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Du interessierst Dich für das Thema E-Commerce? Dann bist Du hier genau richtig. In diesem Beitrag bekommst Du alle wichtigen Informationen zum Thema E-Commerce.

Was bedeutet E-Commerce?

E-Commerce, oder elektronischer Handel, ist der Kauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen über das Internet. Dabei können Unternehmen an Verbraucher verkaufen, Unternehmen an andere Unternehmen, oder Verbraucher an andere Verbraucher. Dies kann über eine Vielzahl von Mitteln geschehen, darunter Websites, Online-Marktplätze und Social-Media-Plattformen.

E-Commerce ist die Anwendung von Informationstechnologien auf den Verkauf von Waren und Dienstleistungen.Durch die elektronische Integration und Verknüpfung verschiedener Systeme können diese miteinander zu kommunizieren. Dadurch werden Medienbrüche beseitigt und die Unternehmen können ihre Geschäftsprozesse elektronisch abwickeln. E-Business ist die Anwendung der Informationstechnologie auf das Management von Geschäftsbeziehungen.

Bedeutung von E-Commerce

E-Commerce ist immer beliebter geworden, da immer mehr Menschen Zugang zum Internet haben und dem online kaufen immer mehr Vertrauen entgegengebracht wird.

Entwicklung E-Commerce-Umsatz seit 2010; Quelle: statista

Vorteile und Risiken von E-Commerce

Der elektronische Handel hat viele Vorteile. Er ist sowohl für Käufer als auch für Verkäufer bequem und ermöglicht es Unternehmen, ein größeres Publikum zu erreichen. E-Commerce kann auch dazu beitragen, Kosten zu senken und Transaktionen zu beschleunigen.

Allerdings birgt der elektronische Handel auch einige Risiken. Dazu gehören Sicherheitsrisiken, wie z. B. der Diebstahl von persönlichen Informationen oder Finanzdaten durch Hacker. Es besteht auch das Risiko, dass online bestellte Artikel nicht geliefert werden können

Weitere Vorteile von E-Commerce:

  • Man kann ohne Verzögerung online kaufen
  • Der potentielle Kunde kann von zu Hause aus in Online-Shops einkaufen, die gewünschten Produkte auswählen, sie online bezahlen und bestellen.
  • Das Unternehmen hat direkten Zugriff auf Kunden in ganz Deutschland und der Welt, ohne Standortbeschränkung.
  • 24 Std. Service
  • Schnelle Reaktionszeiten bei Problemen und Unstimmigkeiten
  • Geringe Transaktionskosten

Weitere Nachteile von E-Commerce:

  • Persönliche Kundenansprache und persönliche Kommunikation können zu kurz kommen.
  • Der Wettbewerb ist deutlich größer als im lokalen Handel.

 

Welche Arten von E-Commerce gibt es?

Es gibt einige verschiedene Arten des elektronischen Handels:

  • B2B (Business-to-Business): Diese Art des elektronischen Geschäftsverkehrs bezieht sich auf Transaktionen zwischen Unternehmen, z. B. zwischen einem Hersteller und einem Großhändler oder zwischen einem Großhändler und einem Einzelhändler.
  • B2C (Business-to-Consumer): Diese Art des elektronischen Geschäftsverkehrs bezieht sich auf Transaktionen zwischen Unternehmen und Verbrauchern, z. B. zwischen einem Einzelhändler und einem einzelnen Kunden.
  • C2C (Verbraucher-zu-Verbraucher): Diese Art des elektronischen Geschäftsverkehrs bezieht sich auf Transaktionen

 

Wie funktioniert E-Commerce?

Grundsätzlich muss bei E-Commerce unterschieden werden zwischen dem Online-Handel über einen eigenen Shop bzw. ein Shop-CMS oder über Online-Marktplätze. Bei der Entscheidung gibt es kein richtig oder falsch.

Vor-und Nachteile von Online-Marktplätzen

Vorteile von Online-Marktplätzen:

  • Der größte Vorteil eines Online-Marktplatzes ist seine Reichweite. Ein Online-Marktplatz verschafft Ihnen Zugang zu einem größeren Publikum, als Sie es auf eigene Faust je erreichen könnten
  • Marktplätze sind einfach einzurichten sind und erfordern nur wenig Wartung. Du musst keine Website von Grund auf neu erstellen oder sich um Hosting, Sicherheit oder andere technische Details kümmern.
  • Marktplätze bringen auch ein gewisses Maß an Vertrauen mit sich. Die Kunden vertrauen der Plattform bereits, was es für sie einfacher macht, Ihnen als Verkäufer zu vertrauen
  • Online-Marktplätze sind eine großartige Möglichkeit, die ersten Schritte im E-Commerce zu machen und erste Erfahrungen zu sammeln.

Nachteile von Online-Marktplätzen:

  • Du hast weniger Kontrolle über deine Markenidentität. Wenn Du auf einem Marktplatz verkaufst, konkurrierst Du mit vielen anderen Verkäufern, die ebenfalls versuchen, die Aufmerksamkeit der Käufer auf sich zu ziehen. Dies kann es schwierig machen, Deine Marke zu differenzieren und eine starke Identität aufzubauen.
  • Du bist möglicherweise von den Besucherzahlen des Marktplatzes abhängig, auch dann wenn der Marktplatz einen Rückgang erfährt.
  • Du musst Provisionen für deine Verkäufe bezahlen.
  • Du baust kein eigenes nachhaltiges Asset auf.
  • Du hast das Risiko, dass Dein Konto gesperrt wird.

Vor- und Nachteile von eigenen Shops

Vorteile eines eigenen Online-Shops:

  • Du hast die volle Kontrolle über Deine Marke.
  • Du baust ein eigenes Asset auf.
  • Du hast keine Abhängigkeit von Marktplätzen
  • Du musst keine Provisionen für Deine Verkäufe bezahlen.

Nachteile eines eigenen Online-Shops:

  • Du musst Dir eine Reichweite aufbauen und Geld in Online Marketing, SEO, IT … investieren.
  • Du oder Dein Team benötigt ggf. technische Know How.
  • Du hast Kosten für Hosting, Domain, das Betreiben des Shop CMS …

E-Commerce: Welche Shopsysteme sind die beliebtesten CMS?

Es gibt viele verschiedene Shopsysteme, die von Unternehmen genutzt werden können. Generell kann man bei Shopsystemen zwischen den folgenden Arten/Eigenschaften unterscheiden:

  • Shop-CMS für kleine und mittelgr0ße Shops ohne eigene IT-Ressourcen
  • Shop CMS für kleine und mittelgroße Shops mit begrenzten mit eigenen IT Ressourcen
  • Shop CMS für große Shops mit eigenen IT-Ressourcen
  • Shop-CMS für komplexe individuelle Funktionalitäten

Shop-CMS für kleine und mittelgr0ße Shops ohne eigene IT-Ressourcen

Shopsysteme wie Wix oder Shopify sind in den letzten Jahren immer beliebter bei E-Commerce-Unternehmen geworden, da man sich als Shop-Betreiber nicht um die technische Wartung wie z.B. das Einspielen von Updates kümmern muss. Das System ist ein Software as a service (SAAS) und ermöglicht einen schnellen und initial günstigen Einstieg in das E-Commerce-Geschäft, da die Fixkosten niedrig sind und die variablen Kosten mit steigenden Umsatz wachsen.

Shop CMS für kleine und mittelgroße Shops mit begrenzten mit eigenen IT Ressourcen

Die beliebtesten sind CMS, wie WordPress, Joomla und Drupal. Diese Plattformen ermöglichen es Unternehmen, einen Online-Shop schnell und einfach zu erstellen und zu pflegen. Außerdem bieten sie eine Reihe von Funktionen und Plugins, mit denen die Funktionalität des Shops erweitert werden kann.

PrestaShop ist eine weitere Option für Unternehmen, die nach einer E-Commerce-Lösung suchen. Es ist einfach zu bedienen und bietet eine breite Palette von Funktionen.

Shop CMS für große Shops mit eigenen IT-Ressourcen

Magento oder Shopware sind weitere beliebte Shopsysteme. Es handelt sich um komplexere Plattformen, die sich für größere Unternehmen mit anspruchsvolleren Anforderungen eignen. Magento bietet eine Reihe leistungsstarker Funktionen, kann aber für Anfänger schwierig zu bedienen sein.

Übersicht der beliebtesten E-Commerce-Plattformen

Hier eine Übersicht der 20 beliebtesten und am meisten genutzten Shop-CMS (Stand 2022):

  1. Woo-Commerce (WordPress)
  2. Shopify
  3. Squarespace Commerce
  4. Wix-Ecommerce
  5. Prestashop
  6. Magento
  7. 1C-Bitrix
  8. Big Commerce
  9. Square Online
  10. OpenCart
  11. Shopware
  12. VTEX
  13. Ecwid
  14. EasyDigitalDownloads
  15. Dokan
  16. SAP Commerce Cloud
  17. Odoo
  18. Shoper
  19. Tray
  20. Kajabi

Die am meisten genutzten E-Commerce-Plattformen weltweit, Stand: 2022 Quelle: Wappalyzer

Weitere Quellen zum Thema -Commerce

Zu Olaf Kopp

Olaf Kopp ist international anerkannter Online-Marketing-Experte mit mehr als 15 Jahren Erfahrung im Online-Marketing, Google Ads, SEO und Content Marketing. Olaf Kopp ist Co-Founder, Chief Business Development Officer (CBDO) und Head of SEO bei der Aufgesang GmbH. Er ist Autor, Podcaster und anerkannter Branchenexperte für semantische SEO, E-A-T, Online- und Content-Marketing-Strategien entlang der Customer Journey und digitale Markenbildung. Olaf Kopp ist Mitgründer und Moderator des Content-Marketing-Podcasts Content-Kompass. Kopp ist Autor des Buches “Content-Marketing entlang der Customer Journey” und Mitorganisator des SEAcamp. Als begeisterter Suchmaschinen- und Content-Marketer schreibt er für diverse Fachmagazine, u.a. Search Engine Land, t3n, Website Boosting, suchradar, Hubspot ... und war als Gastautor in diverse Buch-Veröffentlichungen involviert. Sein Blog zählt laut diversen Fachmedien und Branchenstimmen zu den besten Online-Marketing-Blogs in Deutschland. Zudem engagiert sich Olaf Kopp als Speaker für SEO und Content Marketing in Bildungseinrichtungen sowie Konferenzen wie z.B. der Hochschule Hannover, SMX, CMCx, OMT, OMX, Campixx… Olaf Kopp ist Suchmaschinen-Marketer, Content-Marketer und Customer-Journey-Enthusiast, bewegt sich als Schnittstelle zwischen verschiedenen Marketing-Welten und baut Brücken immer eine nutzerzentrierte Strategie im Auge.
herausgegeben von:
Datum: 16. Juli 2022

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