Du interessierst Dich für das Thema SEO bzw. Suchmaschinenoptimierung. Dann bist Du hier genau richtig. In diesem Beitrag bekommst Du alle wichtigen Informationen zum Thema SEO.

Inhaltsverzeichnis

Was ist SEO? Was ist Suchmaschinenoptimierung?

Suchmaschinenoptimierung kurz SEO ist eine Methode im Online-Marketing, um die Auffindbarkeit in Suchmaschinen zu verbessern. Die Abkürzung SEO steht für Search Engine Optimization. In den letzten Jahren hat sich mit Search Experience Optimization auch eine zweite  Bedeutung durchgesetzt.  In der klassischen Suchmaschinenoptimierung wird zwischen Onpage-SEO und Offpage-SEO unterschieden.

Laut Wikipedia ist die Definition von Suchmaschinenoptimierung wie folgt:

Suchmaschinenoptimierung, oder englisch search engine optimization (SEO), bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, dass Webseiten und deren Inhalte im organischen Suchmaschinenranking (Natural Listings) auf vorderen Plätzen erscheinen. Durch das bewusste Beeinflussen der Platzierungen von Webseiten, Bildern, Videos oder anderen Inhalten bei Suchmaschinen soll deren Reichweite erhöht werden. Die Optimierung beinhaltet dabei alle verschiedenen Arten von Suchen wie Bilder-, Video- oder Nachrichtensuche.

In Bezug auf Google-SEO kann man noch Suchmaschinenoptimierung für die einzelnen vertikalen Indizes bzw. Datenbanken bei Google und nach Endgeräte unterscheiden in:

  • Klassische SEO
  • Bilder-SEO
  • News-SEO
  • Voice Search SEO


Dieser Beitrag setzt sich im Fokus mit der klassischen Suchmaschinenoptimierung für Google, Bing & Co. auseinander und wird regelmäßig aktualisiert. Aktueller Stand ist 2019.

Die Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Die Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung (SEO) als Teildisziplin des Online-Marketings hat in den letzten 20 Jahren stetig zugenommen. Das zeigt auch das Interesse bzw. die Nachfrage am Thema SEO in Form der steigenden Anzahl an Suchanfragen.

Entwicklung der Suchanfragen zu „seo“ und „suchmaschinenoptimierung“ in Deutschland seit 2004, Quelle: Google Trends

Als Produktsuchmaschine musste Google gerade seit 2010 große Marktanteile an E-Commerce-Plattformen wie z.B. Amazon abgeben, die heute die wichtigsten Produktsuchmaschinen sind und damit für potentielle B2C -Kunden in der Preference-Phase der Customer Journey Google den Rang abgelaufen haben.

Warum ist die Optimierung für Suchmaschinen so wichtig ?

Suchmaschinenmarketing und insbesondere Suchmaschinenoptimierung (SEO) sorgt für eine sichtbare Positionierung in Suchmaschinen wie z.B. Google. Suchmaschinen sind heute immer noch Dreh- und Angelpunkt bei der Informationsbeschaffung von Menschen weltweit. Gerade bei der Recherche nach Wissen zu bestimmten Themen wie z.B. Gesundheit, Produkttests und -Bewertungen, Wissenschaft, Business, Finanzen, Sport … sind Google & Co. der wichtigste Anlaufpunkt um sich zu informieren.

Suchmaschinen wie Google spielen gerade in den ersten Phasen der Customer Journey eine wichtige Rolle.

7-stufiges Customer Journey Modell von Aufgesang

Über Suchmaschinen lassen sich  potentielle Kunden früh in der Kundenreise bei kaufvorbereitenden Recherchen  ansprechen. Aber auch potentielle Kunden mit einem konkreten Kaufinteresse recherchieren immer noch über Google & Co. um passende Anbieter zu finden.

Damit spielen SEO und SEA eine sehr wichtige Rolle im (Online-)Marketing-Mix.

Was ist der Unterschied zwischen SEO, SEA und SEM?

SEM ist die Abkürzung für Search Engine Marketing zu deutsch Suchmaschinenmarketing. Weltweit haben sich zwei verschiedene Definitionen des Begriffs SEM bzw. Suchmaschinenmarketing durchgesetzt. Die einen meinen mit Suchmaschinenmarketing bzw. SEM nur die bezahlte Werbung in Suchmaschinen, während andere es als Oberbegriff für SEO und SEA bzw. Search Engine Advertising zu deutsch Suchmaschinenwerbung definieren.

Wir bei Aufgesang folgen der zweiten Definition, da sie uns sinnvoller erscheint.

 

SEM (Suchmaschinenmarketing) besteht aus den Elementen SEA (Search Engine Advertising), zu deutsch Suchmaschinenwerbung, auch als Keyword Advertising bezeichnet und SEO (Search Engine Optimization), zu deutsch Suchmaschinenoptimierung. SEO beschäftigt sich mit den organischen Suchergebnissen, während man mit SEA die bezahlten Textanzeigen in Suchmaschinen meint.

Mehr zum Thema Suchmaschinenmarketing (SEM).

Suchmaschinenmarketing (SEM) als Dachbegriff für SEO und SEA

 

Was sind die Ziele von SEO?

Das Hauptziel der Suchmaschinenoptimierung ist die  Verbesserung der Auffindbarkeit des eigenen Angebots in Suchmaschinen durch gute Rankingpositionen zu relevanten Suchanfragen. Weitere Ziele von SEO sind die Verbesserung des Erscheinungsbilds des Snippets und dadurch eine bessere Klickrate und mehr Besucher.Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der Erwartungskonformität für Besucher , die aus Suchmaschinen auf einen Inhalt stoßen.

Was sind wichtige SEO-Kennzahlen / KPIs?

Mögliche SEO-KPIs sind:

  • Sichtbarkeits-Indizes die sich auf ein für das Geschäftsmodell relevante Keywords beziehen.
  • Snippet-Klickraten bzw. CTRs
  • Absprungraten
  • Aufenthaltsdauern
  • Ranking-Positions-Verteilung pro SERP
  • Anzahl und Anteil der Besucher über Suchmaschinen
  • Einzelne Keyword-Ranking-Positionen

Gerade allegmeine Sichtbarkeitsindizes wie z.B. von Tools wie Sistrix, Searchmetrics oder XOVI stehen zu Recht in der Kritik. Mehr dazu in dem Beitrag Die Aussagekraft von Sichtbarkeitsindex & anderen Sichtbarkeits-Kennzahlen.

 

Bedeutung von Suchmaschinen in der Content-Distribution

Menschen, die online nach Informationen suchen haben verschiedenste Möglichkeiten in eine Recherche einzusteigen. Hier einige Möglichkeiten:

  • Google, T-Online-Suche, Web.de-Suche (basieren alle auf dem Google-Index)
  • Bing, AOL-Suche (basieren alle auf dem Bing-Index)
  • Yahoo
  • Amazon
  • Youtube
  • XING
  • Voice Search bzw. digitale Assistenten (Alexa, Google Now, Siri, Cortana …)

Ein Großteil der Suchen nach Informationen wird aktuell noch bei Google und der Video-Suchmaschine YouTube ausgeführt , aber Produktsuchmaschinen wie Amazon oder die digitalen Assistenten haben in den letzten Jahren deutlich zugelegt.

Auf der anderen Seite müssen sich Unternehmen überlegen wo ihre Zielgruppen nach Informationen suchen bzw. wo sie diese mit ihrem Content erreichen.

Die Bedeutung von SEO  bei der Content-Distribution  ist nicht pauschal zu bestimmen, da es von vielen Faktoren abhängt wo welche Touchpoints in welcher Intensität und Qualität für die Content-Distribution gesetzt werden sollten.

Folgende Faktoren können da eine entscheidende Rolle spielen:

  • Branche
  • Content-Format
  • Handelt es sich um Push- oder Pull-Content
  • Zieldefinition
  • Zielgruppe
  • Aktuelle thematische Domain-Autorität
  • Aktuelle Markenpopularität, -Autorität und Reputation
  • Aktuelle Reichweite der eigenen Social-Media-Kanäle
  • Aktuelle Reichweite des eigenen E-Mail-Verteilers

Dennoch gibt es einige Anhaltspunkte, die Suchmaschinen wie Google und/oder soziale Netzwerke wie Facebook priorisieren.

Studie von Statista, Quelle: https://de.statista.com/infografik/9572/verteilung-des-referral-traffics-nach-themen/

Ich denke es gibt bestimmte Säulen für die Content-Distribution, die in den meisten Fällen im Distributions-Mix Sinn ergeben. Das ist eine gute Auffindbarkeit bei Google & Co. also SEO in Kombination mit ausgewählten Elementen aus Content-Promotion, Content-Outreach und Content-Seeding. Der genaue Mix ergibt sich dann aus den oben genannten Faktoren.

In den meisten Fällen wird nur ein Kanal oder Instrument nicht zum Erfolg führen, da immer mindestens eine wichtige Komponente fehlt, um den Zielabschluss vorzubereiten oder abzuschließen.

Mehr zum Thema Content-Distribution im Beitrag Content-Distribution: Die Kunst der systematischen Verteilung von Inhalten im Content-Marketing 

 

Typische Probleme aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung

Aus SEO-Sicht tauchen immer wieder typische Probleme bei Websites auf, die sich durch Optimierungsmaßnahmen beseitigen lassen . Das könnten z.B. sein

  • Die Website ist nicht in ausreichendem Maße mit anderen Websites verlinkt.
  • Sie haben die Website gerade erst veröffentlicht und die Seite konnte rein zeitlich noch nicht gecrawlt bzw. bewertet werden.
  • Der Aufbau der Website erschwert es den Suchmaschinen-Bots, den Inhalt der Seite effektiv zu crawlen.
  • Bei dem Versuch, die Website zu crawlen, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
  • Die Angaben z.B. in der robots.txt oder dem Meta Robots Tags blockieren das Crawling bzw. Indexierung der Website durch die Suchmaschinen-Bots
  • Doppelte Inhalte erschweren das Crawling sowie die Bewertung der relevanten Inhalte
  • Die Inhalte bedienen nicht die Suchintention des Nutzers
  • Die Inhalte sind nicht relevant
  • Die Website ist nicht mobilfreundlich

 

Differenzierung zwischen taktischer & strategischer SEO

Wenn man heute von Suchmaschinenoptimierung  spricht bewegt man sich auf zwei Ebenen, die im Zusammenspiel funktionieren.

  1. Strategische Suchmaschinenoptimierung
  2. Taktische Suchmaschinenoptimierung

Auf der taktischen Ebene werden Maßnahmen der Content-Optimierung, technischen Optimierung zur Crawling- und Indexierungssteuerung, Duplicate-Content-Vermeidung und Snippet-Optimierung durchgeführt.

Auf strategischer Ebene soll zum Einen eine digitale Entität für Google in Form der Website geschaffen werden und darüber hinaus die Entitäten-Relevanz und damit die Autorität der Domain verbessert werden.

Während früher Suchmaschinenoptimierung eher taktisch geprägt war, hat nach der Einführung des Knowledge Graphs, dem Hummingbird-Algorithmus, der Panda- und Pinguin-Updates die strategische Suchmaschinenoptimierung deutlich an Priorität dazu gewonnen.

strategische_Suchmaschinenoptimierung

 

In der modernen Suchmaschinenoptimierung gibt es folgende Aufgaben-Bereiche:

  • Technische Suchmaschinenoptimierung
  • Optimierung der Navigations- / Informationsstruktur bzw. der internen Verlinkung
  • Verbesserung des Nutzerverhaltens
  • Content-Produktion und -Optimierung
  • Offpage-Optimierung
  • Suchmuster-Optimierung

Nicht alle dieser SEO-Aufgaben lassen sich klar differenziert der taktischen oder strategischen Suchmaschinenoptimierung zuordnen. So kann z.B. Linkaufbau sowohl strategischer als auch taktischer Natur. Das Hauptziel von Linkaufbau in Form der Entitäten-Bildung und Autoritätsverbesserung bleibt aber ein strategisches Ziel. Somit liegt der Schwerpunkt von Linkaufbau in der strategischen SEO. Auch beim Content kann man zwischen taktischem Content-Marketing und strategischem Content-Marketing unterscheiden wie in dem Beitrag Unterschied zwischen Content-Marketing-Kampagne & Content-Marketing-Strategie ausführlich erläutert.

 

Aufgaben bei der taktischen Suchmaschinenoptimierung

Typische Aufgaben der taktischen SEO sind die technische Optimierung, die Verbesserung des BenutzerverhaltensContent-Optimierung und Teile des Linkaufbaus bzw. der Offpage-Optimierung, insofern diese skalierbar gesteuert werden können.

Technische SEO

Die technische Optimierung ist ein typischer Aufgaben-Bereich bei der taktischen Suchmaschinenoptimierung.

Technische SEO kommt zum Einsatz um technische Fehler an der Website zu optimieren. Hier einige der häufigsten technischen Fehler:

  • Doppelte oder fehlende Seitentitel
  • Doppelte oder fehlende Description Tags
  • Bilder ohne Alt-Tags
  • Fehlerhafte Einträge in der Robots.txt
  • Falscher Status der Weiterleitungen (302 statt 301)

Teilbereiche der technischen Suchmaschinenoptimierung sind u.a. folgende:

  • Indexierungssteuerung insbesondere zur Duplicate-Content-Vermeidung
  • Crawlingsteuerung zur effizienten Nutzung des Crawl-Budgets
  • Snippet-Optimierung
  • Ausweisung strukturierter Daten
  • Endgerät-Optimierung

Indexierungssteuerung

  • Überwachung und Steuerung der von den Suchmaschinen indexierten Seiten
  • Bereitstellung und Pflege eine XML-Sitemap
  • Steuerung der Indexierung durch Meta Robots Angaben noindex bzw. index um z.B. Duplicate Content zu vermeiden
  • Vermeidung von Duplicate Content durch Canonical-Tag-Nutzung

Crawlingsteuerung

  • Optimierung und Pflege der robots.txt
  • Maskierung interner Verlinkungen zur Crawlingverhinderung z.B. via PRG-Patterns

Website Hygiene

  • Überwachung und Beseitigung von 404-Fehlerseiten bzw. Erreichbarkeit der URLs
  • Überwachung und Optimierung von Weiterleitungen

 

Optimierung des Nutzerverhaltens

Zur Optimierung des Nutzerverhaltens gehören alle Maßnahmen, die zur Verbesserung gängiger Nutzersignale führen können. So z.B.

 

Was sind wichtige Aufgaben eines SEO-Managers ?

Nachfolgend habe ich die wichtigsten Aufgaben eines SEO-Verantwortlichen zusammengefasst. Im Beitrag SEO-Aufgaben: Was macht ein(e) SEO-Manager(in)? findest Du eine detailliert Beschriebung der SEO-Aufgaben.

Sind Nutzersignale ein Rankingfaktor?

Die Optimierung des Nutzerverhaltens wurde eine Zeit lang als der heilige SEO-Gral gesehen. Das wurde aber durch diverse Aussagen von Google relativiert. Laut Google sind Nutzersignale kein direkter Rankingafktor, der zur Bewertung einzelner Websites herangezogen wird. Hier beispielhaft eine Aussage von John Müller von Google dazu.

Frage: “Wie wichtig sind Nutzersignale für das Ranking? Also Absprungrate, Verweildauer und so weiter?”

Antwort: “Schwierig zu sagen. Ich denke, das sind eher indirekte Effekte, die man sehen würde, und nicht direkte Effekte. Wir benutzen zum Beispiel Google Analytics überhaupt nicht für das Ranking. Das sind ganz getrennte Systeme aus unserer Sicht. Und weitere Signale verwenden wir eher, wenn wir Algorithmen allgemein beurteilen. Wenn wir Tests machen, dann ist es meistens so, dass wir sagen: Gut, wir testen jetzt unsere Algorithmen in verschiedenen Varianten aus. Das machen wir regelmäßig, mehrere tausend Mal im Jahr. Und schauen dann, wie Benutzer auf diese unterschiedlichen Testergebnisse reagieren. Ob sie die Inhalte eher finden, die sie brauchen, oder ob sie vielleicht eher verwirrt sind mit diesen Algorithmusanpassungen. Und auf der Ebene schauen wir das dann an. Da ist es nicht so, dass wir dann pro Seite wirklich nachschauen: 7 Benutzer sind dahin gegangen und 7 Benutzer dahin – sondern dass wir das pro Algorithmus an und für sich testen.”

Quelle: SEO-Portal

Es gibt Hinweise darauf, dass die Klickrate oder die Bounce to SERP-Rate bzw. Long vs. Short-Klicks einen Einfluss auf Rankings haben. Das wurde von Google bisher aber nur für Experimente im Rahmen der Ranking-Algorithmus-Weiterentwicklung bestätigt.

Eine Übersicht zum aktuellen Stand zum Thema Nutzersignale als Rankingfaktor im stetig aktualisierten Beitrag Sind Nutzersignale & Nutzerverhalten Rankingfaktor/ Rankingsignal? 

Eine ausführliche Übersicht zu den Aufgaben eines SEO-Managers in dem Beitrag SEO-Aufgaben: Was macht ein SEO-Manager?

 

Wie entwickelst Du eine SEO-Strategie ?

Dieser Beitrag zum Thema SEO wird stetig weiterentwickelt. Dieser Teil wird demnächst ergänzt. Schau gerne wieder vorbei.

 

Diversifizierung in der modernen SEO

In den meisten Fällen ist mit SEO die Optimierung der Findbarkeit bei der weltweit populärsten Suchmaschine Google gemeint. Man kann Suchmaschinenoptimierung, aber auch für alle gängigen Suchmaschinen wie Bing, Baidu, Yandex oder alternative Suchsysteme  wie Amazon, XING, jameda … durchführen.

Über Google-SEO  hinaus haben sich über die letzten Jahre weitere Teildisziplinen der Suchmaschinenoptimierung entwickelt.

  • Amazon SEO
  • App SEO

Allerdings sind die Effekte auf den Geschäftserfolg durch SEO für Google für die meisten Geschäftsmodelle aktuell noch am größten.

Im Sinne der Diversifizierung sollte man bei der Suchmaschinenoptimierung auch andere für das eigene Geschäftsmodell relevante Suchmaschinen  im Auge behalten, um eine zu große Abhängigkeit des Suchmaschinen-Monopolisten aus Mountain View nicht zu groß werden zu lassen. Mehr dazu im Beitrag Warum Google, Facebook & Co nicht Kern der Marketing-Strategie sein dürfen .  

Wie funktionieren Google, Bing & Co. ?

Die meisten Suchmaschinen und deren Rankingalgoritmen funktionieren relativ simpel und eindimensional. Google und Bing haben über die Jahre aber ein deutlich komplexeres mehrdimensionales System entwickelt um Rankings für Inhalte bzw. Dokumente zu ermitteln und als Suchergebnisse sortiert auszugeben. Alle Suchmaschinen haben gemeinsam, dass sie auf der Grundlage der Textanalyse funktionieren.

Der Unterschied bei Google und Bing ist noch der Einfluss von sogenannten Offpage-Faktoren wie z.B. Links auf die Rankings.

Somit schaffen es diese Suchmaschinen basierend auf Textanalyse-Verfahren und der externen Verlinkung die Relevanz von Inhalten festzustellen und dementsprechend in Reihenfolge zu bringen. Doch Google möchte nicht nur die objektive Relevanz von Dokumenten  ermitteln, sondern auch die Pertinenz und Nützlichkeit in Bezug auf den individuellen Nutzer. Dazu dieses Video:

Dazu nutzt Google mit Rankbrain ein auf Machine-Learning basierenden Algorithmus, der eine Art semantisches Verständnis der Suchanfragen nachbilden soll. Darüber ist Google auch in der Lage die echte Suchintention hinter einem Suchterm zu ermitteln.

Desweiteren spielen der individuelle Nutzer-Kontext eine große Rolle für die Personalisierung der Rankings. So ist bei Suchanfragen mit regionaler Suchintention der Standort des Nutzers als auch die Art des verwendeten Endgeräts eine wichtiger Rankingfaktor. Im eingeloggten Zustand ist Google  in der Lage personalisierte Rankings aufgrund der Suchhistorie oder des Klickverhaltens auszugeben. Hier eine Grafik zu der heutigen Funktionsweise von Google in Bezug auf Retrieval, Scoring und Ranking:

Übersicht: Mögliches Information Retrieval bei Google

Nachfolgend einer der aktuellesten Vorträge zum Thema SEO und wie dei Google-Suche funktioniert:

Was sind wichtigsten Rankingfaktoren für SEO bei Google?

Google selbst spricht davon auf über 200 Rankingsignale bzw. Rankingfaktoren zu achten, die für das Ranking verantwortlich sind. Wie diese genau gewichtet werden ist unklar. Man kann aber davon ausgehen, dass Google hier unterschiedlich je nach Suchanfrage und Thema gewichtet. Bisher sind die folgenden Rankingfaktoren von Google offizielle bestätigt:

  • Content
  • Links
  • Bekanntheit
  • Brand bzw. Marken-Nennungen bei relevanten Medien
  • Rankbrain
  • Page-Speed bzw. Ladezeit
  • Mobilfreundlichkeit

In Bezug auf Personalisierung ist der Kontext des individuellen Nutzers zudem entscheidend welche Suchergebnisse er zu sehen bekommt:

  • Standort
  • Endgerät
  • Suchhistorie
  • Vorherige Klicks auf Suchergebnisse

Aus unserer Erfahrung können wir noch folgende Rankingfaktoren ergänzen:

  • Suchmuster wie z.B. Brand + Thema-Suchkombinationen
  • Brand + Thema-Kookurenzen

Mehr dazu in diesem Video oder dem Beitrag Digitaler Markenaufbau: Die Bedeutung der Brand für das Online Marketing 

Die Hauptaufgabe der Suchmaschine Google ist das bereitstellen von relevanten Inhalten bezogen auf die jeweilige Suchanfrage. Die Relevanz wird beeinflusst durch:

  • Reputation, Trust, Autorität und Popularität der Quelle bzw. Domain
  • Zweck, Expertise und Erreichbarkeit des Dokuments bzw. Inhalts

Zusammengefasst kann man sagen, dass die Content-Relevanz bezogen auf die jeweilige Suchintention bzw. den Search Intent und der Trust der Domain die entscheidenden Relevanzfaktoren für Google darstellt.

 

Die Geschichte der Suchmaschinenoptimierung (SEO): Die wichtigsten Google-Updates

Die Geschichte der Suchmaschinenoptimierung wurde maßgeblich durch die Weiterentwicklung der Suchmaschinen und insbesondere der Google-Updates geprägt. Die Updates mit dem größten Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung sind die Panda- und Pinguin-Update-Reihe, das Hummingbird-Update, das Exact Match Domain Update, Caffeine-Update  und das Vince Update.

Seit 2015 gibt Google keine offiziellen Stellungnahmen zu Algorithmus-Updates mehr an. Hier eine Übersicht der  offiziell bestätigten Google-Updates (Quelle: Sistrix)

2015 Google Panda Update 4.2
2015 Google Core Algorithmus Update (Phantom Update)
2015 Google Mobile-Friendly Ranking-Faktor Update
2014 Google Pirate Update 2.0
2014 Google Penguin Update 3.0
2014 Google Panda Update 4.1
2014 Google HTTPS Ranking-Faktor Update
2014 Google Payday Loan 3.0 Update
2014 Google Panda Update 4.0
2014 Google Payday Loan 2.0 Update
2014 Google Page Layout Update #3 (Ads Above The Fold)
2013 Google Penguin Update 2.1
2014 Google Hummingbird Update
2013 Google Payday Loan Update
2013 Google Penguin Update 2.0
2012 Google Page Layout Update #2 (Ads Above The Fold)
2012 Google Exact-Match Domain (EMD) Update
2012 Google DMCA Penalty
2012 Google Penguin Update
2012 Google Venice Update
2012 Google Page Layout Algorithm Update (Ads Above The Fold)
2011 Google Freshness Update
2011 Google Expanded Sitelinks Update
2011 Google Panda Update
2010 Google Caffeine Update
2010 Google May Day Update
2009 Google Vince Update (Brand Update)
2008 Google Dewey Update
2007 Google Buffy Update
2005 Google Big Daddy Update
2005 Google Jagger Update
2005 Google Gilligan Update
2005 Google Bourbon Update
2005 Google Allegra Update
2004 Google Brandy Update
2004 Google Austin Update
2003 Google Florida Update
2003 Google Fritz Update
2003 Google Esmeralda Update
2003 Google Dominic Update
2003 Google Cassandra Update
2003 Google Boston Update
2002 1. dokumentiertes Google Update

SEO-Tools

Die Branche hat eine Vielzahl an SEO-Tools hervorgebracht, die mehr oder weniger sinnvoll sind. Grundsätzlich kann man bei SEO-Software zwischen Onpage-Crawlern,  Anwendungen für die Keyword-Recherche, Ranking-Tracking, Wettbewerbs-Analyse und Linkaufbau unterscheiden. Hier eine Auswahl:

Onpage-Crawler

  • Screaming Frog
  • Ryte
  • Audisto
  • Seoratio

Tools für Keyword-Recherche, Wettbewerbs-Analyse und Ranking-Tracking

Tools für den Linkaufbau

  • Contentbird
  • Link Research Tools
  • Majestic SEO

Häufig gestellte Fragen (FAQ) in der Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Wie funktioniert SEO bzw. die Optimierung für Suchmaschinen?

Für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung (SEO) werden Optimierungen auf der Website selbst z.B. am Content, den Metatags, der robots.txt, der htaccess-Datei oder der internen Verlinkung vorgenommen. Diese Maßnahmen werden als Onpage-Optimierung bezeichnet.  Zudem können Maßnahmen unabhängig von der Website wie z.B. Linkaufbau durchgeführt werden. Diese Tätigkeiten nennt man auch Offpage-Optimierung oder Offsite-Optimierung.

Was ist Onpage-SEO?

Bei der Onpage-SEO geht es in erster Linie um die Sicherstellung sowie Kontrolle des Crawlings, der Indexierung von SEO-relevanten Inhalten durch die Suchmaschinen-Bots und der Relevanzverbesserung von Inhalten.Dazu zählen in erster Linie die technische Suchmaschinenoptimierung (Technical SEO) als auch die Verbesserung der Informationsstruktur einer Website als auch Content-Optimierung.

Was ist Offpage-SEO?

Als Offpage-SEO ist die Autoritäts-Verbesserung der Domain oder einzelnen URLs bzw. Dokumenten durch die Erzeugung von Offpage-Signalen.Während früher als Offpage Signale in erster Backlinks für das Ranking in Suchmaschinen wichtig waren, sind heute auch Nennungen der Brand in uabhängigen Quellen, markenbezogene Suchmuster und das Suchvolumen bei Brand-Keywords als Offpage-Rankingfaktoren immer wichtiger.

Was ist Linkaufbau?

Linkaufbau ist ein Teilbereich der Offpage-SEO und umfasst alle Maßnahmen zum Aufbau von Backlinks für eine Domain. Dazu gehören Maßnahmen wie z.B.

Was ist SEO-Marketing? Was ist SEO-Optimierung ...?

SEO-Optimierung oder SEO-Marketing sind zwei Begrifflichkeiten, die als Alternative für Suchmaschinenoptimierung verwendet werden. Diese sind aber von der Bezeichnung irreführend bzw. falsch. Das wird schnell klar wenn man diese vollständig ausschreibt. SEO-Marketing = Suchmaschinenoptimierung-Marketing bzw. SEO-Optimierung = Suchmaschinenoptimierung-Optimierung. Wie man sieht machen diese Bezeichnungen so keinen Sinn und werden deswegen auch hier nicht weiter thematisiert.

Was ist Black-Hat-SEO und was ist White-Hat-SEO?

Black-Hat-SEO und White-Hat-SEO sind Bezeichnungen, die aus einer Zeit stammen in der es mit einfachen skalierbaren Methoden wie Cloaking, Doorway Pages, Keyword-StuffingScraping, Linkaufbau via Linknetzwerken… möglich war die Suchergebnisse in Suchmaschinen zu beeinflussen.Diese Methoden haben nur den Zweck das Ranking in Suchmaschinen zu manipulieren, ohne Mehwert für den Nutzer zu stiften. Daher verstoßen sie gegen die Richtlinien von Google & Co.

White-Hat-SEO bezeichnet alle Maßnahmen, die nicht gegen die Google-Richtlinien verstoßen.

Was ist ein SEO-Text?

SEO-Texte sind Texte, die mit Fokus auf Suchmaschinen erstellt werden. Texte müssen immer mit Fokus auf den Nutzer erstellt und Optimierungen hinsichtlich Suchmaschinen sekundär als Text-Veredelung durchgeführt werden.Von daher sind SEO-Texte eine Abart, die im Zuge der Suchmaschinenoptimierung entstanden ist.

 

Wie lange dauert SEO?

Entscheidend dafür wie lange man auf erste Effekte von SEO-Maßnahmen warten muss ist die von der jeweiligen Suchmaschine beigemessenen Autorität der Domain. Websites mit hoher Autorität müssen keine Vertrauensarbeit mehr leisten, um Suchmaschinen davon zu überzeugen, dass deren Inhalte vertrauenswürdig genug sind auf der ersten Suchergebnisseite ausgespielt zu werden. Dementsprechend können erste spürbare Effekte schon nach wenigen Tagen eintreten.Bei neuen Domains oder Websites, die noch keine Autorität bei Google & Co aufgebaut haben dauert es länger und erste Effekte können Monate auf sich warten lassen.

Der Aufbau einer thematischen Autorität kann mehrere Jahre dauern.

Wir empfehlen unseren Kunden generell ab den ersten SEO-Maßnahmen mindestens 6 Monate Geduld zu haben, um ein erstes Zwischenfazit zu ziehen.

 

Wer braucht SEO?

Überzeugte SEOs und SEO-Agenturen werden sagen, dass SEO jeder braucht. Aber man muss es etwas differenzierter betrachten.Die Auffindbarkeit bei Google & Co ist für alle Unternehmen bzw. Geschäftsmodelle wichtig, bei  denen man sicher sagen, dass die  Stakeholder wie potentielle Kunden, bestehende Kunden, Multiplikatoren, Influencer oder mögliche Kopperationspartner über Suchmaschinen nach Informationen zu den angebotenen Produkten bzw. Dienstleistungen oder den Themenbereichen rund um das Angebot suchen.

Wie wichtig Suchmaschinen als Recherche-Kanal für diese Stakeholder sind ist dann entscheiden für die Relevanz, die man diesem Kanal beimisst.

 

Was kostet SEO?

Also nimmt man alle Meinungen der SEO-Experten aus dem sehr ausführlichen Beitrag Wie viel kostet Suchmaschinenoptimierung (SEO)? zusammen so wird  klar, dass man bei dieser Frage keine pauschale Antwort geben kann. Folgende Punkte sollte man aber dennoch festhalten:

  • Kosten sind abhängig von Status Quo der Website, Zielen, Anzahl der Themengebiete, Ausrichtung( Regional, National, International) und Wettbewerb
  • Unter 1000 € monatlich für die laufende Betreuung mit mindestens 6 Monaten Laufzeit macht der Einstieg in die Suchmaschinenoptimierung keinen Sinn
  • Möchte man zum Start erst einmal einzelne Maßnahmen und Analysen beauftragen geht es ab einem Mann-Tag los. Je nach Stundensatz und Umfang (Keyword- / Themen-Strategie,  Onpage, Audit, Themen- / Keyword-Mapping, Workshop …) können das dann SEO-Kosten zwischen 700 € und 5000 € einmalig bedeuten.
  • Jahresbudgets für eine laufende Betreuung beginnen bei 10.000 €. Können aber auch in seltenen Fällen darunter liegen, wenn die Unternehmen selbst über entsprechende Agilität, Motivation und Kapazitäten bezüglich der Umsetzung verfügen.
  • Die Umsetzung in Form von Inhalten, Optimierung der UX und Technik kostet am meisten Geld.
  • Monatliche Flatrates in der Höhe von wenigen hundert Euro machen keinen Sinn. Die Identifikation der Berater mit dem Kundenprojekt beginnen ab Zwei Mann-Tagen (ca. 16 Std.) pro Monat

 

Benötigt man eine SEO-Agentur für die Suchmaschinenoptimierung?

Hier gibt es wie so oft keine pauschale Aussage, da die Antwort von vielen Faktoren abhängt. Faktoren für eine Entscheidung können folgende sein.

  • Eigene zeitliche Ressourcen
  • Eigenes Know How
  • Eigenes Interesse am Thema SEO

Nachfolgend einige Vor- und Nachteile eines Inhouse SEOs.

Vorteile Inhouse-SEO:

  • Tiefe Einblicke in Branche, Thema und Zielgruppen
  • Vollzeit in Beschäftigung
  • Enger Kontakt und direkter Zugriff zu umsetzenden Abteilungen wie IT, Marketing, PR, Redaktion …
  • ggf. direkter Zugriff zum CMS
  • im besten Fall intrinsische Motivation, da eigenes Unternehmen

Nachteile Inhouse-SEO:

  • Meistens kostenaufwändiger als eine SEO-Agentur
  • Betriebsblind durch fehlende Austauschmöglichkeiten
  • Erfahrung nur aus einem Projekt

Eine weitere Möglichkeit ist die Kombination aus beidem. Z.B. könnte die SEO-Agentur als Sparring-Partner für den Inhouse-SEO gegen die mögliche Betriebsblindheit bzw. eingegrenzten Erfahrungsschatz funktionieren. Oder die Agentur übernimmt Spezial-Disziplinen wie Linkaufbau oder technische SEO.

Hier ein ausführlicher Beitrag von Google zu dem Thema.

Wie findet man einen SEO-Dienstleister?

Wir haben zusammen mit einigen der bekanntesten SEOs und Agentur-Inhabern einen Leitfaden (Hier geht es zum ausführlichen Leitfaden zum Finden einer guten SEO-Agentur ) erarbeitet, der bei der Auswahl einer guten SEO-Agentur helfen soll. Daraus konnten folgende Kriterien für eine seriösen SEO-Dienstleister extrahiert werden:

  • Kaltakquise: Kaltakquise egal ob per Mail oder Telefon ist eigentlich ein Ausschlusskriterium für eine gute Online-Marketing-Agentur.
  • Agentur-Empfehlung: Empfehlungen von Personen, die Sie schon länger kennen und denen sie eine gewisse Kompetenz in Sachen Online-Marketing zutrauen sind die halbe Miete. Hier reicht aber nicht eine bestehende Freundschaft oder ein Verwandschaftsverhältnis des Empfehlenden zur Agentur als Begründung für die Empfehlung.
  • Vertragslaufzeiten: Bei den Vertragslaufzeiten sollten Unternehmen darauf achten zu Beginn der Zusammenarbeit auf keine langen Vertragslaufzeiten länger als 3 bis 6 Monate einzugehen bzw. die Möglichkeit zu nutzen Einstiegsprojekte mit der Agentur anzugehen bevor eine laufende Betreuung vereinbart wird.
  • Transparenz: Transparenz bezüglich Arbeitsweise, Abrechnungsgrundlage und spätere Ansprechpartner Wer nichts zu verstecken hat, gibt mehr von sich preis.
    • Spätere Berater /Ansprechpartner müssen eine gewisse Expertise/Erfahrung vorweisen können
    • Abrechnungsgrundlage sollten keine Ziele wie z.B. Erreichen bestimmter Keyword-Rankings sein
    • Art und Weise des Vorgehens. Was wird wann und wie gemacht?
  • Branchenerfahrung: Online-Marketing-Agenturen sollten das Thema und die Branche des Kunden verstehen. Das gelingt einfacher, wenn bereits Kundenprojekte in der jeweiligen Branche als Referenzen vorhanden sind. Dazu muss ich aber auch anmerken, dass es Agenturen ähnlich wie wir gibt, die ihren Kunden  eine Art Kundenschutz anbieten, um nicht mehrere Marktbegleiter und z.B. deren Keywords in Konkurrenz zu setzen.
  • Referenzen: Referenzen können ein Indiz für eine gute Arbeit sein. Aber auch hier gilt Transparenz. Was wurde genau für die Referenz gemacht? Mit welchem Erfolg? Hier können bereitgestellte Case-Studies hilfreich sein.
  • Bereitschaft zur Know-How-Vermittlung: Die Agentur sollte bereit sein eigenes Know-How zum Aufbau von Inhouse-Kapazitäten oder einfach nur zur Transparenz bezüglich Kontrolle der Arbeitsweise bereitzustellen.
  • Keine Ranking-Garantieren: Internet-Marketing-Agenturen, die Rankings im SEO-Bereich garantieren sind unseriös.
  • Bekannte Gesichter der Branche: Agenturen, die von bekannten Personen der Branche geführt werden haben mehr zu verlieren. Nämlich die persönliche gute Reputation der involvierten Personen. Deswegen ist die Chance, dass hier auf mehr Wert auf die Qualität der Dienstleistung gelegt wird größer.
  • Zertifikate und Siegel sind in der Branche oft relativ einfach zu bekommen bzw. manche Marktteilnehmer erschaffen einfach eigene. Zertifikate und Siegel sind deswegen nie alleiniges Entscheidungskriterium, da oft nicht unbedingt Kompetenz-Merkmal für eine Online-Marketing-Agentur.
  • Größe und Mitarbeiter: Obwohl die Größe einer Agentur nur für bestimmte Anforderungen ein ausschlaggebendes Kriterium sein sollte versuchen manche Agenturen gerne größer zu wirken als sie sind. Durch die Darstellung von Teams und Mitarbeitern auf der Website kann man sich ein Bild von der tatsächlichen Größe machen. Wer anonymisiert von diversen Mitarbeitern spricht, sie aber nicht zeigt hat eventuell etwas zu verbergen oder Angst vor Headhuntern. Es gibt aber auch Agenturen, die umgekehrt viele Mitarbeiter abbilden, aber diese in Wahrheit nicht dort arbeiten oder großteils nur verkappte Praktikanten sind. Gerne wird in solchen Fällen auch mit Stockfotos gearbeitet.

Google selbst gibt hier und in dem folgenden Video Tipps zur Beauftragung einer SEO-Agentur bzw. eines SEO-Dienstleisters.

Wie lerne ich SEO?

Der beste Einstieg in das Thema SEO sind die offiziellen Google-Ressourcen. Hier einige ausgewählte zur Übersicht:

Über die offiziellen Google-Quellen hinweg gibt es einige gute Blogs, Seminare und Konferenzen, die sich intensiv mit dem Thema SEO beschäftigen. Hier möchte ich hinzugügen, dass im Bereich SEO sehr viel eigene Meinungen und Vermutungen publiziert werden, die oft gerne auch als Fakten präsentiert werden. Ich rate jedem Webmaster und Einsteiger in das Thema SEO zuerst auf die Google-Quellen zurückzugreifen. Erst wenn man sich darüber ein eigenes Bild gemacht hat empfehle ich den Besuch von unabhängigen SEO-Konferenzen, SEO-Seminaren und -Blogs.

In Zweifel würde ich immer Googles Ausssagen anders lautenden Meinungen von SEO-Experten vorziehen.

Eine Übersicht über einige guter internationale SEO-Blogs gibt es in dem Beitrag Die 41 besten SEO-Blogs zum Thema Suchmaschinenoptimierung.

SEO-Konferenzen

Nachfolgend eine kurze Liste mit SEO-Konferenzen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit

 

Weitere Ressourcen zum Thema SEO

 

SEO-Maßnahmen-Katalog inkl. Quellenverzeichnis

Nach der schweren Kost stelle ich zum Abschluss ich einen kostenlosen Maßnahmen-Katalog der wichtigsten SEO-Aufgaben bereit, die mit über 100 nützliche Info-Quellen aus der deutsch und englischsprachigen SEO-Branche ergänzt habe. Ich habe hierzu über 50 nützliche Quellen zusammengetragen und den Aufgaben zugeordnet. u.a. dabei sind

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Wie relevant ist Suchmaschinenoptimierung für Dein Unternehmen?

Mehr zum Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) abgestimmt auf Dein Geschäftsmodell erfährst Du in einer kostenlosen Erstberatung.

herausgegeben von: Olaf Kopp
Datum: 16. September 2018

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