Was ist SEO? Was ist Suchmaschinenoptimierung ?
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Suchmaschinenoptimierung kurz SEO ist eine Methode im Online-Marketing, um die Auffindbarkeit in Suchmaschinen zu verbessern. Die Abkürzung SEO steht für Search Engine Optimization. In den letzten Jahren hat sich mit Search Experience Optimization auch eine zweite  Bedeutung durchgesetzt.  In der klassischen Suchmaschinenoptimierung wird zwischen Onpage-SEO und Offpage-SEO unterschieden.

In Bezug auf Google-SEO kann man noch Suchmaschinenoptimierung für die einzelnen vertikalen Indizes bzw. Datenbanken bei Google und nach Endgeräte unterscheiden in:

  • Klassische SEO
  • Bilder-SEO
  • News-SEO
  • Voice Search SEO

Dieser Beitrag setzt sich im Fokus mit der klassischen Suchmaschinenoptimierung für Google, Bing & Co. auseinander und wird regelmäßig aktualisiert.

Inhaltsverzeichnis

Wie funktioniert SEO ?

Für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung (SEO) werden Optimierungen auf der Website selbst z.B. am Content, den Metatags, der robots.txt, der htaccess-Datei oder der internen Verlinkung vorgenommen. Diese Maßnahmen werden als Onpage-Optimierung bezeichnet.  Zudem können Maßnahmen unabhängig von der Website wie z.B. Linkaufbau durchgeführt werden. Diese Tätigkeiten nennt man auch Offpage-Optimierung oder Offsite-Optimierung.

Was ist der Unterschied zwischen SEO, SEA und SEM?

SEM ist die Abkürzung für Search Engine Marketing zu deutsch Suchmaschinenmarketing. Weltweit haben sich zwei verschiedene Definitionen des Begriffs SEM bzw. Suchmaschinenmarketing durchgesetzt. Die einen meinen mit Suchmaschinenmarketing bzw. SEM nur die bezahlte Werbung in Suchmaschinen, während andere es als Oberbegriff für SEO und SEA bzw. Search Engine Advertising zu deutsch Suchmaschinenwerbung definieren.

Wir bei Aufgesang folgen der zweiten Definition, da sie uns sinnvoller erscheint.

Suchmaschinenmarketing (SEM) Übersicht

Suchmaschinenmarketing (SEM) als Dachbegriff für SEO und SEA

 

SEM (Suchmaschinenmarketing) besteht aus den Elementen SEA (Search Engine Advertising), zu deutsch Suchmaschinenwerbung, auch als Keyword Advertising bezeichnet und SEO (Search Engine Optimization), zu deutsch Suchmaschinenoptimierung. SEO beschäftigt sich mit den organischen Suchergebnissen, während man mit SEA die bezahlten Textanzeigen in Suchmaschinen meint.

Mehr zum Thema Suchmaschinenmarketing (SEM).

Was sind die Ziele von SEO?

Das Hauptziel der Suchmaschinenoptimierung ist die  Verbesserung der Auffindbarkeit des eigenen Angebots in Suchmaschinen durch gute Rankingpositionen zu relevanten Suchanfragen. Weitere Ziele von SEO sind die Verbesserung des Erscheinungsbilds des Snippets und dadurch eine bessere Klickrate und mehr Besucher.

Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Erwartungskonformität für Besucher , die aus Suchmaschinen auf einen Inhalt stoßen.

Was sind wichtige SEO-Kennzahlen / KPIs?

Mögliche SEO-KPIs sind:

  • Sichtbarkeits-Indizes die sich auf ein für das Geschäftsmodell relevante Keywords beziehen.
  • Snippet-Klickraten bzw. CTRs
  • Absprungraten
  • Aufenthaltsdauern
  • Ranking-Positions-Verteilung pro SERP
  • Anzahl und Anteil der Besucher über Suchmaschinen
  • Einzelne Keyword-Ranking-Positionen

Gerade allegmeine Sichtbarkeitsindizes wie z.B. von Tools wie Sistrix, Searchmetrics oder XOVI stehen zu Recht in der Kritik. Mehr dazu in dem Beitrag Die Aussagekraft von Sichtbarkeitsindex & anderen Sichtbarkeits-Kennzahlen.

Was ist Onpage-SEO?

Bei der Onpage-SEO geht es in erster Linie um die Sicherstellung sowie Kontrolle des Crawlings, der Indexierung von SEO-relevanten Inhalten durch die Suchmaschinen-Bots und der Relevanzverbesserung von Inhalten.

Dazu zählen in erster Linie die technische Suchmaschinenoptimierung (Technical SEO) als auch die Verbesserung der Informationsstruktur einer Website als auch Content-Optimierung.

Was ist Offpage-SEO?

Als Offpage-SEO ist die Autoritäts-Verbesserung der Domain oder einzelnen URLs bzw. Dokumenten durch die Erzeugung von Offpage-Signalen.

Während früher als Offpage Signale in erster Backlinks für das Ranking in Suchmaschinen wichtig waren, sind heute auch Nennungen der Brand in uabhänigen Quellen, markenbezogene Suchmuster und das Suchvolumen bei Brand-Keywords als Offpage-Rankingfaktoren immer wichtiger.

Was ist Linkaufbau?

Linkaufbau ist ein Teilbereich der Offpage-SEO und umfasst alle Maßnahmen zum Aufbau von Backlinks für eine Domain. Dazu gehören Maßnahmen wie z.B.

  • Broken Linkbuilding
  • Linkakquise
  • Produktion, Publikation, Seeding und Outreach von Linkbaits
  • Linkbuilding via Kooperationen

Die Bedeutung von SEO bzw. Suchmaschinen in der Content-Distribution

Menschen, die online nach Informationen suchen haben verschiedenste Möglichkeiten in eine Recherche einzusteigen. Hier einige Möglichkeiten:

  • Google, T-Online-Suche, Web.de-Suche (basieren alle auf dem Google-Index)
  • Bing, AOL-Suche (basieren alle auf dem Bing-Index)
  • Yahoo
  • Amazon
  • Youtube
  • XING
  • Voice Search bzw. digitale Assistenten (Alexa, Google Now, Siri, Cortana …)

Ein Großteil der Suchen nach Informationen wird aktuell noch bei Google und der Video-Suchmaschine YouTube ausgeführt , aber Produktsuchmaschinen wie Amazon oder die digitalen Assistenten haben in den letzten Jahren deutlich zugelegt.

Auf der anderen Seite müssen sich Unternehmen überlegen wo ihre Zielgruppen nach Informationen suchen bzw. wo sie diese mit ihrem Content erreichen.

Die Bedeutung von SEO  bei der Content-Distribution  ist nicht pauschal zu bestimmen, da es von vielen Faktoren abhängt wo welche Touchpoints in welcher Intensität und Qualität für die Content-Distribution gesetzt werden sollten.

Folgende Faktoren können da eine entscheidende Rolle spielen:

  • Branche
  • Content-Format
  • Handelt es sich um Push- oder Pull-Content
  • Zieldefinition
  • Zielgruppe
  • Aktuelle thematische Domain-Autorität
  • Aktuelle Markenpopularität, -Autorität und Reputation
  • Aktuelle Reichweite der eigenen Social-Media-Kanäle
  • Aktuelle Reichweite des eigenen E-Mail-Verteilers

Dennoch gibt es einige Anhaltspunkte, die Suchmaschinen wie Google und/oder soziale Netzwerke wie Facebook priorisieren.

Studie von Statista, Quelle: https://de.statista.com/infografik/9572/verteilung-des-referral-traffics-nach-themen/

Ich denke es gibt bestimmte Säulen für die Content-Distribution, die in den meisten Fällen im Distributions-Mix Sinn ergeben. Das ist eine gute Auffindbarkeit bei Google & Co. also SEO in Kombination mit ausgewählten Elementen aus Content-Promotion, Content-Outreach und Content-Seeding. Der genaue Mix ergibt sich dann aus den oben genannten Faktoren.

In den meisten Fällen wird nur ein Kanal oder Instrument nicht zum Erfolg führen, da immer mindestens eine wichtige Komponente fehlt, um den Zielabschluss vorzubereiten oder abzuschließen.

Mehr zum Thema Content-Distribution im Beitrag Content-Distribution: Die Kunst der systematischen Verteilung von Inhalten im Content-Marketing 

 

Typische Probleme aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung

Aus SEO-Sicht tauchen immer wieder typische Probleme bei Websites auf, die sich durch Optimierungsmaßnahmen beseitigen lassen . Das könnten z.B. sein

  • Die Website ist nicht in ausreichendem Maße mit anderen Websites verlinkt.
  • Sie haben die Website gerade erst veröffentlicht und die Seite konnte rein zeitlich noch nicht gecrawlt bzw. bewertet werden.
  • Der Aufbau der Website erschwert es den Suchmaschinen-Bots, den Inhalt der Seite effektiv zu crawlen.
  • Bei dem Versuch, die Website zu crawlen, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
  • Die Angaben z.B. in der robots.txt oder dem Meta Robots Tags blockieren das Crawling bzw. Indexierung der Website durch die Suchmaschinen-Bots
  • Doppelte Inhalte erschweren das Crawling sowie die Bewertung der relevanten Inhalte
  • Die Inhalte bedienen nicht die Suchintention des Nutzers
  • Die Inhalte sind nicht relevant
  • Die Website ist nicht mobilfreundlich

 

Differenzierung zwischen taktischer SEO & strategischer Suchmaschinenoptimierung

Wenn man heute von Suchmaschinenoptimierung  spricht bewegt man sich auf zwei Ebenen, die im Zusammenspiel funktionieren.

  1. Strategische Suchmaschinenoptimierung
  2. Taktische Suchmaschinenoptimierung

Auf der taktischen Ebene werden Maßnahmen der Content-Optimierung, technischen Optimierung zur Crawling- und Indexierungssteuerung, Duplicate-Content-Vermeidung und Snippet-Optimierung durchgeführt.

Auf strategischer Ebene soll zum Einen eine digitale Entität für Google in Form der Website geschaffen werden und darüber hinaus die Entitäten-Relevanz und damit die Autorität der Domain verbessert werden.

Während früher Suchmaschinenoptimierung eher taktisch geprägt war, hat nach der Einführung des Knowledge Graphs, dem Hummingbird-Algorithmus, der Panda- und Pinguin-Updates die strategische Suchmaschinenoptimierung deutlich an Priorität dazu gewonnen.

strategische_Suchmaschinenoptimierung

 

In der modernen Suchmaschinenoptimierung gibt es folgende Aufgaben-Bereiche:

  • Technische Suchmaschinenoptimierung
  • Optimierung der Navigations- / Informationsstruktur bzw. der internen Verlinkung
  • Verbesserung des Nutzerverhaltens
  • Content-Produktion und -Optimierung
  • Offpage-Optimierung
  • Suchmuster-Optimierung

Nicht alle dieser SEO-Aufgaben lassen sich klar differenziert der taktischen oder strategischen Suchmaschinenoptimierung zuordnen. So kann z.B. Linkaufbau sowohl strategischer als auch taktischer Natur. Das Hauptziel von Linkaufbau in Form der Entitäten-Bildung und Autoritätsverbesserung bleibt aber ein strategisches Ziel. Somit liegt der Schwerpunkt von Linkaufbau in der strategischen SEO. Auch beim Content kann man zwischen taktischem Content-Marketing und strategischem Content-Marketing unterscheiden wie in dem Beitrag Unterschied zwischen Content-Marketing-Kampagne & Content-Marketing-Strategie ausführlich erläutert.

 

SEO-Aufgaben bei der taktischen Suchmaschinenoptimierung

Typische Aufgaben der taktischen SEO sind die technische Optimierung, die Verbesserung des BenutzerverhaltensContent-Optimierung und Teile des Linkaufbaus bzw. der Offpage-Optimierung, insofern diese skalierbar gesteuert werden können.

Technische SEO

Die technische Optimierung ist ein typischer Aufgaben-Bereich bei der taktischen Suchmaschinenoptimierung.

Technische SEO kommt zum Einsatz um technische Fehler an der Website zu optimieren. Hier einige der häufigsten technischen Fehler:

  • Doppelte oder fehlende Seitentitel
  • Doppelte oder fehlende Description Tags
  • Bilder ohne Alt-Tags
  • Fehlerhafte Einträge in der Robots.txt
  • Falscher Status der Weiterleitungen (302 statt 301)

Teilbereiche der technischen Suchmaschinenoptimierung sind u.a. folgende:

  • Indexierungssteuerung insbesondere zur Duplicate-Content-Vermeidung
  • Crawlingsteuerung zur effizienten Nutzung des Crawl-Budgets
  • Snippet-Optimierung
  • Ausweisung strukturierter Daten
  • Endgerät-Optimierung

Indexierungssteuerung

  • Überwachung und Steuerung der von den Suchmaschinen indexierten Seiten
  • Bereitstellung und Pflege eine XML-Sitemap
  • Steuerung der Indexierung durch Meta Robots Angaben noindex bzw. index um z.B. Duplicate Content zu vermeiden
  • Vermeidung von Duplicate Content durch Canonical-Tag-Nutzung

Crawlingsteuerung

  • Optimierung und Pflege der robots.txt
  • Maskierung interner Verlinkungen zur Crawlingverhinderung z.B. via PRG-Patterns

Website Hygiene

  • Überwachung und Beseitigung von 404-Fehlerseiten bzw. Erreichbarkeit der URLs
  • Überwachung und Optimierung von Weiterleitungen

 

Optimierung des Nutzerverhaltens

Zur Optimierung des Nutzerverhaltens gehören alle Maßnahmen, die zur Verbesserung gängiger Nutzersignale führen können. So z.B.

  • Ladezeiten-Optimierung
  • Usability-Optimierung
  • Conversion-Optimierung
  • Endgerät-Optimierung

Sind Nutzersignale ein Rankingfaktor?

Die Optimierung des Nutzerverhaltens wurde eine Zeit lang als der heilige SEO-Gral gesehen. Das wurde aber durch diverse Aussagen von Google relativiert. Laut Google sind Nutzersignale kein direkter Rankingafktor, der zur Bewertung einzelner Websites herangezogen wird. Hier beispielhaft eine Aussage von John Müller von Google dazu.

Frage: “Wie wichtig sind Nutzersignale für das Ranking? Also Absprungrate, Verweildauer und so weiter?”

Antwort: “Schwierig zu sagen. Ich denke, das sind eher indirekte Effekte, die man sehen würde, und nicht direkte Effekte. Wir benutzen zum Beispiel Google Analytics überhaupt nicht für das Ranking. Das sind ganz getrennte Systeme aus unserer Sicht. Und weitere Signale verwenden wir eher, wenn wir Algorithmen allgemein beurteilen. Wenn wir Tests machen, dann ist es meistens so, dass wir sagen: Gut, wir testen jetzt unsere Algorithmen in verschiedenen Varianten aus. Das machen wir regelmäßig, mehrere tausend Mal im Jahr. Und schauen dann, wie Benutzer auf diese unterschiedlichen Testergebnisse reagieren. Ob sie die Inhalte eher finden, die sie brauchen, oder ob sie vielleicht eher verwirrt sind mit diesen Algorithmusanpassungen. Und auf der Ebene schauen wir das dann an. Da ist es nicht so, dass wir dann pro Seite wirklich nachschauen: 7 Benutzer sind dahin gegangen und 7 Benutzer dahin – sondern dass wir das pro Algorithmus an und für sich testen.”

Quelle: SEO-Portal

Es gibt Hinweise darauf, dass die Klickrate oder die Bounce to SERP-Rate bzw. Long vs. Short-Klicks einen Einfluss auf Rankings haben. Das wurde von Google bisher aber nur für Experimente im Rahmen der Ranking-Algorithmus-Weiterentwicklung bestätigt.

Eine Übersicht zum aktuellen Stand zum Thema Nutzersignale als Rankingfaktor im stetig aktualisierten Beitrag Sind Nutzersignale & Nutzerverhalten Rankingfaktor/ Rankingsignal? 

Checkliste SEO-Maßnahmen: Wie funktioniert Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Google im Jahr 2018?

An dieser Stellen versuchen wir den neuesten Stand in Sachen sinnvolle Maßnahmen in der Suchmaschinenoptimierung aus unserer Praxis abzubilden und werden diese Übersicht regelmäßig erweitern und aktualisieren.

 

SEO-Maßnahme 1: Erreichbarkeit sicherstellen

Die Erreichbarkeit einer Website bzw. eines Dokuments ist die Grundvorraussetzung für die Indexierung, als auch die Befriedigung der Nutzerintention. Von daher sollten Websites immer erreichbar sein und einen 200er oder bei Bedarf 301er Status-Code ausgeben. Dienste wie z.B. Cloudflare garantieren eine 100%ige Erreichbarkeit auch bei kurzen Server-Ausfallzeiten.

 

SEO-Maßnahme 2: Snippet-Optimierung, Seitentitel & Descriptions

Das Snippet bzw. Seitentitel und die Description sind die Teaser für unsere Ihhalte in Suchmaschinen. Sie wecken eine Erwartung, die der zugehörige Inhalt auch erfüllen sollte. Deshalb ist es wichtig Seitentitel und Description ansprechend zu gestalten.

SERp-Snippt

SERP-Snippet

  • jede URL sollte einen Seitentitel bzw. Title besitzen
  • jede URL sollte einen unterschiedlichen/einzigartigen Seitentitel besitzen
  • das Keyword, zudem die URL primär ranken möchte, sollte sich im Seitentitel befinden
  • Das Hauptkeyword sollte sich an erster Stelle des Title befinden
  • der Title sollte Anzahl von über 55  Zeichen bzw. 600 Pixel Breite nicht überschreiten
  • die Meta Description sollte nicht länger als 139 Zeichen bzw.  eine Breite von ca. 500 Pixeln überschreiten
  • der Seitentitel und die Meta Description sollte für den Nutzer optimiert werden (Mehrwert bieten, zum Klicken animieren)

Zur Snippet-Optimierung gehören auch bestimmte Arten der Auszeichnung anhand strukturierter Daten z.B. für Bewertungen, Tabellen, Produktinformationen wie z.B. Preise.

 

SEO-Maßnahme 3: Optimierung Page Speed bzw. Ladezeiten

Im Zuge der immer wichtiger werdenden Rolle von mobilen Endgeräten hat Google vor einigen Jahren bestätigt, dass die Ladegeschwindigkeit ein Rankingfaktor ist. Aber scheinbar ein nicht besonders großer, wie eigene Untersuchungen von uns gezeigt haben. Mehr dazu im Beitrag  Page Speed: Wie wichtig sind Ladezeiten als Rankingfaktor für SEO?

Doch wie viel Aufwand sollte man betreiben wenn man seine Website schneller machen will? Hier muss man sich erst einmal die Frage stellen für wen ich den Aufwand betreiben will. Für die Suchmaschinen bzw. das Ranking oder damit sich der Nutzer auf der Website wohl fühlt?

Ich würde empfehlen primär immer für den Nutzer die Ladegeschwindigkeit zu optimieren.

Dennoch gibt es einige einfache Hebel, die einen großen Effekt auf die Performance einer Website haben. Bevor man sich mit CSS-Sprites oder ähnlich aufwendigen Maßnahmen der Page-Speed-Optimierung beschäftigt sollte man sich um folgende Dinge kümmern, die oftmals die größten Bremsen sind:

  • Bilderkomprimierung
  • Browser-Caching
  • Unnötige Abfragen z.B. via Java Script aus externen Quellen auf das Notwendigste reduzieren

 

SEO-Maßnahme 4: Content-Optimierung

Ich sehe ich die Hauptaufgabe  von SEOs in Sachen Inhalten bei der Content-Optimierung.

Bei der Content-Optimierung geht es um die Optimierung eines Inhalts hinsichtlich

  • WDF*IDF / TF-IDF
  • Überschriften
  • Lesbarkeit
  • Struktur
  • Medien-Diversität
  • Bilder-Optimierung

Dabei soll die Relevanz des Dokuments selbst über die inhaltliche Komponente für Nutzer als Suchmaschinen verbessert werden.

 

Exkurs: SEO vs. Content-Marketing

Das Thema Content-Marketing sehe ich eher als Bereich der Unternehmenskommunikation und nicht direkt als Aufgabe von SEOs. Suchmaschinenoptimierer sollten dennoch auf suchmaschinen sowie nutzerfreundliche Gestaltung der Inhalte achten und deswegen beim Prozess der Content-Konzeption und -Produktion involviert sein. Die inhaltliche Gestaltung sehe ich dennoch eher bei den Kommunikations-Profis. Dazu mehr in dem Beitrag Verantwortlichkeit: Wer macht dieses Content-Marketing denn nun? .

Hat das Produzieren eines aufwendigen nutzerorientierten Blogbeitrags oder die Veröffentlichung eines Ratgebers als Hauptziel bei Google gefunden zu werden? Viele SEOs würden diese Frage mit „Ja“ beantworten. Ich würde sagen Nein. Die Produktion und Veröffentlichung von Inhalten ist für mich Marketing über Content. Zudem produzieren wir die Inhalte, wie von allen SEOs beteuert ja für Nutzer und nicht für Suchmaschinen . Richtig?

Warum dies für mich nicht SEO sondern Unternehmenskommunikation bzw. Marketing ist habe ich bereits in Content-Marketing ist kein Linkaufbau oder SEO ausführlich erläutert. Dazu vielleicht noch einmal die Übersicht der kurz,- mittel- und langfristigen Content-Marketing-Ziele:

Übersicht Content-Marketing-Ziele nach Zeit

Übersicht Content-Marketing-Ziele nach Zeit

Ist das Anschreiben und die Verbreitung dieser Inhalte über Influencer, Social Media etc. eine Tätigkeit im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung? Nein, es ist PR bzw. Social Media Marketing oder im Rahmen der Content-Promotion über Paid Media PPC-Werbung.

 

SEO-Maßnahme 5: Keyword-Recherche & -Analyse

Vor der Content-Produktion sollte bei Pull-Content (mehr zu Pull-Content und weiteren Content-Arten)  immer eine Keyword-Recherche und Keyword-Analyse durchgeführt werden. Damit ist die eine Grundlage für eine gute Sichtbarkeit des Inhalts gelegt.

Ziel der Keyword-Recherche ist die Identifikation von Suchbegriffen / Suchtermen, die durch meine Zielgruppe(n) bei Suchmaschinen eingegeben werden und die relevant für mein Geschäftsmodell sind.

Bei der Keyword-Analyse geht es um die Analyse der ersten Suchergebnisseite bei den recherchierten Keywords hinsichtlich

  • Zusätzliche eingeblendete Ergebnisse aus den weiteren vertikalen Indizes (Universal Search)
  • Suchintention der Keywords (mehr zum Thema Suchintention)
  • Customer Journey  Phase der Suchterme
  • Wettbewerbsstärke bei der relevanten Suchbegriffen

Im Rahmen unserer SEO-Strategie-Konzepten bei Aufgesang ergänzen wir die Keyword-Recherchen und -Analysen mit Themen-Recherchen, bei denen wir Fragestellungen der Zielgruppe(n) recherchieren, um diese im Inhalt zu beantworten.

Mehr zu unseren SEO-Strategie-Konzepten 

 

SEO-Maßnahme 6: Mobile Darstellung optimieren

Laut der Consumer-Barometer-Studie 2017  greifen weltweit über 50% der Nutzer via mobilen Endgeräten auf das Internet zu. In Deutschland sind es inzwischen 73%.

Am häufigsten greifen diese Nutzer über ihre Smartphones auf Suchmaschinen, soziale Medien und Videos zu. Dementsprechend sollte man einen besonderen Fokus auf die Mobilfreundlichkeit der eigenen Website legen.

Es gibt folgenden Möglichkeiten mobilfreundliche Websites zu erstellen.

  1. Responsives Webdesign
  2. Dynamische Bereitstellung
  3. Eigene Mobil-Version der Website mit eigenen URLs

Google selbst und wir als Agentur empfehlen die erste Variante, da der Aufwand und mögliche Fallstricke durch eine responsive Website minimiert werden.

Die häufigsten Probleme bei der Nutzung von Websites über mobile Endgeräte sind

  • zu lange Ladezeiten
  • zu kleine Schrift
  • Links und andere Navigationselemente, die schlecht auf den Displays mobiler Endgeräte genutzt werden können.
  • durch die robots.txt geblockte Ressourcen wie CSS, Java-Script, Ajax und Bilder.
  • Nutzung von mobilunfreundlichen Technologien wie Flash z.B. für Videos.
  • Pop-Ups oder andere Banner, die den eigentlichen Inhalt verdecken und sich nur schlecht schließen lassen.

Um die Mobilfreundlichkeit einer Website zu überprüfen Tools wie z.B. von Google um die mobilfreundlichkeit der eigenen Website zu testen.

Weitere Informationen zum Thema SEO für mobile Endgeräte gibt es direkt von Google u.a. hier und hier.

 

SEO-Maßnahme 7: Linkaufbau bzw. Linkbuilding

Linkaufbau ist einer eher taktische SEO-Maßnahme. Beim Linkbuilding dreht sich alles um den skalierten Backlinkaufbau via Owned-Links, Self-Placed-Links, Paid-Links und Broken-Linkbuilding. Earned Links sind Teil des strategischen Linkaufbaus.

Linkaufbau spielt auf zwei Ebenen eine wichtige Rolle.

Zum einen geht es um die Weitergabe von PageRank und Trust der verlinkenden Domains. Links wirken hier wie Empfehlungen in der realen Welt. Je vertrauenswürdiger eine empfehlende bzw. verweisende Quelle ist, desto wertvoller ist der Backlink bzw. die Empfehlung.

Hier spielt in erster Linie die Anzahl der verschiedenen verlinkenden Domains, die sogenannte Domainpopularität, eine Rolle. Weniger die Anzahl der Links an sich (Linkpopularität).

Die zweite Ebene ist die thematische Beziehungsebene. Link stellen auch immer Beziehungen zwischen den Dokumenten und deren dort abgebildeten Themen dar. Übertragen auf die Semantik bzw. Graphentheorie sind Links die Kanten zwischen den Knoten.

Formen des Linkaufbaus

strategische_Suchmaschinenoptimierung

Owned-  und teilweise auch Self-Placed-Links wie Branchenbücher sind in erster Linie für die Entitäten-Bildung zuständig, während Paid- und Earned Links Sinn für die Verbesserung der Autorität einer Domain machen.

 

Linkaufbau_Entitäten-Bildung

Owned & Self Placed Links zur Entitäten-Identifikation

 

Wir bei Aufgesang orientieren uns hier an ein semantisches Verlinkungskonzept- Mehr dazu in dem Beitrag Semantisch Themen finden: Wie identifiziert man semantisch verwandte Keywords? .

 

SEO-Maßnahme 8: Optimierung von Broken Links

Externe Backlinks sind wie bereits erwähnt ein wichtiger Rankingfaktor. Deswegen sollte auf interne und externe Links ein besonderer Fokus liegen. Durch das Löschen von URLs können externe und interne Links hin und wieder ins Leere laufen. Der Nutzer bekommt dann beim Klick auf diese kaputten Links nicht den Inhalt zu sehen bzw. meistens eine 404-Fehlerseite ausgeliefert. Das ist zum einen schlecht für die Nutzer als auch für die Suchmaschinen-Bots.

Zudem wird im Fall von Broken Links der Linkjuice bzw. PageRank der verlinkenden Seite nicht weiter vererbt. Diese Seiten werden in der Search Console auch als 404-Fehler ausgegeben. 404-Fehlerseiten mit eingehenden externen und internen Links sollten per Statuscode 301 an thematisch passende URLs weitergeleitet werden.

Man sollte daher regelmäßig die eigene Website mit Backlink-Tools wie z.B. ahref für die externen Links oder Onpage-Crawlern wie z.B. Screaming Frog für  die internen Links nach Broken Links überprüfen.

 

SEO-Maßnahme 9: Optimierung der internen Verlinkung und Informationsarchitektur

Die Optimierung der internen Verlinkung, der Navigationsstruktur und Informationsarchitektur sind neben dem Linkbuilding die wichtigsten Aufgaben für die semantische SEO. Zudem sind es wichtige Aufgaben zur Verbesserung der Nutzerführung bzw. Usability der Website.

Bei der internen Verlinkung gilt es Google und anderen Suchmaschinen aufzuzeigen, dass man über eine semantisch als auch gemäß der Nutzererwartung angelegt Informationsstruktur Inhalte innerhalb der Domain bereitstellt. Dadurch sollten auch semantische Kerndokumente eindeutig erkennbar werden.

Je besser ein Kerndokument aber auch eine komplette Domain in einem semantischen Beziehungszusammenhang zu anderen semantisch verwandten Dokumenten steht, desto relevanter ist das Dokument selbst. Dazu zählen im Übrigen nicht nur eingehende Verlinkungen, sonder auch ausgehende.

Vom Kerndokument ausgehende Bezüge  zu anderen semantisch verwandten Dokumenten innerhalb der Domain können zudem die Autorität der gesamten Domain in der jeweiligen Ontologie/Themenbereich stärken. Je mehr ich also zu einem Themenbereich schreibe und je ganzheitlicher man Themen innerhalb seiner eigenen Website beschreibt bzw. betrachtet, desto besser. Ob man dies nun auf einem einzigen ausführlichen Dokument macht oder auf verschiedenen URLs innerhalb Domain halte ich dabei gar nicht für so wichtig. Das ist nach meiner Meinung nur eine Frage der Benutzerfreundlichkeit bzw. des persönlichen Geschmacks.

Mehr zu diesem Thema im Beitrag Semantische Themen finden: Wie identifiziert man semantisch verwandte Keywords?

Neben der Optimierung der Verlinkung geht es auch um die Sicherstellung der Konsistenz der Linktexte und deren Zielseiten. Keywords und deren Synonyme sollten immer mit ein und der selben Zielseite verlinkt sein. Ist dies nicht der Fall fehlt die Eindeutigkeit.

 

SEO-Maßnahme 10:  Entfernen von wertlosen Inhalten / URLs

Eine Website ist ein dynamisches Konstrukt, dass davon lebt mit neuen Inhalten ergänzt zu werden. Oft entstehen deswegen über die Jahre unübersichtliche Inhalts-Monster.

Durch die Verbreitung von Content-Marketing als Kommunikations-Instrument häufen viele Unternehmen über die Zeit eine Vielzahl von Inhalten auf den eigenen Websites an, über die man schnell den Überblick verliert.

Das erschwert Google die Fokussierung auf die wirklich wichtigen Inhalte und kann das Crawling und die (Re-)Indexierung dieser verlangsamen.

Deswegen sollte man regelmäßig Content-Audits durchführen, um die eigene Website von überflüssigen Content zu befreien.

Hierbei sollte man sich folgende Fragen stellen:

  1. Ist der Content noch relevant für mich und die Nutzer bzw. kann dieser gelöscht werden?
  2. Kann man  verschiedene Inhalte zum gleichen Thema zusammenlegen?
  3. Sollte der Content überarbeitet werden, um weiteren Mehrwert zu stiften?

 

SEO-Maßnahme 11: Vermeidung von Duplicate Content

Duplicate Content bzw. doppelte Inhalte können zu einem Ranking-Problem werden. Nicht weil Google diese abstraft, wie oft fälschlicherweise behauptet, sondern weil doppelte oder ähnliche Inhalte es Suchmaschinen erschweren die relevantesten Inhalte / Dokumente innerhalb einer Domain zu identifizieren. Zudem können doppelte Inhalte bei sehr großen Websites zu Crawling-Barrieren und damit auch Indexierungs-Problemen führen. Daher sollten doppelte oder ähnliche Inhalte sowie Seitentitel vermieden werden und der Fokus pro Thema bzw. zugehörigen Keywords immer klar sein.

Mehr zum Thema Duplicate Content und Lösungen zur Vermeidung von doppelten Inhalten in dem ausführliche Beitrag Duplicate Content: Definition und Lösungen für doppelte Inhalte .

SEO-Maßnahme 12: Strategische Suchmaschinenoptimierung

Bei der strategischen Suchmaschinenoptimierung geht es darum die Domain zu einem digitalen Abbild der Unternehmensmarke zu etablieren und eine Autorität in einer oder mehreren Themenbereichen zu entwickeln (siehe auch Die digitale Marke/Autorität: Bedeutung für SEO & Online Marketing und Kennzahlen ). Seitdem Google den Hummingbird-Algorithmus und dem Knowledge Graph eingeführt hat, versucht hier Google basierend auf Grundlagen der Semantikzu arbeiten. Mehr dazu in den Beiträgen Semantische Optimierung bei Google: Von der Entität zur Marke  und Semantische Suche: Google achtet jetzt auf innere Werte.

Aufgaben bei der Domain-Optimierung sind z.B. folgende:

  • Entitäten-Bildung
  • Ontologie-Zuordnung (thematische Klassifizierung)
  • Aufbau semantischer Themenwelten
  • Relevanz-Optimierung der Domain

Entitätenbildung

Bei der Entitäten-Bildung geht es in erster Linie darum für Google Signale zu erzeugen, die den Unternehmensnamen bzw. Marke als Entität und die Domain als digitales Abbild einer Entität zu erkennen lassen.

Ontologie-Zuordnung (thematische Klassifizierung)

Bei der Ontologie-Zuodnung geht es darum die eigene Domain als Abbild der Entität kontextuell z.B. in Branchen, Themenbereiche … einzuordnen. Dies erzeugt man einerseits über Offpage-Signale als auch den Inhalten auf der Website selbst.

Aufbau semantischer Themenwelten

Der Aufbau semantischer Themenwelten vereinfacht Google zum Einen die Einordnung von Domains und Dokumenten in bestimmte Themenbereiche. Zudem sorgt der Grad der Hollistik dieser Themenwelten zu einer Erhöhung der Autorität einer Domain. Für die Planung semantischer Themenwelten helfen folgende Tätigkeiten:

  • Keyword- und Themenrecherchen als Vorbereitung für die Content-Produktion
  • Bestimmung der Suchintention pro Suchbegriff
  • Themen-Recherche
  • Semantische Begriffsanalyse
  • Erstellung von Keyword- und Themen-Mappings
  • Konzeption und Umsetzung der internen Verlinkung

Relevanz-Optimierung

Die Relevanz-Optimierung findet in erster Linie Offpage also extern der Domain statt. Sie dient dazu die Domain durch externe Signale zu einer „empfohlenen“ Autorität zu machen. Dies geschieht in erster Linie durch Backlinks, Co-Okkurenzen von Marke und Begriffen des jeweiligen Themas und die Förderung von bestimmten Suchmustern. Die Entitäten-Relevanz wird von Google im Rahmen des Knowledge Graphs bestimmt.

 

Knowled-Graph

Zum Vergrößern auf die Abbildung klicken

 Ziele der strategischen SEO

Die drei wichtigsten Ziele der strategischen Suchmaschinenoptimierung sind:

  1. Eine Entität erkennbar für Google werden
  2. Für Google eine digitale Entität in bestimmten Ontologien (Themenbereichen) werden
  3. Eine der wichtigsten bzw. die wichtigste Autorität / Marke innerhalb einer oder mehrerer Themenbereiche werden

 

Was sind die wichtigsten SEO-Aufgaben?

Welches nun die wichtigsten SEO-Aufgaben im strategischen und taktischen Bereich sind, da bleibt es drüber zu spekulieren. Glaubt man Google sind die wichtigsten Rankingsignale Content, Links und Rankbrain. Rankbrain lässt sich nicht direkt beeinflussen. So bleiben Content und Links. Deswegen würde ich die Content-Optimierung und Linkaufbau in jedem Fall im taktischen Bereich als erstes To-Do empfehlen. Weiterhin sollte auf die Vermeidung von Duplicate Content,  Themen- bzw. Keyword-Kannbibalisierung und Optimierung von Seitentiteln geachtet werden. Damit sollten Betreiber kleiner und mittelgroßer Websites die SEO-Hausaufgaben im taktischen Bereich weitestgehend erledigt haben.

Je größer die Websites sind, desto wichtiger wird auch die technische Suchmaschinenoptimierung zur Indexierungs-und Crawlingsteuerung. Bei den meisten Websites halte ich aber diese Maßnahmen für nicht so kriegsentscheidend, es sei denn zur Vermeidung von doppelten Inhalten. Crawlingbudget ist für die meisten Websites ausreichend vorhanden, damit die relevanten Inhalte indexiert werden können.

Bei der strategischen Suchmaschinenoptimierung sind die wichtigsten Aufgaben die Optimierung der internen Verlinkung und Informationsstruktur sowie der Aufbau einer Autorität bzw- Marke auf Domainebene. Dazu mehr im Beitrag Die digitale Marke/Autorität: Bedeutung für SEO & Online Marketing .

Markensignale_Links_Content_Suchmuster

Wenn man mich fragt  welches zukünftig die wichtigsten Aufgaben zur Verbesserung der Rankings sind lautet meine Antwort wie folgt:

  • Keyword- und Themenrecherchen und Analysen als Vorbereitung für die Content-Produktion
  • Schaffung von Inhalten gemäß der Suchintention
  • Optimierung von Seitentiteln und Description
  • Schaffung von semantischen Kerndokumenten / Semantische Optimierung von Inhalten
  • Optimierung der Navigations- und Informationsstruktur der Website

Zudem sollte man gute (Content-)Marketing-, PR- , Social-Media- und CRO-Spezialisten bitten in Zusammenarbeit die wichtigsten Kennzahlen für die Autoritäts- und  Markenstärke zu verbessern.

  • Besucherzahlen
  • Anzahl neuer Besucher
  • Suchvolumen nach Markenbegriffen
  • Suchvolumen navigationsorientierter Suchbegriffe bezogen auf die Domain und Marke
  • Social-Spread, Social Buzz, Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken                                                                                                                                                                          

Eine weitere wichtige Eigenschaft von Marken als auch Autoritäten ist die Kundenbindung und Loyalität. Loyalitäts-Kennzahlen können sein:

  • durchschnittliche Aufenthaltsdauer
  • Absprungrate
  • Anteil wiederkehrender Besucher

Die wohl wichtigste Eigenschaft einer Marke und Autoriät ist das entgegengebrachte  Ansehen und Vertrauen, das man anhand folgender externer Reputations-Kennzahlen bewerten kann:

  • Co-Occurences und Co-Citations
  • Marken-Nennungen und Verlinkungen

Ein weiteres Anzeichen für Vertrauen in eine Marke bzw. Website sind Kennzahlen, die den Interaktionsgrad aufzeigen. Dafür können folgende Engagement-Kennzahlen herangezogen werden:

  • Abschlussraten
  • weitere Interaktionen mit der Website wie Downloads, Kommentare …
  • Beziehung zu anderen Marken, Autoritäten und Influencern
  • Anzahl Seitenaufrufe (Page Impressions)

Ein kostenloses Brand-Monitoring Dashboard für Google Analytics und mehr zu dem Thema hier im Beitrag Die digitale Marke/Autorität: Bedeutung für SEO & Online Marketing und Kennzahlen (inkl. Brand Monitoring Dashboard) .

Das ist meine Meinung und deckt sich nicht in allen Punkten mit der Meinung andere SEOs / Online-Marketer. Deswegen nachfolgend noch der Verweis auf die jährlichen Rankingfaktor-Studien von MOZ und Searchmetrics.

 

Diversifizierung in der modernen SEO

In den meisten Fällen ist mit SEO die Optimierung der Findbarkeit bei der weltweit populärsten Suchmaschine Google gemeint. Man kann Suchmaschinenoptimierung, aber auch für alle gängigen Suchmaschinen wie Bing, Baidu, Yandex oder alternative Suchsysteme  wie Amazon, XING, jameda … durchführen.

Über Google-SEO  hinaus haben sich über die letzten Jahre weitere Teildisziplinen der Suchmaschinenoptimierung entwickelt.

  • Amazon SEO
  • App SEO

Allerdings sind die Effekte auf den Geschäftserfolg durch SEO für Google für die meisten Geschäftsmodelle aktuell noch am größten.

Im Sinne der Diversifizierung sollte man bei der Suchmaschinenoptimierung auch andere für das eigene Geschäftsmodell relevante Suchmaschinen  im Auge behalten, um eine zu große Abhängigkeit des Suchmaschinen-Monopolisten aus Mountain View nicht zu groß werden zu lassen. Mehr dazu im Beitrag Warum Google, Facebook & Co nicht Kern der Marketing-Strategie sein dürfen .  

Was ist SEO-Marketing? Was ist SEO-Optimierung …?

SEO-Optimierung oder SEO-Marketing sind zwei Begrifflichkeiten, die als Alternative für Suchmaschinenoptimierung verwendet werden. Diese sind aber von der Bezeichnung irreführend bzw. falsch. Das wird schnell klar wenn man diese vollständig ausschreibt. SEO-Marketing = Suchmaschinenoptimierung-Marketing bzw. SEO-Optimierung = Suchmaschinenoptimierung-Optimierung. Wie man sieht machen diese Bezeichnungen so keinen Sinn und werden deswegen auch hier nicht weiter thematisiert.

Was ist Black-Hat-SEO und was ist White-Hat-SEO?

Black-Hat-SEO und White-Hat-SEO sind Bezeichnungen, die aus einer Zeit stammen in der es mit einfachen skalierbaren Methoden wie Cloaking, Doorway Pages, Keyword-StuffingScraping, Linkaufbau via Linknetzwerken… möglich war die Suchergebnisse in Suchmaschinen zu beeinflussen.

Diese Methoden haben nur den Zweck das Ranking in Suchmaschinen zu manipulieren, ohne Mehwert für den Nutzer zu stiften. Daher verstoßen sie gegen die Richtlinien von Google & Co.

White-Hat-SEO bezeichnet alle Maßnahmen, die nicht gegen die Google-Richtlinien verstoßen.

Was ist ein SEO-Text?

SEO-Texte sind Texte, die mit Fokus auf Suchmaschinen erstellt werden. Texte müssen immer mit Fokus auf den Nutzer erstellt und Optimierungen hinsichtlich Suchmaschinen sekundär als Text-Veredelung durchgeführt werden.

Von daher sind SEO-Texte eine Abart, die im Zuge der Suchmaschinenoptimierung entstanden ist.

 

Wie lange dauert SEO?

Entscheidend dafür wie lange man auf erste Effekte von SEO-Maßnahmen warten muss ist die von der jeweiligen Suchmaschine beigemessenen Autorität der Domain. Websites mit hoher Autorität müssen keine Vertrauensarbeit mehr leisten, um Suchmaschinen davon zu überzeugen, dass deren Inhalte vertrauenswürdig genug sind auf der ersten Suchergebnisseite ausgespielt zu werden. Dementsprechend können erste spürbare Effekte schon nach wenigen Tagen eintreten.

Bei neuen Domains oder Websites, die noch keine Autorität bei Google & Co aufgebaut haben dauert es länger und erste Effekte können Monate auf sich warten lassen.

Der Aufbau einer thematischen Autorität kann mehrere Jahre dauern.

Wir empfehlen unseren Kunden generell ab den ersten SEO-Maßnahmen mindestens 6 Monate Geduld zu haben, um ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.

 

Wer braucht SEO?

Das ist eine berechtigte Frage. Überzeugte SEOs und SEO-Agenturen werden wahrscheinlich sagen, dass SEO jeder braucht. Ich sehe das etwas differenzierter.

Die Auffindbarkeit bei Google & Co ist für alle Unternehmen bzw. Geschäftsmodelle wichtig, bei  denen man sicher sagen, dass die  Stakeholder wie potentielle Kunden, bestehende Kunden, Multiplikatoren, Influencer oder mögliche Kopperationspartner über Suchmaschinen nach Informationen zu den angebotenen Produkten bzw. Dienstleistungen oder den Themenbereichen rund um das Angebot suchen.

Wie wichtig Suchmaschinen als Recherche-Kanal für diese Stakeholder sind ist dann entscheiden für die Relevanz, die man diesem Kanal beimisst.

 

Was kostet SEO?

Also nimmt man alle Meinungen der SEO-Experten aus dem sehr ausführlichen Beitrag Wie viel kostet Suchmaschinenoptimierung (SEO)? zusammen so wird  klar, dass man bei dieser Frage keine pauschale Antwort geben kann. Folgende Punkte sollte man aber dennoch festhalten:

  • Kosten sind abhängig von Status Quo der Website, Zielen, Anzahl der Themengebiete, Ausrichtung( Regional, National, International) und Wettbewerb
  • Unter 1000 € monatlich für die laufende Betreuung mit mindestens 6 Monaten Laufzeit macht der Einstieg in die Suchmaschinenoptimierung keinen Sinn
  • Möchte man zum Start erst einmal einzelne Maßnahmen und Analysen beauftragen geht es ab einem Mann-Tag los. Je nach Stundensatz und Umfang (Keyword- / Themen-Strategie,  Onpage, Audit, Themen- / Keyword-Mapping, Workshop …) können das dann SEO-Kosten zwischen 700 € und 5000 € einmalig bedeuten.
  • Jahresbudgets für eine laufende Betreuung beginnen bei 10.000 €. Können aber auch in seltenen Fällen darunter liegen, wenn die Unternehmen selbst über entsprechende Agilität, Motivation und Kapazitäten bezüglich der Umsetzung verfügen.
  • Die Umsetzung in Form von Inhalten, Optimierung der UX und Technik kostet am meisten Geld.
  • Monatliche Flatrates in der Höhe von wenigen hundert Euro machen keinen Sinn. Die Identifikation der Berater mit dem Kundenprojekt beginnen ab Zwei Mann-Tagen (ca. 16 Std.) pro Monat

 

SEO selbst machen oder Dienstleister beauftragen?

Hier gibt es wie so oft keine pauschale Aussage, da die Antwort von vielen Faktoren abhängt. Faktoren für eine Entscheidung können folgende sein.

  • Eigene zeitliche Ressourcen
  • Eigenes Know How
  • Eigenes Interesse am Thema SEO

Nachfolgend einige Vor- und Nachteile eines Inhouse SEOs.

Vorteile Inhouse-SEO:

  • Tiefe Einblicke in Branche, Thema und Zielgruppen
  • Vollzeit in Beschäftigung
  • Enger Kontakt und direkter Zugriff zu umsetzenden Abteilungen wie IT, Marketing, PR, Redaktion …
  • ggf. direkter Zugriff zum CMS
  • im besten Fall intrinsische Motivation, da eigenes Unternehmen

Nachteile Inhouse-SEO:

  • Meistens kostenaufwändiger als eine SEO-Agentur
  • Betriebsblind durch fehlende Austauschmöglichkeiten
  • Erfahrung nur aus einem Projekt

Eine weitere Möglichkeit ist die Kombination aus beidem. Z.B. könnte die SEO-Agentur als Sparring-Partner für den Inhouse-SEO gegen die mögliche Betriebsblindheit bzw. eingegrenzten Erfahrungsschatz funktionieren. Oder die Agentur übernimmt Spezial-Disziplinen wie Linkaufbau oder technische SEO.

 

Wie findet man einen SEO-Dienstleister?

Wir haben zusammen mit einigen der bekanntesten SEOs und Agentur-Inhabern einen Leitfaden (Hier geht es zum ausführlichen Leitfaden zum Finden einer guten SEO-Agentur ) erarbeitet, der bei der Auswahl einer guten SEO-Agentur helfen soll. Daraus konnten folgende Kriterien für eine seriösen SEO-Dienstleister extrahiert werden:

  • Kaltakquise: Kaltakquise egal ob per Mail oder Telefon ist eigentlich ein Ausschlusskriterium für eine gute Online-Marketing-Agentur.
  • Agentur-Empfehlung: Empfehlungen von Personen, die Sie schon länger kennen und denen sie eine gewisse Kompetenz in Sachen Online-Marketing zutrauen sind die halbe Miete. Hier reicht aber nicht eine bestehende Freundschaft oder ein Verwandschaftsverhältnis des Empfehlenden zur Agentur als Begründung für die Empfehlung.
  • Vertragslaufzeiten: Bei den Vertragslaufzeiten sollten Unternehmen darauf achten zu Beginn der Zusammenarbeit auf keine langen Vertragslaufzeiten länger als 3 bis 6 Monate einzugehen bzw. die Möglichkeit zu nutzen Einstiegsprojekte mit der Agentur anzugehen bevor eine laufende Betreuung vereinbart wird.
  • Transparenz: Transparenz bezüglich Arbeitsweise, Abrechnungsgrundlage und spätere Ansprechpartner Wer nichts zu verstecken hat, gibt mehr von sich preis.
    • Spätere Berater /Ansprechpartner müssen eine gewisse Expertise/Erfahrung vorweisen können
    • Abrechnungsgrundlage sollten keine Ziele wie z.B. Erreichen bestimmter Keyword-Rankings sein
    • Art und Weise des Vorgehens. Was wird wann und wie gemacht?
  • Branchenerfahrung: Online-Marketing-Agenturen sollten das Thema und die Branche des Kunden verstehen. Das gelingt einfacher, wenn bereits Kundenprojekte in der jeweiligen Branche als Referenzen vorhanden sind. Dazu muss ich aber auch anmerken, dass es Agenturen ähnlich wie wir gibt, die ihren Kunden  eine Art Kundenschutz anbieten, um nicht mehrere Marktbegleiter und z.B. deren Keywords in Konkurrenz zu setzen.
  • Referenzen: Referenzen können ein Indiz für eine gute Arbeit sein. Aber auch hier gilt Transparenz. Was wurde genau für die Referenz gemacht? Mit welchem Erfolg? Hier können bereitgestellte Case-Studies hilfreich sein.
  • Bereitschaft zur Know-How-Vermittlung: Die Agentur sollte bereit sein eigenes Know-How zum Aufbau von Inhouse-Kapazitäten oder einfach nur zur Transparenz bezüglich Kontrolle der Arbeitsweise bereitzustellen.
  • Keine Ranking-Garantieren: Internet-Marketing-Agenturen, die Rankings im SEO-Bereich garantieren sind unseriös.
  • Bekannte Gesichter der Branche: Agenturen, die von bekannten Personen der Branche geführt werden haben mehr zu verlieren. Nämlich die persönliche gute Reputation der involvierten Personen. Deswegen ist die Chance, dass hier auf mehr Wert auf die Qualität der Dienstleistung gelegt wird größer.
  • Zertifikate und Siegel sind in der Branche oft relativ einfach zu bekommen bzw. manche Marktteilnehmer erschaffen einfach eigene. Zertifikate und Siegel sind deswegen nie alleiniges Entscheidungskriterium, da oft nicht unbedingt Kompetenz-Merkmal für eine Online-Marketing-Agentur.
  • Größe und Mitarbeiter: Obwohl die Größe einer Agentur nur für bestimmte Anforderungen ein ausschlaggebendes Kriterium sein sollte versuchen manche Agenturen gerne größer zu wirken als sie sind. Durch die Darstellung von Teams und Mitarbeitern auf der Website kann man sich ein Bild von der tatsächlichen Größe machen. Wer anonymisiert von diversen Mitarbeitern spricht, sie aber nicht zeigt hat eventuell etwas zu verbergen oder Angst vor Headhuntern. Es gibt aber auch Agenturen, die umgekehrt viele Mitarbeiter abbilden, aber diese in Wahrheit nicht dort arbeiten oder großteils nur verkappte Praktikanten sind. Gerne wird in solchen Fällen auch mit Stockfotos gearbeitet.

Google selbst gibt hier und in dem folgenden Video Tipps zur Beauftragung einer SEO-Agentur bzw. eines SEO-Dienstleisters.

Wie funktionieren Google, Bing & Co. ?

Die meisten Suchmaschinen und deren Rankingalgoritmen funktionieren relativ simpel und eindimensional. Google und Bing haben über die Jahre aber ein deutlich komplexeres mehrdimensionales System entwickelt um Rankings für Inhalte bzw. Dokumente zu ermitteln und als Suchergebnisse sortiert auszugeben. Alle Suchmaschinen haben gemeinsam, dass sie auf der Grundlage der Textanalyse funktionieren.

Der Unterschied bei Google und Bing ist noch der Einfluss von sogenannten Offpage-Faktoren wie z.B. Links auf die Rankings.

Somit schaffen es diese Suchmaschinen basierend auf Textanalyse-Verfahren und der externen Verlinkung die Relevanz von Inhalten festzustellen und dementsprechend in Reihenfolge zu bringen. Doch Google möchte nicht nur die objektive Relevanz von Dokumenten  ermitteln, sondern auch die Pertinenz und Nützlichkeit in Bezug auf den individuellen Nutzer. Dazu dieses Video:

Dazu nutzt Google mit Rankbrain ein auf Machine-Learning basierenden Algorithmus, der eine Art semantisches Verständnis der Suchanfragen nachbilden soll. Darüber ist Google auch in der Lage die echte Suchintention hinter einem Suchterm zu ermitteln.

Desweiteren spielen der individuelle Nutzer-Kontext eine große Rolle für die Personalisierung der Rankings. So ist bei Suchanfragen mit regionaler Suchintention der Standort des Nutzers als auch die Art des verwendeten Endgeräts eine wichtiger Rankingfaktor. Im eingeloggten Zustand ist Google  in der Lage personalisierte Rankings aufgrund der Suchhistorie oder des Klickverhaltens auszugeben. Hier eine Grafik zu der heutigen Funktionsweise von Google in Bezug auf Retrieval, Scoring und Ranking:

Aktuelles Retrieval & Scoring bei Google

Nachfolgend einer der aktuellesten Vorträge zum Thema SEO und wie dei Google-Suche funktioniert:

Was sind wichtigsten Rankingfaktoren für SEO bei Google?

Google selbst spricht davon auf über 200 Rankingsignale bzw. Rankingfaktoren zu achten, die für das Ranking verantwortlich sind. Wie diese genau gewichtet werden ist unklar. Man kann aber davon ausgehen, dass Google hier unterschiedlich je nach Suchanfrage und Thema gewichtet. Bisher sind die folgenden Rankingfaktoren von Google offizielle bestätigt:

  • Content
  • Links
  • Bekanntheit
  • Brand bzw. Marken-Nennungen bei relevanten Medien
  • Rankbrain
  • Page-Speed bzw. Ladezeit
  • Mobilfreundlichkeit

In Bezug auf Personalisierung ist der Kontext des individuellen Nutzers zudem entscheidend welche Suchergebnisse er zu sehen bekommt:

  • Standort
  • Endgerät
  • Suchhistorie
  • Vorherige Klicks auf Suchergebnisse

Aus unserer Erfahrung können wir noch folgende Rankingfaktoren ergänzen:

  • Suchmuster wie z.B. Brand + Thema-Suchkombinationen
  • Brand + Thema-Kookurenzen

Mehr dazu in diesem Video oder dem Beitrag Digitaler Markenaufbau: Die Bedeutung der Brand für das Online Marketing 

Die Hauptaufgabe der Suchmaschine Google ist das bereitstellen von relevanten Inhalten bezogen auf die jeweilige Suchanfrage. Die Relevanz wird beeinflusst durch:

  • Reputation, Trust, Autorität und Popularität der Quelle bzw. Domain
  • Zweck, Expertise und Erreichbarkeit des Dokuments bzw. Inhalts

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Content-Relevanz bezogen auf die jeweilige Suchintention bzw. den Search Intent und der Trust der Domain die entscheidenden Relevanzfaktoren für Google darstellt.

 

Die Geschichte der Suchmaschinenoptimierung (SEO): Die wichtigsten Google-Updates

Die Geschichte der Suchmaschinenoptimierung wurde maßgeblich durch die Weiterentwicklung der Suchmaschinen und insbesondere der Google-Updates geprägt. Die Updates mit dem größten Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung sind die Panda- und Pinguin-Update-Reihe, das Hummingbird-Update, das Exact Match Domain Update, Caffeine-Update  und das Vince Update.

Seit 2015 gibt Google keine offiziellen Stellungnahmen zu Algorithmus-Updates mehr an. Hier eine Übersicht der  offiziell bestätigten Google-Updates (Quelle: Sistrix)

2015Google Panda Update 4.2
2015Google Core Algorithmus Update (Phantom Update)
2015Google Mobile-Friendly Ranking-Faktor Update
2014Google Pirate Update 2.0
2014Google Penguin Update 3.0
2014Google Panda Update 4.1
2014Google HTTPS Ranking-Faktor Update
2014Google Payday Loan 3.0 Update
2014Google Panda Update 4.0
2014Google Payday Loan 2.0 Update
2014Google Page Layout Update #3 (Ads Above The Fold)
2013Google Penguin Update 2.1
2014Google Hummingbird Update
2013Google Payday Loan Update
2013Google Penguin Update 2.0
2012Google Page Layout Update #2 (Ads Above The Fold)
2012Google Exact-Match Domain (EMD) Update
2012Google DMCA Penalty
2012Google Penguin Update
2012Google Venice Update
2012Google Page Layout Algorithm Update (Ads Above The Fold)
2011Google Freshness Update
2011Google Expanded Sitelinks Update
2011Google Panda Update
2010Google Caffeine Update
2010Google May Day Update
2009Google Vince Update (Brand Update)
2008Google Dewey Update
2007Google Buffy Update
2005Google Big Daddy Update
2005Google Jagger Update
2005Google Gilligan Update
2005Google Bourbon Update
2005Google Allegra Update
2004Google Brandy Update
2004Google Austin Update
2003Google Florida Update
2003Google Fritz Update
2003Google Esmeralda Update
2003Google Dominic Update
2003Google Cassandra Update
2003Google Boston Update
20021. dokumentiertes Google Update

SEO-Tools

Die Branche hat eine Vielzahl an SEO-Tools hervorgebracht, die mehr oder weniger sinnvoll sind. Grundsätzlich kann man bei SEO-Software zwischen Onpage-Crawlern,  Anwendungen für die Keyword-Recherche, Ranking-Tracking, Wettbewerbs-Analyse und Linkaufbau unterscheiden. Hier eine Auswahl:

Onpage-Crawler

  • Screaming Frog
  • Ryte
  • Audisto
  • Seoratio

Tools für Keyword-Recherche, Wettbewerbs-Analyse und Ranking-Tracking

  • Sistrix
  • XOVI
  • Searchmetrics
  • ahrefs

Tools für den Linkaufbau

  • Contentbird
  • Link Research Tools
  • Majestic SEO

Wie lerne ich SEO?

Der beste Einstieg in das Thema SEO sind die offiziellen Google-Ressourcen. Hier einige ausgewählte zur Übersicht:

Über die offiziellen Google-Quellen hinweg gibt es einige gute Blogs, Seminare und Konferenzen, die sich intensiv mit dem Thema SEO beschäftigen. Hier möchte ich hinzugügen, dass im Bereich SEO sehr viel eigene Meinungen und Vermutungen publiziert werden, die oft gerne auch als Fakten präsentiert werden. Ich rate jedem Webmaster und Einsteiger in das Thema SEO zuerst auf die Google-Quellen zurückzugreifen. Erst wenn man sich darüber ein eigenes Bild gemacht hat empfehle ich den Besuch von unabhängigen SEO-Konferenzen, SEO-Seminaren und -Blogs.

In Zweifel würde ich immer Googles Ausssagen anders lautenden Meinungen von SEO-Experten vorziehen.

Eine Übersicht über einige guter internationale SEO-Blogs gibt es in dem Beitrag Die 41 besten SEO-Blogs zum Thema Suchmaschinenoptimierung.

SEO-Konferenzen

Nachfolgend eine kurze Liste mit SEO-Konferenzen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit

 

Weitere Ressourcen zum Thema „Was ist SEO?“ bzw. „SEO-Grundlagen“

 

SEO-Maßnahmen-Katalog inkl. Quellenverzeichnis

Nach der schweren Kost stelle ich zum Abschluss ich einen kostenlosen Maßnahmen-Katalog der wichtigsten SEO-Aufgaben bereit, die mit über 100 nützliche Info-Quellen aus der deutsch und englischsprachigen SEO-Branche ergänzt habe. Ich habe hierzu über 50 nützliche Quellen zusammengetragen und den Aufgaben zugeordnet. u.a. dabei sind

Das PDF gibt es gegen einen Tweet, Google+ oder Shares bei LinkedIn, Xing oder Facebook dieses Beitrags kostenlos zum Download. Dazu einfach auf das folgende Bild klicken (Wer den Dienst nicht nutzen möchte kann uns den Share auch als Screenshot an seo[at]aufgesang.de schicken. Im Gegenzug schicken wir den Download-Link) >>>

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Die Relevanz von Suchmaschinenoptimierung für Dein Unternehmen?

Mehr zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) abgestimmt auf Dein Geschäftsmodell erfährst Du in einer kostenlosen Erstberatung.

Verfasst von: Olaf Kopp
Datum: 16. September 2018

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