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Suchmaschinenwerbung mit z.B. Google AdWords wird oft als Wunderwaffe für Geschäftserfolg gesehen. Doch Suchmaschinenwerbung (SEA) ist nicht für jedes Unternehmen bzw. Geschäftsmodell geeignet. Warum? Nachfolgend einige Erklärungen dazu.

Mit Werbung in Suchmaschinen erreicht man viele potentielle Kunden und für die meisten Internetnutzerin Deutschland und Europa ist die Suchmaschine immer noch der Einstieg in das Internet (Startseite im Browser). Aber das macht es nur schwieriger, auf den vorderen Plätzen präsent zu sein. Denn diese Tatsache hat sich bereits so weit rumgesprochen, dass Google & Co. auch als Gatekeeper bezeichnet werden. Google hat die Nutzer und Interessenten – gegen Bezahlung wird das Tor (Gate) geöffnet und die Nutzer auf die Webseite weitergeleitet.

Damit müssen also schon zwei Voraussetzungen bzw. Antworten erfüllt sein, wenn man sich die Fragestellt, ob Suchmaschinenwerbung der richtige Kanal ist:

1. Man muss bereit sein, vorne mitzuspielen – das erfordert viel Arbeit, aber auch Geld. Man muss kontinuierlich am Ball bleiben und ist an vielen Stellen auch mal der Willkür eines Marktführers ausgesetzt.Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich bei der Anzeigenschaltung auf Google.de um einen Marktplatz,bei dem die Angebote angefordert/ gesucht werden und viele Marktschreier antworten. Damit der Marktplatzbetreiber Google auch was davon hat, müssen die Marktschreier Gebote abgeben, um ihre Lautstärke zu beeinflussen – gleichzeitig sollten sie aber auch ihre Stimme qualitativ verbessern und den Ton der Nutzer treffen.

2. Man benötigt eine Webseite auf die man die Nutzer leiten kann. Nachdem das je nach Branche und Angebot auch sehr viele sein können, muss man dem eventuellen Ansturm standhalten können und die Nutzer aber auch gezielt weiterleiten und überzeugen, das Angebot auch anzunehmen und bestenfalls zu kaufen. Suchmaschinen-Marketing ist hier also nur der Besucher-Bringer, danach geht es aber noch weiter und man muss auch bereit sein, diese letzten Schritte der Nutzer und Besucher zu begleiten und die Wege zu optimieren.

Suchmaschinenwerbung ist dann ein sinnvoller Kanal, wenn man gezielt Webseitenbesucher gewinnen möchte. Dadurch, dass es sich um eine Pull-Marketing-Maßnahme handelt, müssen die potentiellen Webseitenbesucher aber schon wissen, wonach sie suchen sollen – nur dann erscheinen auch Anzeigen. Wenn das eigene Angebot oder auch die eigene Marke noch unbekannt ist, dann muss man erst durch Push-Marketing-Maßnahmen Bekanntheit aufbauen, um mit Suchmaschinenwerbung Erfolg zu haben.

Man kann für den Markenaufbau Google AdWords nutzen und versuchen, die Bekanntheit durch das Google Display-Netzwerk aufzubauen – hier gelten ähnliche Verfahren und Regeln wie im Keyword-Advertising, allerdings mit anderen Reichweiten und Optimierungsmöglichkeiten. Die Möglichkeiten sind vielfältiger und können häufig durch suchmaschinenfremde Kanäle besser ausgeschöpft werden. Suchmaschinenwerbung ist sehr stark abverkaufsorientiert und zählt zu den größten Kanälen der Disziplin Performance-Marketing.

 

(Dieser Beitrag enthält Auszüge aus dem E-Book AdWords Optimierung)

Zu Olaf Kopp

Olaf Kopp ist Online-Marketing-Experte mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in Google Ads, SEO und Content Marketing. Olaf Kopp ist Co-Founder, Chief Business Development Officer (CBDO) und Head of SEO bei der Online Marketing Agentur Aufgesang GmbH. Er ist international anerkannter Branchenexperte für semantische SEO, E-E-A-T, Suchmaschinen-Technologie, Content-Marketing und Customer Journey Management. Als Autor schreibt er für nationale und internationale Fachmagazine wie Searchengineland, t3n, Website Boosting, Hubspot Blog, Sistrix Blog, Oncrawl Blog ... . 2022 war er Top Contributor bei Search Engine Land. Als Speaker stand er auf Bühnen der SMX, SEA/SEO World, CMCx, OMT, Digital Bash oder Campixx. Er ist ist Host der Podcasts OM Cafe und Digital Authorities. Er ist ist Autor des Buches "Content-Marketing entlang der Customer Journey", Co-Autor des Standardwerks "Der Online Marketing Manager" und Mitorganisator des SEAcamp.

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