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Basierend auf den Online Shops, die wir bereits in unserer  E-Commerce Studie SEO, SEA und Social Media bei deutschen Online Shops analysierten, haben wir diese 183 Shops nun nach den eingesetzten Web Analytics Systemen untersucht. Wir konnten dabei nicht alle Tools identifizieren, die auf dem Markt sind, aber ich denke die wichtigsten haben wir identifizieren können:

[Update] Aufgrund mehrfacher Wünsche haben wir die auf Online Shops spezialisierte Web Analytics Lösung econda in die Untersuchung mit aufgenommen. Dadurch konnten wir die Zahl der nicht identifizierten Tools deutlich senken und einen noch besseren Überblick bekommen.[/Update]
Wobei demandware eher ein komplettes Shop System und ClickHeat mit der reinen Visualisierung von Heatmaps nicht in direkter Konkurrenz zu den anderen Analytics Tools steht. Bei den Shops wo wir keine Angabe (k.A.) machen konnten konnten wir auf Anhieb keine der untersuchten Analytics Systeme feststellen.

Hier die Ergebnisse:

Web Analytics Software bei deutschen Shops

Web Analyse Tools Shops gesamt

 

Web Analyse Tools Shops 2Web Analyse Tools Shops 3

Web Analyse Tools Shops 1

 Google Analytics mit Abstand vorne

Knapp 50% der 183 untersuchten Online Shops setzt auf Google Analytics. Damit ist Googles Web Analyse System das am meisten genutzte Web Analytics Tool bei den größten deutschen Online Shops. Es wird auch gerne kombiniert eingesetzt insbesondere zusammen mit dem Omniture SiteCatalyst von Adobe oder econda. [Update] Insgesamt 20 der 183 Online Shops setzten auf eine Kombination mehrerer Web Analytics Tools.[/Update]

Econda folgt Google Analytics mit einigem Abstand auf dem zweiten Platz der im E-Commerce Bereich beliebtesten Web Analytics Tools gefolgt vom SiteCatalyst und etracker. Besonders bei den Shops für Tiernahrung, Möbel, Arzneimittel und Kosmetik scheint Google Analytics das dominierende Analyse Instrument zu sein.

 

Zu Olaf Kopp

Olaf Kopp ist Online-Marketing-Experte für Generative Engine Optimierung (GEO) und SEO. Er besitzt 15+ Jahre Erfahrung in Google Ads, SEO und Content Marketing. Olaf Kopp ist einer der frühen Pioniere in den Bereichen Generative Engine Optimization (GEO) sowie Digitaler Markenaufbau und Erfinder von modernen GEO- und Marketing-Konzepten wie LLM-Readability-, Brand-Kontext-Optimierung sowie Digital Authority Management. Er ist Co-Founder, Chief Business Development Officer (CBDO) sowie Head of SEO & AI Search (GEO) bei der Online-Marketing-Agentur Aufgesang GmbH. International gilt Olaf Kopp als anerkannter Branchenexperte für semantische SEO, E-E-A-T, Large Language Model Optimization (LLMO), Generative Engine Optimization (GEO) sowie KI- und Suchmaschinen-Technologie. Seine Arbeit verbindet strategisches Content Marketing mit Customer Journey Management und datengetriebener Suchmaschinenoptimierung. Bereits seit 2023 beschäftigt er sich nachweislich intensiv mit den Themen GEO und LLMO und zählt damit zu den ersten Vordenkern weltweit in diesem Bereich. In diesem Kontext gründete Olaf Kopp die weltweit erste Datenbank für SEO und GEO-relevante Patente und Research Paper sowie die SEO Research Suite. Seine Expertise findet regelmäßig Eingang in internationale Fachpublikationen. Renommierte Medien wie die FAZ oder Absatzwirtschaft referenzieren Olaf Kopp als Experten für Generative Engine Optimization (GEO). Als Autor schreibt er für nationale und internationale Fachmagazine wie Search Engine Land, t3n, Website Boosting, HubSpot, SISTRIX, Oncrawl, Searchmetrics, Upload und OMR. 2022 wurde er Top Contributor bei Search Engine Land. Zudem steht er regelmäßig als Speaker auf Bühnen von Konferenzen wie SMX, SERP Conf., SEO Vibes, SEA/SEO World, CMCX, OMT, Digital Bash oder der Campixx. Darüber hinaus ist er Host des Podcasts OM Café, Autor des Buches „Content-Marketing entlang der Customer Journey“, Co-Autor des Standardwerks „Der Online Marketing Manager“ (Kapitel Online-Marketing-Strategie und Content Marketing) sowie Mitorganisator des SEAcamp.

2 Kommentare

    Alexander sagt:

    Spannend, wisst ihr auch wie eine geschätze Verteilung wäre. Also nicht nur prozentual sondern auch nach Umsatzvolumen oder da dieses schwierig ist auf Basis von vielleicht Sistrix SIchtbarkeit?
    Beste Grüße
    Alexander

      Olaf Kopp sagt:

      Hallo Alexander, hoffe alles gut bei dir. Das ist wahrhaftig schwer und wie wir alle wissen ist das mit den Sichtbarkeitsindizes ja auch so ne Sache und schon lange kein Indiz für großen Umsatz. Was möchtest Du aus aus so Verteilungs-Übersicht ableiten?