SEO-Agentur-Banner

5/5 - (2 votes)

Du interessierst Dich für das Thema Chief Marketing Officer kurz CMO. Dann bist Du in unserem Glossar für Fachbegriffe aus dem (Online-) Marketing genau richtig. In diesem Beitrag bekommst Du alle wichtigen Informationen zum Thema CMO.

Was ist ein Chief Marketing Officer?

Chief Marketing Officer (abgekürzt: CMO) ist die Berufsbezeichnung für den Leiter der Marketingabteilung eines Unternehmens. In den Händen des CMO laufen alle Fäden des Betriebs zusammen, die mit dem Vermarkten der Produkte / der Marke zusammenhängen. In der modernen Marktwirtschaft beinhaltet das insbesondere traditionelle Vertriebsthemen – speziell die „vier P des Vertriebs“, die das Tätigkeitsfeld umreißen: Price, Product, Promotion, Place. Als oberste Verantwortungsperson ist der Chief Marketing Officer hierbei nicht nur für die strategische Planung und Entwicklung, sondern auch für die Umsetzung verantwortlich. Dabei darf vor allem die Perspektive auf das große Ganze nie verloren gehen – gute Marketingmaßnahmen bringen sowohl die Abteilung als auch das Unternehmen voran.

Was macht ein Chief Marketing Officer?

Als Führungsperson der Abteilung Marketing ist man für alle Marketingkanäle des Unternehmens verantwortlich. Das umfasst Veranstaltungen ebenso wie Öffentlichkeitsarbeit, soziale Medien oder Werbung (online, offline, Print etc.).
Dabei steht die Entwicklung, Planung und Umsetzung von Marketingkampagnen sowie Strategien im Kernfeld der Arbeit. Abgeschlossene Projekte müssen zudem analysiert und bewertet werden. Die eigenen Produkte bzw. die eigene Marke sind immer wieder auf den Prüfstand zu stellen, ebenso wie die Position im Markt und das Verhältnis zu Kunden wie auch zu Konkurrenten.

Wichtige Bereiche für das Marketing sind das Unternehmen, dessen Gewinn und dessen Wachstum. Wer als Chief Officer nur auf die Leistung der eigenen Marketingabteilung schaut, wird langfristig keine Erfolge feiern können.

Die bereits genannten vier P des Marketings – Produktpolitik (Product), Preispolitik und Preisgestaltung (Price), Kommunikationspolitik (Promotion) und Distributionspolitik (Place) – sind wichtige Marketinginstrumente. Sie werden genutzt, um die Strategie umzusetzen, die der Chief Marketing Officer ausgearbeitet hat.
Diese Instrumente müssen allerdings nicht nur in den internen Strukturen aufeinander abgestimmt sein, sondern auch mit externen Maßnahmen und Dienstleistern. Nur auf diese Weise kann ein ganzheitliches Bild geschaffen werden, das vor dem Kunden Glaubwürdigkeit ausstrahlt und eine gute Marktplatzierung erzielt.

Für erfolgreiches Marketing muss ein CMO nicht nur Marketingmetriken beachten und erfüllen, sondern auch ihre Überschneidungen sowie Schnittmengen mit den Unternehmensmetriken miteinbeziehen.

Die Zusammenführung erfordert von einem Chief Marketing Officer neben fachlichen Kompetenzen auch unternehmerisches Talent. Als oberste Instanz ist man für das Budgetieren sowie die Kostenüberwachung zuständig. Außerdem müssen die Mitarbeiter angeleitet und instruiert werden, damit die gesetzten Ziele erreicht werden können. Die Kommunikation erfolgt aber nicht nur intern. Auch externe Dienstleister und Partner im Bereich Marketing liegen in der Verantwortung des CMOs.

Wie wird man CMO?
Wühlt man sich durch Stellenausschreibungen für CMOs, stellt man fest: Anfänger ohne Berufserfahrung sind in den allerwenigsten Fällen die Zielgruppe. Das relativiert sich jedoch schnell, wenn man die Verantwortung miteinbezieht, die ein Chief Officer für die Vermarktung trägt.
Als oberste Führungsperson der Abteilung leitet der CMO in dieser Position häufig eine große Zahl an Mitarbeitern und ist als letzte Instanz verantwortlich für den Erfolg und Misserfolg aller Marketingmaßnahmen. Neben der Berufserfahrung sind daher auch andere Kompetenzen gefragt:

• Fähigkeiten im sicheren Umgang mit Datenanalysen
• Umgang mit Werkzeugen zum Marketing sowie zu Marktforschung und Akquise
• Tief greifendes Verständnis für den jeweiligen Markt
• Abgeschlossenes Studium in beruflich relevantem Fach
Ob Konkurrenz- oder Produktanalyse – in der Rolle des obersten Vermarktungschefs muss man sicher mit jeglicher Form von Daten umgehen können. Das schließt die Erhebung, Aufarbeitung und Interpretation sowie die Präsentation vor Internen und Externen mit ein.
Um die Vermarktung erfolgreich vorantreiben zu können, ist für den Chief Officer des Marketings wiederum ein tiefgehendes, umfassendes Verstehen von Märkten unverzichtbar. Dabei ist das Einnehmen von Mikro- und Makroperspektiven entscheidend, um aus den erlangten Informationen Entscheidungen treffen zu können.

Welche Fähigkeiten machen einen guten CMO aus?

Als Führungsperson trägt man die volle Verantwortung für seine Mitarbeiter. In dieser Position ist die Rechtfertigung des Vorgehens vor anderem Führungspersonal wichtig. Stützt man sich dabei auf harte Fakten und weist einen ausgesprochenen Fokus auf Geschäftliches auf, lässt es sich hervorragend argumentieren.
Dafür ist allerdings der Blick auf das große Ganze essenziell. Dieser Blick liefert die nötigen Zahlen zum Untermauern der erarbeiteten Strategien und Vorgehensweisen. Das schließt das Marktverstehen – den Überblick über Dynamiken, Konkurrenten, potenzielle Partner sowie das aktuelle Marktgeschehen – vollumfänglich ein, ebenso wie gängige Methoden der Marktforschung.

Eine Strategie zu entwickeln, bedeutet für den Chief Officer der Marketingabteilung, zukünftige Erfolge zu planen. Ohne Verständnis für den Rezipienten der Marketingmaßnahmen ist dies kaum möglich.

Als Chief Marketing Officer ist Zukunftsgewandtheit in der Berufsbeschreibung eingebrannt. Nur wer den Blick nach vorne richtet, analysiert und umsetzt, kann fundierte Aus- und Vorhersagen treffen, die zu Marketingmaßnahmen und -strategien verarbeitet werden. Dabei muss der Kunde, dem bestimmte Werte (Produkt bzw. Marke) vermittelt werden sollen, mit im Fokus stehen.

CMOs in Zeiten digitaler Transformationsprozesse

Die Digitalisierung stellt eine fundamental neue Herausforderung an einen Chief Officer für Vermarktung. Digitale Vermarktung, Multiplattformmaßnahmen und ein Mehr an zu beachtenden Bereichen machen den Beruf zu einer herausfordernden und gleichzeitig dynamischen wie spannenden Tätigkeit. Als Führungsperson trägt man dabei ein hohes Maß an Verantwortung, die sich allerdings auch im Gehalt niederschlägt – sechsstellige Gehälter sind nicht selten auf diesem Karriereweg.

So, wie moderne Unternehmen einer stetigen digitalen Transformation unterliegen, ändern sich auch die Marketingkanäle, über die sie ihre Zielgruppen erreichen können: Influencer gibt es im heutigen Wortsinn erst, seit die digitale Technik es ermöglicht.

Akquise- und Marketingwerkzeuge wie Suchmaschinenmarketing und -optimierung, Affiliate-Programme, Social-Media-Kampagnen oder -Partnerschaften gehören zum Handwerkszeug erfolgreichen Marketings in einer digitalen Welt.
Als Chief Marketing Officer ist Fachwissen über und im Umgang mit diesen Werkzeugen von großer Bedeutung. Daneben darf Grundsätzliches nicht fehlen: analytisches Denken, strukturiertes Arbeiten, fundiertes, sicheres Projektmanagement, Soft Skills wie Präsentations- und Kommunikationsfähigkeiten sowie Menschenführung.

Wie viel verdient man als Chief Marketing Officer?

Als Chief Marketing Officer verdient man laut stellenanzeige.de in Deutschland im Durschnitt ca. 93.000 Euro. Das Gehalt variiert nach Unternehmensgröße und Budgetverantwortung.

Welche Berufspraxis und Erfahrung braucht man als CMO?

Mehrere Jahre im On- und Offline-Marketing sowohl in der umsetzenden Kanalverantwortung als auch strategischen Planung. In vielen Unternehmen ist auch ein akademischer Abschluss Vorraussetzung.

Was macht einen guten CMO aus?

Ein guter CMO sollte weitreichende Erfahrungen in Offline- und Online-Marketing besitzen. Diese Erfahrungen sollten nicht nur theoretischer Natur sein, sondern es ist sehr hilfreich wenn er selbst in verschiedenen (Online-)Marketing-Disziplinen in praktischen Umsetzung tätig war. Nur wenige CMOs können das aktuell vorweisen, sondern sind direkt aus dem Studium in Führungspositionen eingestiegen ohne praktische Umsetzungserfahrung. Zudem sollte ein guter Chief Marketing Officer einen sehr guten Überblick über die Märkte, Zielgruppen bzw. Nutzer besitzen und analytische Fähigkeiten besitzen. Von Vorteil ist auch eine extrovertierte Art sowohl nach innen als auch außerhalb des Unternehmens.

 

Weitere Quellen zum Thema Chief Marketing Officer

 

Zu Olaf Kopp

Olaf Kopp ist Co-Founder, Chief Business Development Officer (CBDO) und Head of SEO der Aufgesang GmbH . Im Fokus seiner Arbeit stehen die Themen digitaler Markenaufbau, Online- und Content-Marketing-Strategien entlang der Customer-Journey und semantische Suchmaschinenoptimierung. Er ist Autor des Buchs "Content-Marketing entlang der Customer Journey", Mitveranstalter des SEAcamps und Moderator des Podcasts Content-Kompass. Von 2012 bis 2015 war er Geschäftsführer. Als begeisterter Suchmaschinen- und Content-Marketer schreibt er für diverse Fachmagazine, u.a. t3n, Website Boosting, suchradar, Hubspot ... und war als Gastautor in diverse Buch-Veröffentlichungen involviert. Sein Blog zählt laut diversen Fachmedien und Branchenstimmen zu den besten Online-Marketing-Blogs in Deutschland. Zudem engagiert sich Olaf Kopp als Speaker für SEO und Content Marketing in Bildungseinrichtungen sowie Konferenzen wie z.B. der Hochschule Hannover, SMX, CMCx, OMT, OMX, Campixx… Olaf Kopp ist Suchmaschinen-Marketer, Content-Marketer und Customer-Journey-Enthusiast, bewegt sich als Schnittstelle zwischen verschiedenen Marketing-Welten und baut Brücken immer eine nutzerzentrierte Strategie im Auge.
herausgegeben von: Olaf Kopp
Datum: 1. Oktober 2021

Blog-Artikel zu diesem Thema