wissen, wie LinkedIn funktioniert oder sich noch nie mit Twitter, Youtube oder Instagram o.a. beschäftigt haben. Deren Digital-Kompetenz besteht darin, E-Mails unfallfrei von A nach B zu versenden. Genau hier muss ein CEO ansetzen, der in seinem Unternehmen über Digitale Transformation entscheiden soll, aber so wenig digital denkt und versteht, wie nur irgend möglich. Was wird benötigt? Digital-Kompetenz oder Digital-Know how des CEO’s und Verständnis für Content, Content Marketing, die Präsenz des Entscheiders in verschiedenen Digital Channel – niemand muss alles alleine machen oder alleine perfekt beherrschen. Hierfür können die Strategie, Content- und Social-Experten ihren Support anbieten. Und ganz wichtig: Es wird eine Portion Mut benötigt.

Mut – vielfach gefordert, aber selten anzutreffen

An dieser Stelle müssen wir über Werte reden: Diese erzeugen intrinsische Motivation und sorgen somit für die notwendige Bewegung hin zur Veränderung. Ganz vorne an auf der Liste der Werte stehen bei mir Mut, Zuverlässigkeit, Exzellenz. Gefolgt von Vertrauen, Optimismus, Selbstbewusstsein, Empathie, Verantwortung…

Für mich benötigen CEO’s als Digital-Versteher und Content-Profis zuallererst ein passendes Mindset mit Aufgeschlossenheit, Neugierde und keiner Berührungsangst zu Digitalformaten. Als zweites muss jeder gemäß seiner für ihn wichtigsten Werte handeln und auch seine eigenen Werte kennen. Wofür stehe ich? Was möchte ich anderen durch mein Handeln mitgeben? Dies wird in der Personal Content Strategie definiert und in Posts mit Leben gefüllt.

Was bedeutet das konkret? Lieben einen die Mitarbeiter als auch Kunden für den eigenen Humor und die Begeisterung die man selber versprüht? Dann sollte dies auch genau so authentisch gepostet werden. Egal, ob das spontan erstellte Handy-Bild perfekt ist oder eben nicht. Die eigene Persönlichkeit sollte im Content greifbar sein – es darf gerne Mut zur Lücke gezeigt werden, einfach unverkrampft zeigen wie man wirklich ist.

Mut wird auch noch auf anderer Ebene benötigt. Mut bedeutet z.B. auch, Schwächen einzugestehen und damit authentisch und nicht überheblich oder gar übermenschlich zu wirken. Dass man selber nicht alles perfekt beherrsche oder – ebenso wie die Mitarbeiter – auch nicht in die Zukunft sehen könne, sich nicht sicher sei, was genau noch auf das Unternehmen zukommen würde an Herausforderungen im Rahmen der Digitalisierung. An dieser Stelle aber greifen die Werte Optimismus, Vertrauen, Selbstbewusstsein und auch Verantwortung, denn an solch einer Stelle muss Stantepede der CEO die Vision mit Klarheit und Nachdruck und Inbrunst immer und immer wieder zum Besten geben. Hier ist Mut gefordert für Klarheit, für eine Vorbildrolle, für das sichtbare Steuern des gesamten Unternehmens.

Es fehlt der Mut, sich als Arbeitgeber eindeutig zu positionieren. Es fehlt aber auch der Mut, neue Schritte zu wagen und außerhalb des Standard-Denkens Möglichkeiten zu eröffnen. Es fehlt aktuell auf breiter Basis an Querdenkern (oder Klardenkern) in Unternehmen, denen die Chance gegeben wird, genau die erforderlichen Schritte aufzuzeigen. Die auf das, was sinnvoll ist, hinweisen und dies ohne Verzögerung in die Tat umsetzen. Auch dafür benötigt es Mut seitens des Entscheiders, diese Querdenker in den eigenen Reihen zuzulassen.

Ein fester Wille ebenso wie Ausdauer sind wichtig für sämtliche erfolgreiche Vorhaben, genauso wie für erfolgreiche Entscheider. Ohne Mut und Innovationen gelingt dies nicht.

Was haben CEO, Mut und Content mit erfolgreichem Digital-Business zu tun? Content Marketing und Storytelling fungiert heute als Awareness-Faktor, Traffic-Lieferant und Lead-Magnet. In seiner Vorbildrolle stellt der CEO somit das an der Spitze stehende und deutlich sichtbare Marketing-Instrument des gesamten unternehmerischen Vorhabens dar. Die Vision & das WHY, dass die Führungskraft verkörpert, muss endlich holistisch betrachtet werden und hat einen Impact auf die unternehmerische Entwicklung. Weil eine moderne Arbeitgebermarke sich entsprechend in digitalen Kanälen zu präsentieren vermag. Weil diese Aufgabe nicht alleine der HR-Abteilung überlassen wird, sondern der Strahleffekt des CEO und dessen kommunizierte Werte für Future-Mitarbeiter ein Zünglein an der Waage sein kann, sich für gerade dieses Unternehmen als zukünftigen Arbeitgeber zu entscheiden.

Das repräsentative nach außen ist wichtig, das fällt extrovertierten leichter
Notwendig ist das hier gemeinte auch
Werte nach außen repräsentieren ist wichtig
Andere Frage stelle ich mir: Welche Persönlichkeit, neben aller Fachepertise, ist denn überhaupt für die Führung wichtig?

 

11 Content-Profis zeigen Benchmark auf

Keiner wird als Content-Profi geboren. Aber einfach mal anfangen und den ersten Schritt wagen, dass mussten alle hier gezeigten Beispiele. Einige der nachfolgenden Personen sind schon viele Schritte gegangen und beherrschen das Spiel mit Content und den Sozialen Medien leichtfüssig und lässig, andere haben noch Ausbaupotenzial. Es muss auch niemand alleine die Schritte hin zum Content-Profi gehen – mit einem Expertenteam zusammen sind viel mehr Schritte möglich. Wie gesagt, es ist kein Profi vom Himmel gefallen und ich kann jedem Interessierten nur raten, sich mit möglichst vielen Content-Verstehern zu vernetzen, deren Aktivitäten zu folgen und somit jeden Tag aufs Neue zu lernen, was möglich ist. Einfach machen!

  • Phillip Westermeyer, Gründer OMR
  • Melanie Perkins, Co-founder & CEO at Canva
  • Michael Heinz, seit 2011 Member of the Board of Executive Directos der BASF SE
  • Cawa Younosi
  • Tina Müller
  • Insa Rücker
  • Lea-Sophie Cramer
  • Dr. Eric Schott
  • Christioph Keese
  • Hans-Christian Schwingen
  • Jan Heck

 

Phillip Westermeyer

https://omr.com/de/podcast/
Wie kaum ein anderer Deutscher Unternehmer hat OMR-Gründer Philipp Westermeyer es geschafft, mit seinen Podcast-Aktivitäten seinem Unternehmen zu mehr Auftrieb zu verhelfen – und seinem Unternehmen ein unverwechselbares Gesicht gegeben. OMR ist Philipp Westermeyer. Philipp Westermeyer ist OMR auf allen Kanälen und in allen Medien. Er beherrscht neben dem Podcast unterschiedliche Content Formate wie Instagram und twitter oder seit neuestem das Magazin PHILIPP, das eigentlich eine App werden sollte. Mit Lässigkeit, Witz und Authentizität. Philipp Westermeyer beschreibt seinen Job darin, dass er Menschen zusammen zu bringen, diese informieren und gleichzeitig unterhalten soll. Got it!

https://omr.com/de/podcast/

https://www.instagram.com/phwestermeyer/

Melanie Perkins, Co-founder & CEO at Canva

109.019 Follower auf LinkedIn [Stand: 05.03.2020]

  • About Best Place to Work
  • Company Culture
  • Alles, was sie nicht thrillt und massiv von Beginn an bewegt ist ihr als Ziel wahrscheinlich nicht groß genug
  • Fleissiges Kommentieren zeichnet ihre Aktivitäten auf LinkedIn aus – Melanie Perkis versteht das Thema Engagement mit dem Netzwerk

 

Michael Heinz, seit 2011 Member of the Board of Executive Directos der BASF SE und Lenkungskreisvorsitzender der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.

Setzt sich dafür ein, Kinder und Jugendliche digital souverän zu machen und will, das Deutschland Gas bei der Digitalisierung gibt. Seit Oktober 2017 ist Michael Heinz als Mike auf twitter aktiv. Zwar ist die Zahl seiner Followerschaft nicht beeindruckend, dafür der Themen-Mix umso mehr. Company-Insights, eine klare Haltung zeigen, BASF-Shares, Selfies, Meeting-Insigts, Mitarbeiter etc. Michael Heinz sieht die Kommunikationsfähigkeit bei Nachwuchsführungskräften als eine von mehreren Schlüsselqualifikationen an. Er selber zeigt keinerlei Berührungsängste mit den Formaten der unterschiedlichen Channel und tritt souverän, ungezwungen und ganz und gar menschlich vor der Kamera auf. Ein echter Content-Profi, Selbstdarsteller, Meinungsmacher und mit seinen Aktivitäten gibt er dem BASF-Vorstand ein Gesicht.

 

Cawa Younosi, Head of Human Resources Germany – Mitglied der Geschäftsführung SAP Deutschland

25.369 Follower auf LinkedIn [Stand: 23.03.2020]

Es muss nicht immer der CEO sein, der das Spiel mit dem Content beherrscht: Für SAP ist einer der umtriebigsten in in verschiedenen Kanälen präsenten Leitfiguren Cawa Younosi. Ob als Gast im Podcast (z.B. HeartTimes https://soundcloud.com/hearttimes von Larissa Schwinges & Kathleen Kleibrink), auf der TED-Bühne, im Videocast usw. – Cawa Younosi ist präsent, zeigt Haltung zu seinen Themen, bietet in einem bunten Content-Mix Einblicke in das Geschehen bei SAP und gibt gleichzeitig den HR-Anliegen und den Diversity-Aktivitäten des DAX-Konzerns ein Gesicht.

 

Tina Müller, CEO Douglas Group

57.795 Follower auf LinkedIn [Stand: 05.03.2020]

  • Persönliche Statements
  • Setzt sich klar für Diversity ein
  • Douglas Success Stories, Report mit persönlicher Einschätzung
  • Company News
  • Insights

Tina Müller wird als Hoffnungsträger für Innovation und Mutmacherin bezeichnet und berichtet in ihrem LinkedIn-Feed ebenso über Persönliches wie auch ihre hervorragende strategische Arbeit. Trotz ihrer großen Follower-Zahl schaffen die Posts von Tina Müller allerdings selten mehrere Hunderte Likes oder Zig Kommentare.

 

Insa Rücker, Molkerei Rücker

Gemeinsam mit ihrem Mann Klaus leitet Insa Rücker die Familienmolkerei Rücker. Das Unternehmen gibt es bereits seit fast 130 Jahren und mehr als 450 Mitarbeitende geben täglich ihr Bestes, um exzellente Käsespezialitäten herzustellen – für Menschen, die den Käse lieben. Menschen und Käse, genau das ist der Content in ihrem Blog, der ein ganz persönlicher Blick hinter die Kulissen darstellt.

Insa Rücker hat das Thema Content zur Chefsache erklärt und sich vor ein paar Jahren ganz bewusst intensiver mit der Content-Strategie und den Marketing-Aktivitäten der Molkerei Rücker auseinander gesetzt. Mit Erfolg. Ob im eigenen Blog, auf Instagram, auf Pinterest oder LinkedIn – konsequenter Umgang mit der Personal Brand und souveränes Einsetzen diverser Content-Formate zeichnen die Aktivitäten von Insa Rücker aus. Klasse!

https://www.molkerei-ruecker.de/blog/
https://www.pinterest.de/molkereiruecker/

 

 

Lea-Sophie Cramer, Founder and Advisory Board Member of Amorelie

40.682 Follower auf LinkedIn [Stand: 05.03.2020]

  • Bloggt im Boulevard-Stil und beherrscht die Macht der Bilder
  • Schreibt oft lange Texte (gut strukturiert und mit vielen Emojis)
  • Sehr engagierte LinkedIn-Userin
  • Bisher wenige Artikel verfasst, die auch nur wenig Likes generierten
  • Event-Insights
  • Mitarbeiter stärken

 

Dr. Eric Schott, Geschäftsführer / Owner, Campana & Schott

Prof. Dr. phil. Dipl.-Wi.-Ing. Eric Schott ist Gründer und Geschäftsführer der Campana & Schott Unternehmensgruppe. Seit 2014 ist Dr. Eric Schott der Autor seines CEO-Blogs.
Aktiv in den Themen digitale Innovation und Change ist er Mitglied verschiedener Experten- und Beratungsausschüsse. Das Content ein wichtiger Faktor ist, hat er für sich erkannt. Es bedarf nicht immer sehr großer Followerzahlen oder einer riesengroßen Reichweite, um ein Content-Profi zu sein. Wie die Zielsetzung für jeden einzelnen aussieht, ist so unterschiedlich wie wir Menschen unterschiedlich sind – und hängt in jedem Fall von der dahinter steckenden Strategie ab. Das es sinnvoll ist, mit seinem eigenem Konterfei und seinem Namen als Absender der Inhalte aufzutauchen, hat Dr. Eric Schott verstanden.

https://www.campana-schott.com/de/de/unternehmen/media-events/detail/wie-geht-agile-organisation

 

Christioph Keese, CEO Axel Springer hy GmbH

15.685 Follower auf LinkedIn [Stand: 05.03.2020]

  • Erzählt sein Thema Innovation und Digitalisierung konsequent in seinem Contentfeed weiter
  • Als Beirats- und Aufsichtsratmitglied und Buchautor
  • Verhilft durch sein Engagement anderen zu mehr Sichtbarkeit im Feed
  • Postet häufig und regelmäßig
  • Fragt seine Follower und bietet bedarfsgerechten Content (nach Umfrage)
  • Kommentiert sehr fleissig

Hans-Christian Schwingen, derzeit noch Chief Brand Officer at Deutsche Telekom

3.300 Follower auf LinkedIn [Stand: 05.03.2020]

  • Setzt Impulse für die Marke und liefert Denkanstöße für den Markt weit über die Magenta-Welt der Telekom hinaus
  • Hat mit seinem Wirken auf LinkedIn die Geschichte der Markenwert-Steigerung konsequent erzählt
  • Mixt Personal Views, Sharings mit Magenta-Bezug, schlechte Selfies und Corporate Content
  • Ist sehr umtriebiger Kommentator und agiert in einem dynamischen Schlagabtausch mit Meinungsbildnern sowie Telekom-Mitarbeitern

Hans-Christian Schwingen hat es verstanden: Er nutzt seinen LinkedIn-Account konsequent für seine persönliche Öffentlichkeitsarbeit, stellt die Deutsche Telekom als Brand in ein positives Licht (die Telekom gilt als wertvollste Telko-Marke und erreicht mit einer Wertsteigerung von über 420% höchsten Markenwert ihrer Geschichte) und tauscht sich aktiv mit Kollegen aus. Mit seinen Social-Aktivitäten und seiner Content-Distributierung trägt Hans-Christian Schwingen zu einer positiven Wahrnehmung der Marke Deutsche Telekom bei. Dazu gehört fleissiges Kommentieren und Teilen von Posts aus dem Telekom-Universum, Updates zur eigenen Arbeit posten genauso wie ein konstanter und intensiver Kommunikations-Schlagaustausch mit anderen Content-Profis und Social Media-affinen Entscheidern wie z.B. mit René Obermann, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom.

In all seinem Tun stärkt Hans-Christian Schwingen konsequent seinen Arbeitgeber und bedient sehr gekonnt einen lockeren Content-Mix zwischen Infotainment, Menschlichkeit, Sharables und Produktinfos unterstützt von perfekten Bildwelten, Event-Overviews und unperfekten Selfies. In meinen Augen ein echter Content-Profi und Social Media-Versteher.

Jan Heck, President & CEO Miele USA

1.215 Follower auf LinkedIn [Stand: 05.03.2020]

  • Postet mehrmals im Monat, mixt Highend-Company-Videos mit Selfmade Handybildern
  • macht Messe-Werbung mit immerhin über 5.000 Videoviews
  • steht mit seiner Followerschaft in seinen eigenen Posts im regen Kommentar-Austausch

Das Engagement und die Postingfrequenz von Jan Heck sind definitiv noch ausbaufähig, auch fehlt mitunter leichtfüssiger Content mit hohem Sharable-Anreiz, aber würde jeder deutsche CEO soweit sein, ich müsste diesen Beitrag nicht schreiben… und könnte mir viele Learning-Sessions mit Mund fusselig reden bei Kunden sparen.

Fazit

CEO’s sind nicht immer die besten Digital-Versteher – und das muss sich ändern. Denn sie stehen nicht nur in der Steuerung der unternehmerischen Geschicke an der Spitze, sondern auch in der Wirkung nach außen in den digitalen Kanälen geben sie eine Vorbildrolle ab. Sie sind das personifizierte WHY, dass die Mitarbeiter mit jeder Bewegung, jedem Wort und jeder Geste abgleichen mit den unternehmerischen Werten, der Arbeitgeber Marke, ihrem eigenen Werte-Kanon und ihrem persönlichen Wohlfühlfaktor in Hinblick auf den Arbeitgeber.

Die Anforderungen an Führungspersonen und damit deren Vorbildrolle haben sich durch die Digitalisierung weiter verändert. Das Digitale Mindset ist zuallererst einmal für genau diese Führungspersonen von großer Bedeutung. Veränderungen brauchen Mut. Auch für erste Schritte in den Sozialen Medien benötigen Entscheider, Chefinnen, Vorstände, Beiräte, Führungskräfte aller Art und auch die CEO’s eine Portion Mut, denn es müssen die Ärmel aufgekrempelt werden, die Helikopter-Perspektive verlassen werden, ran an die Basis und rein in die Social Channel. Damit eine Führungskraft zu einem echten Content-Profi und Digital-Versteher wird, ist viel experimentieren ratsam und auch das Hinzuziehen von Experten.

Wie bei vielen Dingen: Es muss nicht alles perfekt sein, wichtig ist vor allem, das man anfängt, eine gute Portion Humor behält und einfach mal macht.

Einfach machen!

Was mein Treibstoff ist? Ein Brennen fürs Digitale. Ich spüre in Sekundenschnelle Blockaden und No-Gos im Leadership auf und erarbeite klare Visionen für unternehmerischen Erfolg. Ich treibe die notwendigen Veränderungen vor Ort an und entzünde unter den Mitarbeitern ein Feuer der Begeisterung, das Mauern und Hürden zum Einstürzen bringt und eine erfolgreich und langfristig gelebte digitale Kultur entfacht.

Querdenken, out-of-the-box, gegen den Mainstream, nicht den vermeintlich einfachen Weg einschlagen, das konnte ich immer schon besonders gut. Vermutlich bin ich als Querdenker auf die Welt gekommen. Ich habe schon immer weiter, anders und schneller gedacht, als die meisten gucken konnten. Um die Ecke denken, glasklar erkennen, was Sache ist und geradeheraus sagen, wo der Schuh drückt – das zeichnet mich und meine Art zu arbeiten, zu denken und zu leben aus.

Zu Maike Petersen

Maike Petersen treibt als Querdenker mit Exzellenz-Anspruch, Growth Marketer und DIGITAL Marketing Expert die Digitale Transformation in Unternehmen voran und macht einfach Erfolg. Seit über 23 Jahren ist sie im Marketing tätig und als selbständiger Digital Consultant und Interim-Manager in Unternehmen aktiv, die Unterstützung für den nächsten Business-Uplift benötigen. Maike Petersen agiert in holistischer Schnittstellenfunktion als Generalist auf C-Level und bietet eine sehr breit gefächerte Expertise bei gleichzeitig sehr großer Know-how-Tiefe. Sie kann mit ihrer Power ganze Teams mitnehmen in den Sprung ins Digitale Marketing, enabelt vom Geschäftsführer runter bis zum letzten Schreibtisch alle und ist Treiber des Erfolgs, Mentor, Produkt-Owner, Sparringspartner, Visionär, Strategist, operativer Umsetzer, Klardenker als auch gute Laune-Verbreiter. Mit ihrem Drive ermöglicht sie den Change innerhalb kürzester Zeit, implementiert Prozesse und sorgt für passende Mind-Sets im Team, damit zukunftsorientiert erfolgreich gearbeitet werden kann.

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