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Du interessierst Dich für das Thema E-E-A-T ? und YMYL bei Google? Dann bist Du hier genau richtig. In diesem Beitrag bekommst Du alle wichtigen Informationen zum Thema Experience, Expertise, Autorität, Trust (E-E-A-T). Es gibt viele Definitionen und Erklärungen von E-E-A-T, aber nur wenige sind wirklich greifbar. Dieser Artikel zielt darauf ab, das Thema E-E-A-T konkreter zu erklären und Missverständnisse rund um E-E-A-T aufzuklären. Dieser Artikel wird regelmäßig mit neuen Erkenntnissen aktualisiert. Stand: April 2024.

Was ist E-E-A-T?

E-E-A-T (ehemals E-A-T) ist ein Qualitäts-Konzept von Google zur Bewertung von Inhalten, Domains sowie Urhebern und vereint Komponenten aus Offpage-Bewertungsmethoden (z.B. PageRank), Onpage-Content-Bewertungs-Methoden (z.B. Helpful Content) und Bewertung von Entitäten (Autoren und Organisationen). Vor Dezember 2022 hieß E-E-A-T noch E-A-T.

E-E-A-T ist die Abkürzung für Experience, Expertise, Autorität und Trust. E-E-A-T dient als Richtlinien-Konzept für die Such-Evaluatoren für die Bewertung von Suchergebnissen. Die E-E-A-T-Bewertung spielt insbesondere bei den Your-Money-Your-Life kurz YMYL-Seiten eine sehr wichtige Rolle.

Die E-E-A-T-Bewertung fand in den Quality Rater Guidelines aus dem Jahr 2015 das erste mal Erwähnung. Durch das E-E-A-T-Konzept werden Inhalte über die Erfahrung, Glaubwürdigkeit, Expertise und Autorität der Quelle sowie des Inhalts hinsichtlich Qualität bewertet. Die E-E-A-T-Bewertung bezieht sich auf den Main Content (MC), den Suplementary Content als auch den Autor, Publisher bzw. die Quelle im Allgemeinen.

Was ist Experience?

Experience steht für das erste E in E-E-A-T. „Erfahrung“ bedeutet, dass die Qualität der Inhalte auch unter dem Gesichtspunkt bewertet werden, inwieweit der Ersteller der Inhalte über Erfahrungen aus erster Hand mit dem Thema verfügt.

Was ist Expertise?

Expertise steht für das zweit E bei E-E-A-T. Expertise steht für das Wissen und die Erfahrung, die ein Autor oder Publisher besitzt. Expertise bezieht sich nur auf den Autor bzw. Publisher.

Was ist Autorität?

Autorität steht für den Buchstaben A bei E-E-A-T. Autorität steht für die Bekanntheit eines Autors, der Website oder des Inhalts im jeweiligen Themen-Bereich.

Was ist Trust?

Trust steht für den Buchstaben T bei E-E-A-T. Trust steht für die Glaubwürdigkeit eines Autors, der Website oder des Inhalts im jeweiligen Themen-Bereich. Für Google steht Trust im Mittelpunkt des E-E-A-T-Konzepts.

Quelle: Quality Rater Guidelines

Was ist E-E-A-T nicht?

E-E-A-T ist kein Rankingfaktor und auch kein Rankingsystem. E-E-A-T ist ein theoretisches Konzept, was verschiedene Faktoren und Signale zusammenfasst, die am Schluss ein Muster für vertrauenswürdige Websites und Source Entitäten hinsichtlich dem E-E-A-T Konzept geben. Dementsprechend gibt es auch keinen E-E-A-T Score.

Zusammenfassung

Du willst nicht alles lesen? Kein Problem. Hier das Wichtigste zu E-E-A-T zusammengefasst:

  • E-E-A-T steht für Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit und ist ein Konzept von Google, um die Qualität von Autoren und Publishern zu bewerten, um somit die Qualität der Suchergebnisse zu verbessern. Google unterscheidet zwischen Relevanz, die sich auf die Suchanfrage bezieht, und Qualität, die sich auf den Inhalt und den Urheber bezieht.
  • E-E-A-T beeinflusst diverse Bereiche von Google, einschließlich Rankings, Rich Snippets und die Indexierung von Inhalten. Das Konzept hilft Google, die Herausforderungen zu bewältigen, die durch die Zunahme von KI-generierten Inhalten entstehen, und kann die Effizienz von Crawling und Indexierung verbessern.
  • E-E-A-T kann auch über verschiedene messbare Faktoren, wie Backlinks und Autorenprofile, bewertet werden. Besondere Bedeutung hat E-E-A-T bei YMYL (Your Money Your Life) Themen, wo es als Gatekeeper für hohe Rankings dient.
  • E-E-A-T ist eher ein sitewide oder topicwide Layer, der nach der Relevanzbewertung auf Dokumentenebene angewendet wird, und nicht als spezifischer Score, sondern als konzeptionelle Bewertung zu verstehen.

In welchen Bereichen kann Google E-E-A-T einsetzen?

E-E-A-T kann in vielen Bereichen von Google eingesetzt werden, um die Qualität der Suchergebnisse zu verbessern.

Mögliche Einsatzgebiete für E-E-A-T können sein:

 

  1. Inhaltsbewertung: Bewertung einzelner Inhalte und Dokumente im Hinblick auf Erfahrungen und Fachwissen aus erster Hand.
  2. Thematische Bewertung von Domains und Website-Bereichen: Bewerten Sie Domains und Website-Bereiche hinsichtlich ihrer thematischen Autorität.
  3. Bewertung von Quellen: Bewertung von Organisationen, Personen oder Autoren hinsichtlich thematischer Autorität und Markenstärke.
  4. Filtern zur Indexierung: Klassifizierung und Identifizierung von Quellen, die es wert sind, gecrawlt zu werden.
  5. Klassifizierung zum Crawlen: Klassifizierung und Identifizierung von Quellen, die es wert sind, gecrawlt zu werden.
  6. Identifizieren und Klassifizieren von Quellen für Trainings-LLMs: Identifizieren von Startressourcen für die Extraktion von Trainingsdaten. Untersuchungen haben gezeigt, dass KI-generierte Antworten in SGE nicht mit den Ranking-Ergebnissen korrelieren. Die klassischen Ranking-Faktoren spielen hier also keine Rolle. Eine alternative Wahl wäre hierfür E-E-A-T.

 

Einfluss von E-E-A-T

Einfluss von E-E-A-T auf die Google-Suche

Grundsätzlich kann man beim Google-Ranking zwischen zwei Bereiche unterscheiden.

  1. Relevanz: Relevanz bezieht sich beim Ranking auf das Dokument in Bezug auf die Suchanfrage. Ein Inhalt ist dann relevant wenn er zur Suchintention passt. Mehr zum Thema Relevanz im Beitrag Relevanz, Pertinenz und Nützlichkeit bei Google und zur Suchintention im Beitrag Was ist die Suchintention, Search Intent & wie identifiziert man sie?
  2. Qualität (E-E-A-T): Wenn Google von Qualität spricht ist häufig die Qualität einer gesamten Domain, einzelner Website-Bereiche oder alle Inhalte zu jeweiligen Themenbereich gemeint. Qualität bezieht sich im Gegensatz zur Relevanz auf eine ganzheitlichere Betrachtung. E-E-A-T ist Googles Qualitäts-Konzept.

E-E-A-T kann Einfluss auf die folgenden Google-Bereiche haben:

  • Rankings in der klassischen Google-Suche (von Google bestätigt)
  • Ggf. Einblendung von Rich-Snippet-Elementen
    • Review / Sterne
    • FAQ-Snippets
    • Einblendung von Sitelinks
  • Ggf. Featured Snippets
  • Ausspielung in Google Discover (von Google bestätigt)
  • Ausspielung in Google News (von Google bestätigt)
  • Indexierung von Inhalten (Indirekt von Google bestätigt)
  • Helpful Content System (von Google bestätigt)
  • Skalierbare Aussortierung von Quellen mit massenhaft erstellen KI-Content niedriger Qualität
  • Ggf. zukünftige Auslieferung von Ergebnissen in der Snapshot AI Box aufgrund von Expertise, Autorität und Trust
  • Zukünftige Auslieferung von Ergebnissen bei Perspectives über Expertise und Experience (von Google bestätigt)
  • Ggf. Auslieferung über den Shopping Graph über Trust und Autorität

 

E-E-A-T in Bezug auf Crawling und Indexierung

Durch den Siegeszug von KI-Tools wie ChatGPT oder jasper.ai zur Content-Kreation steht Google einer großen Herausforderung gegenüber. Zum einen muss Google die eigenen Crawling Ressourcen effizient einsetzen. Das bedeutet, dass Google nicht alle online zugänglichen Inhalte crawlen möchte. Das Gleiche gilt für die Indexierung. Es macht für Google keinen Sinn minderwertige Inhalte in den Suche-Index zu übernehmen. Je mehr Inhalte Google indexiert und im Information-Retrieval-Prozess verarbeiten muss, desto mehr Rechenleistung wird benötigt.

Google führt ein Dokumenten Scoring nur auf die Top n Dokumente eines thematisch relevanten Dokumentenkorpus durch, der Rest wird aus Effizienz-Gründen nicht mehr in eine Reihenfolge gebracht. Dennoch kosten irrelevante Inhalte unnötigen Speicherplatz, Parsing- und Rendering-Ressourcen.

E-E-A-T kann Google helfen basierend auf Entitäten bzw. Domain- und Autoren-Ebene angewendet im Big Scale zu bewerten, ohne jeden einzelnen Inhalt crawlen zu müssen. Auf dieser Makro-Ebene lassen sich Inhalte gemäß der Urheber-Entität klassifizieren und mit mehr oder weniger Crawlingbudget ausstatten. Zudem kann Google über diesen Weg ganze Inhaltsgruppen von der Indexierung ausschließen.

Google hat immer wieder betont, dass die Qualität eine besondere Rolle bei Crawling und Indexierung spielt (siehe hier und hier)

 

E-E-A-T-Bewertung: Eine Mischung aus Panda, Links & Entitäts-Signalen

Die in diesem Abschnitt erläuterten Theorien sind nicht von Google bestätigt ergeben aber im historischen Kontext der Entwicklungen in der Google-Suche Sinn und sind zum Teil in Google-Patenten und wissenschaftlichen Unterlagen aufgeführt.

3 Jahre bevor Google das erste Mal E-A-T in den Quality Rater Guidelines vorstellte rollte der Suchmaschinen-Anbieter 2011 ein Qualitäts-Update namens Panda aus, was sich auf die Qualität der Website-Inhalte im Gesamten bezog. Mehr zu Panda. Auf der SMX 2022 Keynote erklärte Hyung-Jin Kim, der VP of Search bei Google, dass Panda durch ein Update auf Coati ersetzt wurde. Coati ist eine neue Version von Panda und Teil des Core-Ranking-Algorithmus. (mehr dazu bei Searchengineland)

2012 rollte Google ein weiteres Qualitäts-Update namens Penguin aus welches sich auf die Erkennung und Abstrafung von unnatürlichen Links bezog. (Mehr zu Penguin)

Beide Updates waren von der prozessualen Methodik ähnlich der Core Updates, die wir seit 2018 von Google kennen und einen engen Bezug zu E-E-A-T haben.  Sowohl Panda, Penguin als auch die Core Update werden bzw. wurden in einzelnen großen Versionen ausgerollt und waren Qualitäts-Updates, die verhindern sollen, dass bestimmte Websites auf die ersten Suchergebnisseiten gelangen. Es sind zudem alles Updates, die mehr oder weniger einen thematischen Bezug hatten. Durch das Hummingbird-Update im Jahr 2013 hat Google die Grundlage geschaffen nicht nur Dokumente und Suchanfragen besser zu verstehen sondern auch eine E-E-A-T-Bewertung von Entitäten wie Autoren und Publishern möglich zu machen. Somit ist E-E-A-T ein fester Bestandteil in Googles Weg zu einer semantischen Suchmaschine.

 

Ich denke, dass Panda, Pinguin und Hummingbird als Vorbereitung dazu gedient haben, was Google später mit E-E-A-T plant.

Es ist möglich, dass Teile aus den damaligen Updates in die Algorithmen zur E-E-A-T-Bewertung eingeflossen sind. Dazu gesellten sich dann weitere Signale, die zur Entitäten-Bewertung hinsichtlich E-E-A-T genutzt werden. (Mehr dazu im Beitrag Entitäten & E-A-T: Die Rolle von Entitäten bei Autorität und Trust )

 

 

E-E-A-T als Markenkonzept von Google

E-E-A-T ist Googles eigenes Konzept, um Publisher und Autoren zu identifizieren, die eine Marke sind. Dadurch möchte Google die Qualität der Suchergebnisse und damit die Nutzererfahrung mit den SERPs verbessern.

Google selbst unterscheidet zwischen Relevanz und Qualität. Die Relevanz hat immer einen zur Suchanfrage und bezieht sich auf das jeweilige Dokument. (Mehr zum Thema Relevanz im Beitrag Relevanz, Pertinenz und Nützlichkeit bei Google). Die Qualität kann sich auf inhaltliche Qualität des Dokuments oder des Publishers bzw. Autors beziehen. Marken-Konzepte können gerade für zweiteres herangezogen werden, um das E-E-A-T-Konzept zu betrachten.

Übersicht der Marken-Eigenschaften

Eine Marke besitzt die folgenden wesentlichen Eigenschaften:

  • Popularität
  • Vertrauen
  • thematische Autorität
  • thematische Expertise und Kompetenz

Drei dieser Eigenschaften findet man auch bei E-E-A-T wieder. Die reine Popularität ist keine sinnvolle Eigenschaft zur Qualitätsbestimmung, da sie losgelöst vom Thema ist. Übertragen auf Google ist deswegen auch das Suchvolumen nach einer Brand nicht zwangsläufig ausschlaggebend für E-E-A-T.

Mehr dazu im Beitrag E-A-T & thematische Marken-Positionierung als kritischer Erfolgsfaktor in der SEO

 

 

Gibt es einen E-E-A-T-Score bei Google?

E-E-A-T ist  mehr ein Konzept als eine konkrete Metrik zur Bewertung von Websites und einzelnen Inhalten zu verstehen. Der E-E-A-T-Score ist ein Mythos. Es gibt keinen einzigen zusammengefassten E-E-A-T-Score.  Laut Google gibt es keinen einzelnen E-E-A-T-Score in den alle Signale zusammengefasst bzw. aufgerechnet werden.

Google durch viele verschiedene Algorithmen ein Gesamteindruck von E-E-A-T eines Autors, Publishers bzw. Website erhält. Dieser Gesamteindruck ist weniger als Score zu verstehen, sondern als Annäherung an Musterbild für eine Entität, die über E-E-A-T verfügt. Google könnte anhand von ausgewählten Muster-Entitäten die Algorithmen so trainieren, dass ein Benchmark-Muster für E-E-A-T entsteht. Je mehr die Entität sich über verschiedene Signale mit diesem Musterbild gleicht, desto höher die Qualität.

 

Die Rolle von E-E-A-T im Ranking-Prozess bei Google

E-E-A-T ist zu verstehen als eine Art Meta-Bewertung eines Publishers, Autors bzw. der zugehörigen Domain in Bezug auf ein oder mehrere Themenfelder. Im Gegensatz dazu bewertet Google die Relevanz auf Dokumentenebene, also jeden einzelnen Inhalt in Bezug auf die jeweilige Suchanfrage und deren Suchintention. Man kann sagen, dass Google die Qualität eines Publishers/Autors über E-E-A-T bewertet und die Relevanz über klassische Information-Retrieval-Methoden wie z.B. Text-Analysen in Kombination mit Machine Learning Innovationen wie Rankbrain und Natural Language Processing.

Ähnlich wie die Cleaning Engine kann E-E-A-T als eine Art Layer verstanden werden, die auf eine nach einem Scoring sortierte Liste von Suchergebnissen angewendet wird. Anhand der Relevanz-Signale bewertet Google im Scoring-Prozess auf Dokumentenebene die Inhalte aus dem Index und prüft danach anhand der gesammelten Qualitäts-Signale die Expertise, Autorität und das Vertrauen der Quellen. Dementsprechend gibt es dann einen Ranking-Bonus oder ein Downgrade der zuvor nach Relevanz sortierten Suchergebnisse.

 

Möglicher Prozess für Query Processing, Scoring und Ranking bei Google

 

Welche messbaren Faktoren können Einfluss auf E-E-A-T haben?

Disclaimer: E-E-A-T-Signale nicht offiziell durch Google bestätigt

Vorab möchte ich klarstellen, dass die nachfolgend aufgeführten Faktoren für eine E-E-A-T-Bewertung großteils nicht durch Google bestätigt sind. Aber sie sind auch mehr als eine Meinung, da ich sie aus verschiedenen Google Patenten, Whitepapern und wissenschaftlichen Papieren aus de Hause Google recherchiert habe. Von daher ist es fundierter als vieles von dem was man in der Branche hört und liest. Die Quellen habe ich zu jedem Faktor angegeben, sodass Du Dich selbst tiefer einlesen kannst, wenn du magst.

Mögliche Faktoren für eine E-E-A-T-Bewertung können sein.

Offpage-E-E-A-T-Faktoren:

  • PageRank bzw. Verweise zum Autor / Publisher
  • Entfernung zu Trust-Seed-Sites im Linkgraph 
  • Ankertexte von Backlinks
  • Verschiedene Signale für die Glaubwürdigkeit des Autors / Publishers
    • wie lange der Autor bereits nachweislich Content in einem Themenbereich produziert
    • Bekanntheitsgrad des Autors
    • Bewertungen der veröffentlichten Inhalte durch Nutzer
    • Wenn Inhalte des Autors von einem anderen Publisher mit überdurchschnittlichen Bewertungen veröffentlicht werden
    • Die Anzahl der durch den Autor veröffentlichten Inalte
    • Wie lange die letzte Veröffentlichung des Autors her ist
    • Die Bewertungen bisheriger Veröffentlichungen ähnlichen Themas des Autors
    • Erfahrung des Autors aufgrund der Zeit
    • Anzahl der zu einem Thema veröffentlichten Inhalten
    • Vergangene Zeit bis zur letzten Veröffentlichung
    • Nennungen des Autors / Publishers in Award- und Best-of-Listen
    • Klickrate bei den Inhalten eines Autors / Publishers
    • Sentiment rund um Mentions oder Bewertungen
    • Kookkurrenzen des Autors / Publishers mit thematischen relevanten Begriffen in Videos, Podcasts & Dokumenten
    • Kookkurrenzen des Autors / Publishers mit thematischen relevanten Begriffen in Suchanfragen
    • Anteil der Inhalte, die ein Autor / Publisher zu einem thematischen Dokumenten-Korpus beigetragen hat

Onpage-E-E-A-T-Faktoren:

  • Transparenz zum Autor / Publisher über Autorenprofile & Über-Uns-Seiten
  • Verlinkungen zu eigenen Referenzen
  • Nutzung von https auf der Domain
  • Knowledge Based Trust (Übereinstimmung mit der gängigen Meinung und Fakten)
  • Qualität des Website-Contents in der Summe (Helpful Content)
  • Umfang des erstellten Contents sitewide
  • Zitate und externe Link-Referenzen zu autoritären Quellen
  • Nutzer-Interaktionen in der Summe mit den erstellten Inhalten

Im Beitrag  20+E-E-A-T-Bewertungs-Faktoren für das Ranking bei Google gehe ich konkret auf mögliche Faktoren zur E-E-A-T-Bewertung ein.

Damit Du nicht den Überblick verlierst haben wir Dir eine Übersichtsgrafik zu den verschiedenen möglichen Faktoren für eine E-E-A-T-Bewertung erstellt. Du kannst diese gerne Downloaden, Ausdrucken, Teilen. Danke!

Mögliche Faktoren für eine E-E-A-T Bewertung

 

E-E-A-T-Bewertung über Vektorraumanalysen

Die hier aufgeführten Signale können in der Summe sowohl für Source-Entitäten wie Autoren oder Organisationen als auch Domains angewendet werden. In diesem Kontext sind die beiden Google-Patente Website Representation Vector und Generating author vectors besonders spannend. Im zweiten Patent wird beschrieben wie Autoren und deren Inhalte über das Trainieren neuronaler Netze identifiziert und in Vektoren abgebildet werden können.

Im ersten Patent wird beschrieben wie Websites/Domains als Vektoren abgebildet werden und nach den Klassen Experte, Lehrling, Laie für bestimmte Wissensdomänen eingeordnet werden können. Dieses Klassifizierungssystem kann für die Bewertung neuer Inhalte als Benchmark genutzt werden.

Diese beiden Google-Patente geben eine Idee davon wie eine Methodik funktionieren im Sinne von E-E-A-T bezogen auf Autoren, Unternehmen und auf Domainebene unter Berücksichtigung, der hier aufgeführten Signale in der Summe skalierbar durchgeführt werden kann.

Sind Domains oder Source Entitäten in Vektoren abgebildet, identifiziert und Themen zugeordnet können sie über messbare Signale hinsichtlich E-E-A-T bewertet werden. Dadurch entsteht ein Bild darüber inwiefern die Quelle vertrauenswürdig bezogen auf ein Thema ist und kann in verschiedene Autoritäts- bzw. Trust-Level klassifiziert werden. Solche eine Level-Klasse könnte z.B.  Experte, Lehrling oder Laie sein. Je nach Level erhalten Inhalte der Quelle dann über einen Quality Classifier einen Ranking-Bonus zusätzlich zu dem Relevanz-Scoring (Document Scorer) des einzelnen Inhalts.

Bei YMYL-Themen muss die Quelle ein bestimmtes Level haben, um überhaupt mit Content auf der ersten Suchergebnisseite ranken zu können.

 

E-E-A-T als Ranking-Einfluss auf Meta-Ebene

Viele SEOs konzentrieren sich bei E-E-A-T auf die Dokumenten-Ebene und glauben die Optimierung eines einzelnen Inhalts würde eine E-E-A-T-Bewertung verbessern. Google verweise in den Quality Rater Guidelines zwar auch darauf den Main Content zu bewerten, aber vor allem eine Bewertung des Content Creators durchzuführen.

Nach meiner Meinung spielt der Content einer Website vor allem in der Summe der Inhalte eine Rolle. Ähnlich wie bei Panda wird Qualität der Summe der Inhalte zu einem thematischen Bereich bewertet.

E-E-A-T spielt deswegen vor allem auf Domain- und Source-Entity-Ebene eine Rolle. E-E-A-T ist eher als sitewide oder topicwide layer zu verstehen, der nach dem Relevanz-Scoring auf Dokumenten-Ebene zum Einsatz kommt.

 

Was bedeutet YMYL in Bezug auf E-E-A-T?

YMYL ist die Abkürzung für Your-Money-Your-Life. YMYL kann sowohl auf das Thema eines Inhalts als auch auf die Quelle/Domain bezogen werde. Zu den sogenannten YMYL-Seiten gehören Websites und Inhalte zu den Themen:

  • Nachrichten und aktuelle Ereignisse: Nachrichten zu wichtigen Themen wie internationalen Ereignissen, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Technologie usw. Beachten Sie, dass nicht alle Nachrichtenartikel notwendigerweise als YMYL betrachtet werden (z. B. Sport, Unterhaltung und alltägliche Lifestyle-Themen sind in der Regel nicht YMYL). Bitte nutzen Sie Ihr Urteilsvermögen und Wissen Ihres Gebietsschemas. Hier spielen Inhalte und Publisher insbesondere bei der  Google-News-Suche eine zentrale Rolle.
  • Regierung und Recht: Informationen, die für die Aufrechterhaltung einer informierten Bürgerschaft wichtig sind, wie z. B. Informationen über Abstimmungen, Regierungsbehörden, öffentliche Einrichtungen, soziale Dienste und rechtliche Fragen (z. B. Scheidung, Kind) Sorgerecht, Adoption, Schaffung eines Testaments usw.).
  • Finanzen: Finanzberatung oder Informationen zu Investitionen, Steuern, Altersvorsorge, Darlehen, Bankgeschäften oder Versicherungen, insbesondere Webseiten, auf denen Menschen online Einkäufe tätigen oder Geld überweisen können.
  • Einkaufen: Informationen oder Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Recherche oder dem Kauf von Waren / Dienstleistungen, insbesondere. Webseiten, auf denen Menschen online einkaufen können.
  • Gesundheit und Sicherheit: Ratschläge oder Informationen zu medizinischen Themen, Medikamenten, Krankenhäusern, Notfallvorsorge, wie gefährlich eine Aktivität ist usw.
  • Personengruppen: Informationen über oder Ansprüche in Bezug auf Personengruppen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf diese gruppiert nach Rasse oder ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter, Nationalität, Veteranenstatus, sexueller Orientierung, Geschlecht oder Geschlechtsidentität.
  • Sonstiges: Es gibt viele andere Themen, die sich auf große Entscheidungen oder wichtige Aspekte des Lebens von Menschen beziehen als YMYL betrachtet werden, wie Fitness und Ernährung, Wohnungsinformationen, Auswahl eines Colleges, Arbeitssuche usw.

Wie man sieht zählen große Teile des Internets und des Online-Contents zur Gruppe der YMYL-Seiten.

Für YMYL-Themen spielt E-E-A-T eine sehr große Rolle und ist ein Gatekeeper für die ersten 10 bis 20 Suchergebnisse.

Die Rolle von E-E-A-T im Google Ranking für YMYL-Themen

Wie wichtig ist E-E-A-T für Nicht YMYL-Themen?

Zur Wichtigkeit von E-E-A-T bezüglich YMYL-Themen hat sich Google u.a. in den Quality Rater Guidelines und diversen Aussagen eindeutig geäußert. Wie wichtig E-E-A-T bei Nicht YMYL-Themen ist bleibt Spekulation. Möglich ist, dass hier E-E-A-T neben den klassischen Information Retrieval-Methoden auf gleicher Augenhöhe in das Ranking einfließt.

Die Rolle von E-E-A-T bei Nicht YMYL-Themen für das Google Ranking

 

Was sind die Quality Rater Guidelines und warum sind sie eng mit E-E-A-T verknüpft?

E-E-A-T fand erstmalig 2014 in den Quality Rater Guidelines Erwähnung.

Die Quality Rater Guidelines sind ein ausführliches Dokument, dass Google den Such-Evaluatoren bzw. Quality Ratern zur Verfügung stellt, um die Erfahrung mit den Suchergebnissen nach der Implementierung einer Algorithmus-Veränderung zu bewerten.

Die Bezeichnung Quality Rater Guidelines wird schon länger nicht mehr von Google genutzt. Die offizielle Bezeichnung ist „Richtlinien zur Bewertung der Qualität der Suche“ oder auch General Guidelines.

Mehr zu den Quality Rater Guidelines von Google erfahren.

 

Experience + Expertise = Entitäten-Relevanz

Experte ist jemand der  Spezialwissen in einem oder mehreren bestimmten Bereichen besitzt. In der deutschen Wikipedia findet man folgende Defintion:

Experte (auch Fach- oder Sachkundiger oder Spezialist) ist eine Person, die über überdurchschnittlich umfangreiches Wissen auf einem Fachgebiet oder mehreren bestimmten Sacherschließungen oder über spezielle Fähigkeiten verfügt.

Expertise bedeutet über Expertenwissen zu verfügen und kann sich laut den QRG sowohl auf einen Autor als auch den Publisher von Inhalten bezogen werden. Ich nenne es auch gerne Entitäten-Relevanz. Die Entitäten-Relevanz sorgt dafür, dass Google eine Domain / Publisher oder einen Autor als mögliche Quelle für ein bestimmtes Thema in Betracht zieht.

Im Zusammenspiel mit der Relevanz eines Dokuments kann die Entitäten-Relevanz der entscheidende Faktor sein überhaupt in die Top n Dokumente für das Scoring aufgenommen zu werden. Eine Quelle bzw. Entität, die keine Relevanz bzw. Expertise für ein Thema besitzt wird sich deutlich schwerer tun in den Top n Suchergebnissen aufgenommen zu werden.

zu der Ermittlung der Dokumenten-Relevanz habe ich den Beitrag Wie kann Google über Entitäten, NLP & Vektorraumanalysen relevante Dokumente identifizieren und ranken? geschrieben.

 

Autorität = Wichtigkeit der Entität hinsichtlich einem Thema / einer Branche

Eine Autorität ist laut Wikipedia wie folgt definiert:

„Autorität ist im weitesten Sinne eine soziale Positionierung, die einer Institution oder Person zugeschrieben wird und bewirken kann, dass sich andere Menschen in ihrem Denken und Handeln nach ihr richten.“

In anderen Worten: Eine Autorität ist als Experte anerkannt besitzt also Entitäten-Relevanz, hat eine gute Reputation und großen Einfluss. Eine Autorität gehört zum Relevant-Set in einer Branche oder einem Thema. Übertragen auf Google ist es eine Quelle, die man auf den ersten Suchergebnisseiten aufführen sollte, weil der Nutzer es erwartet. Gerade bei den YMYL-Themen (our Money Your Life) spielt dieses Kriterium eine große Rolle.

Trust = Reputation der Entität

Vertrauen hängt eng mit der Reputation einer Person oder Quelle zusammen. Zu Reputation steht in der deutschen Wikipedia folgendes:

Reputation bezeichnet im heutigen Sprachgebrauch das Ansehen einer Person, einer sozialen Gruppe oder einer Organisation.

Bei der Reputation geht es um Ansehen. Das bedeutet das Wahrnehmung einer Person oder Organisation von aussen. Reputation und Vertrauen stehen in einem engen direkten Zusammenhang. Dazu in den QRG:

Reputation is an important criteria when using the High rating, and informs the E-A-T of the page. While a page can merit the High rating with no reputation, the High rating cannot be used for any website that has a convincing negative reputation. Remember that when doing research, make sure to consider the reasons behind a negative rating and not just the rating itself.

 

 

Warum ist E-E-A-T so wichtig für Google?

Die Betrachtung von Autor und Publisher hinsichtlich Glaubwürdigkeit und Kompetenz ist insbesondere durch den gesellschaftlichen Druck auf Google u.a. durch die Diskussionen rund um Fake News immer wichtiger für Google geworden. Aber auch für die Benutzererfahrung hat ein hoher Grad an Richtigkeit und Relevanz oberste Priorität für Suchmaschinen. Mehr dazu in dem Beitrag Wie Google mit E-A-T, PageRank, Fact Checkern … Fehlinformationen bekämpft.

Die in der Version 5.0  der Quality Rater Guidelines eingeführten  E-E-A-T -Bewertungen im Rahmen des PQ-Ratings im Jahr 2015 zeigen wie wichtig die Faktoren Relevanz, Trust und Autorität für Google sind.

In den Quality Rater Guidelines werden folgende wichtige Kriterien zur Bewertung einer Website genannt:

  • The Purpose of the Page
  • Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness: This is an important quality characteristic. Use your researchon the additional factors below to inform your rating.
  • Main Content Quality and Amount: The rating should be based on the landing page of the task URL.
  • Website Information/information about who is responsible for the MC: Find information about the website aswell as the creator of the MC.
  • Website Reputation/reputation about who is responsible for the MC: Links to help with reputation researchwill be provided.

ExpertiseAutorität und Vertrauenswürdigkeit wird in den Quality Rater Guidelines aktuell wie folgt beschrieben:

  • The expertise of the creator of the MC.
  • The authoritativeness of the creator of the MC, the MC itself, and the website.
  • The trustworthiness of the creator of the MC, the MC itself, and the website.

Mehr dazu in den Beiträgen Die Google Quality Rater Guidelines & Was SEOs daraus lernen können, Was Webmaster von den neuen Google Quality Rater Guidelines lernen können und im SEO House Podcast #83 mir Jens Fauldrath und mir.

Von 2018 bis heute gab es einige große Core-Updates von Google, die darauf schließen lassen, dass Signale, die in das Konzept E-E-A-T einzahlen deutlich an Bedeutung für das Ranking gewonnen haben. Es gibt seitens Google keine konkreten Hinweise darauf welche Signale genau in E-E-A-T einfließen. Allerdings gibt es einige indirekte Hinweise aus Whitepapern und Patenten sowie den bereits angesprochenen Quality Rater Guidelines bzw. Search Quality Evaluator Guidelines. Mehr dazu im Beitrag Warum E-A-T für das Ranking so wichtig ist und wie man darauf optimiert.

Google möchte das eigene Suchsystem dahingehend optimieren großartige Inhalte zu den jeweiligen Suchanfragen abhängig vom Kontext des Nutzers bereitzustellen und unter Berücksichtigung der zuverlässigsten Quellen. Die Quality Rater spielen hierbei eine besondere Rolle.

„We publish publicly available rater guidelines that describe in great detail how our systems intend to surface great content… we like to say that Search is designed to return relevant results from the most reliable sources available… But notions of relevance and trustworthiness are ultimately human judgments, so to measure whether our systems are in fact understanding these correctly, we need to gather insights from people.“ Quelle: https://blog.google/products/search/raters-experiments-improve-google-search/

Die Bewertung nach E-E-A-T-Kriterien spielt für die Quality Rater eine zentrale Rolle.

„They evaluate whether those pages meet the information needs based on their understanding of what that query was seeking, and they consider things like how authoritative and trustworthy that source seems to be on the topic in the query. To evaluate things like expertise, authoritativeness, and trustworthiness—sometimes referred to as “E-A-T”—raters are asked to do reputational research on the sources. „Quelle: https://blog.google/products/search/raters-experiments-improve-google-search/

Für die Customer Experience bei der Nutzung der Suchmaschine steht eine hohe Qualität der Suchergebnisse für Google im Fokus. Das wird deutlich wenn man einen Blick auf Aussagen verschiedener Google-Sprecher  zu einem Qualitätsfaktor auf Dokumenten- und Domain-Ebene betrachtet.

So z.B. folgende Aussagen von Paul Haahr auf der SMX West 2016 in seinem Vortrag How Google works: A Google Ranking Engineer’s Story:

“Another problem we were having was an issue with quality and this was particularly bad (we think of it as around 2008 2009 to 2011) we were getting lots of complaints about low-quality content and they were right. We were seeing the same low-quality thing but our relevance metrics kept going up and that’s because the low-quality pages can be very relevant this is basically the definition of a content form in our vision of the world so we thought we were doing great our numbers were saying we were doing great and we were delivering a terrible user experience and turned out we weren’t measuring what we needed to so what we ended up doing was defining an explicit quality metric which got directly at the issue of quality it’s not the same as relevance …. and it enabled us to develop quality related signals separate from relevant signals and really improve them independently so when the metrics missed something what ranking engineers need to do is fix the rating guidelines… or develop new metrics.”

Dieses Zitat stammt aus dem Teil des Vortrags zu den Quality Rater Guidelines und E-E-A-T. In diesem Vortrag erwähnt Paul auch, dass Trustworthiness der wichtigste Teil von E-E-A-T ist. Laut Pauls Aussagen sind die in den Quality Rater Guidelines erwähnten Kriterien für schlechte und gute Inhalte und Websites im Allgemeinen die Blaupause dafür wie der Ranking-Algorithmus funktionieren sollte.

Ebenfalls aus dem Jahr 2016 stammt folgende Aussage von John Müller aus einem Google Webmaster Hangout:

For the most part, we do try to understand the content and the context of the pages individually to show them properly in search. There are some things where we do look at a website overall though.

So for example, if you add a new page to a website and we’ve never seen that page before, we don’t know what the content and context is there, then understanding what kind of a website this is helps us to better understand where we should kind of start with this new page in search.

So that’s something where there’s a bit of both when it comes to ranking. It’s the pages individually, but also the site overall.

I think there is probably a misunderstanding that there’s this one site-wide number that Google keeps for all websites and that’s not the case.  We look at lots of different factors and there’s not just this one site-wide quality score that we look at. So we try to look at a variety of different signals that come together, some of them are per page, some of them are more per site, but it’s not the case where there’s one number and it comes from these five pages on your website.

Hier betont John, dass es neben den klassischen Relevanz-Bewertungen auch Bewertungskriterien für die komplette Website gibt, die sich auf den thematischen Kontext der gesamten Website beziehen. Das bedeutet, dass es Signale gibt die Google heranzieht, um die komplette Website thematisch einzuordnen als auch zu bewerten. Die Nähe zur E-E-A-T-Bewertung ist offensichtlich.

Zudem bestätigte Google im April 2020 die Nähe des E-E-A-T-Konzepts zu den Ranking-Signalen die der Ranking-Algorithmus berücksichtigt bzw. dass Webmaster den eigenen Content gemäß E-A-T bewerten sollten.

„We’ve tried to make this mix align what human beings would agree is great content as they would assess it according to E-E-A-T criteria. Given this, assessing your own content in terms of E-E-A-T criteria may help align it conceptually with the different signals that our automated systems use to rank content.“

In den Quality Rater Guidelines findet man diese Passage, die die Wichtigkeit von E-E-A-T unterstreicht:

“Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness: This is an important quality characteristic. …. Important: Lacking appropriate E­A­T is sufficient reason to give a page a Low quality rating.” 

Auch in dem bereits erwähnten Google-Whitepaper findet man diverse Passagen zu E-E-A-T und den Quality Rater Guidelines:

We continue to improve on Search every day. In 2017 alone, Google conducted more than 200,000 experiments that resulted in about 2,400 changes to Search. Each of those changes is tested to make sure it aligns with our publicly available Search Quality Rater Guidelines, which define the goals of our ranking systems and guide the external evaluators who provide ongoing assessments of our algorithms.”

The systems do not make subjective determinations about the truthfulness of webpages, but rather focus on measurable signals that correlate with how users and other websites value the expertisetrustworthiness, or authoritativeness of a webpage on the topics it covers.”

Ranking algorithms are an important tool in our fight against disinformation. Ranking elevates the relevant information that our algorithms determine is the most authoritative and trustworthy above information that may be less reliable. These assessments may vary for each webpage on a website and are directly related to our users’ searches. For instance, a national news outlet’s articles might be deemed authoritative in response to searches relating to current events, but less reliable for searches related to gardening.”

Our ranking system does not identify the intent or factual accuracy of any given piece of content. However, it is specifically designed to identify sites with high indicia of expertiseauthority, and trustworthiness.”

For these “YMYL” pages, we assume that users expect us to operate with our strictest standards of trustworthiness and safety. As such, where our algorithms detect that a user’s query relates to a “YMYL” topic, we will give more weight in our ranking systems to factors like our understanding of the authoritativenessexpertise, or trustworthiness of the pages we present in response.”

Die folgende Aussage ist besonders spannend. Dort wird deutlich wie mächtig E-E-A-T in bestimmten Kontexten und in Bezug auf Ereignisse gegenüber über klassischen Relevanz-Faktoren sein kann.

“To reduce the visibility of this type of content, we have designed our systems to prefer authority over factors like recency or exact word matches while a crisis is developing.“

Die Auswirkungen von E-E-A-T konnte man in den letzten Jahren an diversen Google Core-Updates, die mit E-E-A-T in Verbindung gebracht wurden beobachten. Hier zwei Beispiele von Websites aus dem Thema Medizin. Also ein typisches YMYL-Thema. Die Sichtbarkeits-Verluste stehen in einem eingen Zusammenhang mit den Google Core Updates 2018 und 2019.

 

 

Häufig gestellte Fragen zu E-E-A-T und YMYL

Folgende Fragen werden häufig in Bezug auf E-E-A-T gestellt:

Können strukturierte Daten bei einer E-E-A-T-Bewertung helfen?

Jaein. Strukturierte Daten helfen Google dabei Zusammenhänge zwischen Entitäten und Attributen, also Entität-Attribut-Wert-Paare und/oder Beziehungen zwischen Entitäten schneller zu erkennen. Das kann zu einem schnelleren Verständnis einer Source-Entität hinsichtlich dem thematischen Kontext zu verstehen. Allerdings lassen sich strukturierte Daten einfach manipulieren- Deswegen sind sie sie für eine Bewertung hinsichtlich E-E-A-T nicht gut geeignet. Laut Google sind strukturierte Daten kein Rankingfaktor. Ferner nutzt Google strukturierte Daten als manuell gelabelte Trainingsdaten. Diese Daten helfen den Machine Learning Algorithmen dabei Muster zu erkennen anhand dieser zukünftig Informationen zu Entitäten auch ohne strukturierte Daten zu erkennen und zu extrahieren.

Ist E-E-A-T ein Rankingfaktor?

E-E-A-T selbst ist laut Google kein für sich selbst stehender Rankingfaktor mit einem Score, sondern ein Mix aus verschiedenen Faktoren, die in das Konzept E-E-A-T einspielen und in der Gesamtheit ein Muster ergeben.

„After identifying relevant content, our systems aim to prioritize those that seem most helpful. To do this, they identify a mix of factors that can help determine which content demonstrates aspects of experience, expertise, authoritativeness, and trustworthiness, or what we call E-E-A-T.“ Quelle:  https://developers.google.com/search/docs/fundamentals/creating-helpful-content?hl=en

„While E-E-A-T itself isn’t a specific ranking factor, using a mix of factors that can identify content with good E-E-A-T is useful. For example, our systems give even more weight to content that aligns with strong E-E-A-T for topics that could significantly impact the health, financial stability, or safety of people, or the welfare or well-being of society. We call these „Your Money or Your Life“ topics, or YMYL for short.“Quelle:  https://developers.google.com/search/docs/fundamentals/creating-helpful-content?hl=en

E-E-A-T ist mehr ein Klassifizierter bestehend aus einer ganzen Reihe an Signalen, die ein Bild für Qualität und Vertrauen ergeben. Experte bzw. Autorität oder nicht ist die Frage…

Kann eine E-E-A-T-Bewertung mit der Zeit schlechter werden?

Hat man länger nicht mehr zu einem Themenfeld Inhalte publiziert sinkt über die Jahre die E-E-A-T-Bewertung einer Entität bzw. eines Publishers / Autors. Aus eigener Erfahrung kann das allerdings mehrere Jahre dauern.

Wenn es in Zukunft stärker um Brand, Personality und Authority geht: Wie wahrscheinlich ist es, dass ähnlich wie im Bereich Bewertungsmanagement ein Markt für eine Art Authority-Quellen-Management entsteht? Ich hätte ja theoretisch „gewonnen“, wenn ich eine hochwertige Quelle kontrolliere und diese dann als EEAT Plattform anbiete.

Eine Art Authority Management wird meiner Meinung nach immer wichtiger. Wir sollten unsere Brand online immer im Auge behalten und regelmäßig prüfen, ob unsere thematische Markenpositionierung konsistent ist. Wird unsere Marke zusammen mit den thematisch relevanten Begriffen, passend zu den Themen für die man sich positionieren will genannt. Kookkurrenzen aus Entitäts- bzw. Markennamen sollten dabei so häufig wie möglich vorkommen.

 

Wie sieht es mit unterschiedlichen Themen aus, also wenn ein Autors z.B. zum Thema Marketing, zum Thema Fitness oder Travel schreibt?

Eine der häufigsten Fragen zum E-E-A-T gehört die Frage, ob man in verschiedenen Themenbereichen Autorität, Trust und Expertise in den Augen von Google besitzen kann.  E-E-A-T ist ein themenbezogener Rankingfaktor bei Google.

Eine zu breite Diversität der Themenbereiche in deren Kontext eine Source Entity positioniert wird verwässert die Expertise und Autorität. Das thematische Umfeld wirkt inkonsistent. Um einer Verwässerung und Inkonsistenz zu vermeiden sollte man, insofern die Themenfelder semantisch zu weit auseinander liegen, eine klare Trennung über die verschiedenen Repräsentanzen der Entität (Website, Profile …) nachdenken.

Theoretisch ist es möglich in verschiedenen Themen hinsichtlich E-E-A-T gut bewertet zu werden. Gerade dann wenn Themenbereiche semantisch benachbart sind. Ein SEO, der sich gleichzeitig aber auch als Psychologe positionieren möchte wird es aber schwer haben, da er zwei verschiedene Identitäten aufbauen muss, um als Autorität und Experte in beiden Bereichen wahrgenommen zu werden. Zudem sollte dann auch darauf geachtet werden, dass beide Identitäten klar voneinander segmentiert in verschiedenen Ontologien mit verschiedenen Profilen, digitalen Repräsentanzen und Inhalten aufgebaut werden.

Man kann theoretische eine Marke in verschiedenen Themenbereiche für verschiedene Zielgruppen positionieren. Es erzeugt aber deutlich mehr Aufwand, da für jeden Themenbereich die Positionierung bei Null beginnt. Sind die Themenbereiche zu weit auseinander entstehen keine Synergieeffekte.

 

Kann man sagen, dass man E-E-A-T vor allem optimiert, indem man den Urheber (Unternehmen/Person) im Kontext mehrfach nennt und dadurch Offpage Optimierung wichtiger wird?

Ja. Google weist in den Quality Rater Guidelines immer wieder darauf hin externe unabhängige Quellen für das Rating der Source Entity zu nutzen und gegenüber eigenen Angaben skeptisch zu sein.

Quelle: Quality Rater Guidelines

Von daher spielt Offpage Optimierung weit über Linkaufbau hinaus eine wichtige Rolle. Kookkurrenzen, also Co-Nennungen der Urheber-Entität als auch Brand Mentions an sich in autoritativen Medien als auch in Suchanfragen spielen eine wichtige Rolle für die E-E-A-T-Bewertung. Je häufiger diese Muster algorithmisch erkennbar erzeugt werden, desto besser.

 

Inwieweit nimmt die UX (CWV) einer Website auf EEAT Einfluss?

Die UX spielt für E-E-A-T keine Rolle. Experience, Expertise, Autorität und Trust beziehen sich auf den das Wissen, Erfahrung und Autorität des Content Creators. Die inhaltliche UX spielt eine Rolle für E-E-A-T, aber nicht die funktionale und designbezogene.

Quelle: Quality Rater Guidelines

Wenn eine Quelle für Wikipedia nicht relevant genug ist , welche „EEAT“-Quelle kann man stattdessen nutzen?

Viele Unternehmen und Autoren sind nicht relevant für die Wikipedia. Neben Wikipedia kann Google viele andere Quellen nutzen, um die Source Entity einem thematischen Kontext zuzuordnen. Das können z.B. sein:

  • Über uns Seite auf der Website
  • Autorenprofile
  • Speakerprofile
  • Social Media Profile
  • Wikipedia Artikel
  • Content über die Source Entity in autoritären Medien

 

Possible Ressources for E-E-A-T evaluation of source entities

 

Kann Google die Entität einen Autor für ein bestimmtes Expertisegebiet „schneller“ lernen & zuordnen, wenn der Name neben bereits etablierten Entitäten im gleichen Expertisegebiet auf anderen Webseiten zu finden ist?

Ja. Kookkurrenzen mit anderen anerkannten Entitäten in einem Themengebiet schaffen ein vertrauenswürdiges Umfeld hinsichtlich Autorität und Expertise.

Hat die Ergänzung von Experience Einfluss auf die anderen Signale (Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness)? Denn Expertise beinhaltet irgendwie auch Erfahrung, oder?

Experience und Expertise unterscheiden sich nicht wirklich voneinander. Meine persönliche Meinung ist, dass das zweite E (Experience) keine wirkliche Neuerung in das E-E-A-T-Konzept eingebracht hat. Betrachtet man den Zeitpunkt, den Google für die Ergänzung von Experience zu E-E-A-T gewählt hat lag dieser genau im aufkommenden Hype rund um ChatGPT im Dezember 2022. Ich glaube, dass diese Einführung mehr eine PR-Kampagne war, um von dem ChatGPT-Hype abzulenken.

Wie kann E-E-A-T für eCommerce einsetzt werden, wo der Autor als Person eine untergeordnete Rolle spielt? Fehlt hier im Mid-Tail (Kategorieseiten, Blogartikel, Content Marketing) Fleisch am Knochen (Expertise)?

E-E-A-T kann auf jegliche Art von Source Entities angewendet. Source Entities können sowohl Autoren als auch Unternehmen bzw. Organisationen und deren digitalen Repräsentanzen wie Domains sein. Google weist in den Quality Rater Guidelines darauf hin, dass wenn ein Autor unbekannt ist, sich am Betreiber der Website orientiert werden soll für eine Reputations-Bewertung.

Was hat AI/KI rsp. BARD/Palm2 mit E-E-A-T zu tun?

E-E-A-T kann zukünftig sowohl beim Trainieren von Googles LLMs, als auch der Ausgabe von Informationen über generative KI eine wichtige Rolle spielen. Zum Einen wird Google nur vertrauenswürdige Quellen als Trainingsdaten nutzen, um die LLMs zu trainieren. Zum anderen wird es immer wichtiger werden die eigenen Marken- und Produkt-Entitäten in diesen vertrauenswürdigen im jeweiligen thematischen Kontext zu positionieren, um selbst als thematische Autorität durch die KI identifiziert zu werden bzw. die statistische Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass wie in den thematischen Ausgaben genannt werden.

Mögliche Produktsuchen der Zukunft in der Evaluations-Phase

Aktuell werden hier Begriffe wie GAIO oder LLM Optimization diskutiert. Diese Methoden werden von der Data Science-Seite aber skeptisch gesehen.

 

Wie wichtig ist E-E-A-T bei Google?

Der Einfluss auf das Ranking von Signalen, die in das Konzept der E-AT-Bewertung einzahlen hat seit 2018 stark zugenommen. Für Google ist es immer wichtiger auf Inhalte von vertrauenswürdigen und autoritären Quellen zu setzen. Insbesondere der Einfluss bei YMYL-Themen und Keywords ist sehr hoch.

Gibt es einen E-E-A-T-Score bei Google?

Der E-A-T-Score ist ein Mythos. Es gibt keinen einzigen zusammengefassten E-E-A-T-Score. Laut Google gibt es keinen einzelnen E-E-A-T-Score in den alle Signale zusammengefasst bzw. aufgerechnet werden.

Nach welche Ranking-Signalen bewertet Google E-E-A-T?

Hier hält sich Google bedeckt. Nur zum Signal Page Rank, also Backlinks gibt es eine indirekte Stellungnahme. Es ist davon auszugehen, dass vor allem Offpage-Signale wie Kookkurrenzen, Backlinks, Suchmuster ... in das Konzept der E-E-A-T-Bewertung einfließen. Eine ausführliche Übersicht findest Du in diesem Beitrag.

E-E-A-T Audits von Aufgesang

Seit Jahren helfen unsere E-E-A-T-Audits und Helpful-Content-Analysen Unternehmen Gründe für Rückschläge durch die Google Core Updates zu identifizieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Mehr zu unseren E-E-A-T-Audits und Helpful-Content-Analysen findest du hier.

Interessante Google Patente und wissenschaftliche Arbeiten zu E-E-A-T

In folgenden Google Patenten und wissenschaftlichen Arbeiten findet man Hinweise zu E-E-A-T:

Weitere Lesetipps und Videos zur E-E-A-T-Bewertung und YMYL

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Weitere SEO-Fachbegriffe

Zu Olaf Kopp

Olaf Kopp ist Online-Marketing-Experte mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in Google Ads, SEO und Content Marketing. Olaf Kopp ist Co-Founder, Chief Business Development Officer (CBDO) und Head of SEO & Content bei der Online Marketing Agentur Aufgesang GmbH. Olaf Kopp ist international anerkannter Branchenexperte für semantische SEO, E-E-A-T, KI- und Suchmaschinen-Technologie, Content-Marketing und Customer Journey Management. Er ist Gründer der weltweit ersten Datenbank für Patente und Research Paper, die jeder SEO kennen sollte. Als Autor schreibt er für nationale und internationale Fachmagazine wie Searchengineland, t3n, Website Boosting, Hubspot Blog, Sistrix Blog, Oncrawl Blog ... . 2022 war er Top Contributor bei Search Engine Land. Als Speaker stand er auf Bühnen der SMX, SEA/SEO World, CMCx, OMT, Digital Bash oder Campixx. Er ist ist Host der Podcasts OM Cafe und Digital Authorities. Er ist ist Autor des Buches "Content-Marketing entlang der Customer Journey", Co-Autor des Standardwerks "Der Online Marketing Manager" und Mitorganisator des SEAcamp.
herausgegeben von:
Datum: 25. April 2024

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