Wie viel kostet Suchmaschinenoptimierung (SEO)? Für die meisten ist diese Frage erst einmal pauschal nicht zu beantworten. Einfacher wäre die Frage Wie viel kostet SEO nicht? zu beantworten. Wir versuchen unter mit Hilfe ausgewählter SEO-Profis wie z.B. Jens Fauldrath, Marco Janck, Markus Hövener … trotzdem der Antwort näher zu kommen.

seo-kosten_seo-budget

SEO und Stundensätze

Gründe warum man eine SEO-Agentur oder einen Freelancer für die Unterstützung bei der Suchmaschinenoptimierung beauftragt sind vielfältig. Zeitmangel sich selbst darum zu kümmern, fehlendes Know How, Nutzung von Erfahrung der Agentur, Inspiration, Konzepte … Egal was es nun genau ist, was man sich erhofft aus so einer Zusammenarbeit. Man kauft Zeit und deswegen sind Stundensätze die gängige Abrechnungsgrundlage. Eventuell sind auch Abgaben konkreter Produkte/Module wie Konzepte, Audits etc. (siehe weiter unten) mit pauschalen Preisen versehen. Aber auch hier liegt ein Stundensatz als Kalkulationsgrundlage zu Grunde. Von erfolgsbasierten Modellen halte ich im Bereich der Suchmaschinenoptimierung überhaupt nichts, da es einem kaufmännischen Harakiri gleicht und ähnlich unseriös ist wie garantierte Ranking-Versprechen.

Die Höhe der Stundensätze können von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich sein. Julian Dziki hat in seinem Beitrag zu dem Thema auf die Ibusiness-Honorarleitfaden verwiesen:

Hier wird natürlich auch viel Unfug geschrieben, weswegen ich mit einmal den Honorarleitfaden der iBusiness geholt habe, bei der über 300 Agenturen und Dienstleister mitgemacht haben. Ich will jetzt gar nicht groß ins Detail gehen: Üblich sind 75 bis 150 Euro pro Stunde. Selbstverständlich gibt es Ausschläge nach oben und unten, aber das ist das, was man bei SEO-Agenturen und Freelancern im Durchschnitt zahlt. Ihr solltet das zahlen, zu dem Ihr bereit seid. Man kann keineswegs sagen, dass eine gute Agentur auch teuer ist oder umgekehrt. Allerdings würde ich bei SEO nie das günstigste Angebot nehmen, weil man damit schnell viel kaputt machen kann.

Aus vielen Gesprächen mit Agentur-Kollegen weiß ich, dass die Stundensätze in der Regel im Durchschnitt zwischen 80 € und 130 € liegen. Hier ist es wichtig vom Durchschnitt zu sprechen, denn ein Workshop vor Ort wird i.d.R. mit einem anderen Stundensatz kalkuliert als das Erstellen von Texten, Einrichten des Google Tag-Managers oder die Anpassung von Seitentiteln.

Oha das ist aber teuer wird der eine oder andere Leser nun denken… Die Höhe der Stundensätze sind in vielen Fällen gerechtfertigt, da in Ihnen z.B. Tool-Kosten, Büromieten, Marketingkosten, Weiterbildungskosten für Mitarbeiter, Personalkosten der Berater selbst und anteilig der administrativen Stellen wie Buchhaltung, Assistenz der Geschäfstführung etc. verrechnet sind. Bei Aufgesang liegen die Tool-Kosten alleine für SEO-Tools bei knapp 1000 € pro Monat. Je größer eine Agentur ist desto mehr müssen Stellen mit finanziert werden, die nicht direkt Geld am Kunden erwirtschaften. Deswegen können Freelancer-Stundensätze auch schon mal unter den 80 € liegen. Stundensätze unter 60-70 € halte ich aber generell für nicht seriös, auch nicht bei Freelancern.

 

Was koste SEO bei Aufgesang?

Ich möchte zu erst einmal das Vorgehen und die Sichtweise aus unserer Sicht als Agentur darstellen, bevor dann die Kollegen zu Wort kommen. Wie bereits angedeutet ist es schwer hier eine pauschale Aussage zu treffen. Zu erst einmal hängt es von den Zielen ab. Möchte ich für Nischenthemen oder hart umkämpfte Themen bei Google & Co. gefunden? Zudem halte ich es für wichtig festzuhalten, dass man sich im Bereich der Suchmaschinenoptimierung neben der Auffindbarkeit bei Suchmaschinen, auch um die Nutzerkonformität von Inhalten und Optimierung der Traffic-Verwertung kümmert. Von daher sollten die Ziele sich nicht nur auf Sichtbarkeit und Rankings beziehen. Diese Ziele sind nur die halbe Wahrheit.

Desweiteren ist es wichtig mit Blick auf die SEO-Kosten zwischen projektbezogenen Maßnahmen im Rahmen der taktischen SEO und laufender Betreuung z.B. im Rahmen der strategischen SEO zu unterscheiden. Mehr dazu im Beitrag SEO-Aufgaben der Taktischen & Strategischen Suchmaschinenoptimierung . Dies lässt sich am Besten anhand unserer Prozess-Modul-Grafik von Aufgesang erklären:

seo-module

Prozess-Module bei Aufgesang

Möchte man zuerst einmal z.B. eine Keyword- / Themen-Strategie erarbeiten, eine optimale Informationsstruktur für die Domain entwickeln lassen oder die Website hinsichtlich technischer SEO-Mängel einem Audit unterziehen werden die Kosten je nach Themenvielfalt bzw. Domain-Größe, Domain-Anzahl … zwischen 1000 € und 7000 € bewegen. Ein Kick-Off-Meeting / -Workshop zur gemeinsamen Erarbeitung einer SEO-Strategie basierend auf den Ergebnissen von Audits, Keyword-Analysen, Themen-Recherchen und Mappings liegt dann je nach Anreise zwischen 1000 € und 2500 €. Desweiteren kann man bei Bedarf Module wie Relaunch-Begleitung, Landingpage-Konzeption, Web-Analyse-Einrichtung, SEO-SWOT-Analysen, Content-Marketing-Kampagnen …  in Anspruch nehmen. Solange man hier nur einzelne Module beauftragt bleibt man unabhängig und flexibel. Dadurch bleiben die Kosten überschaubar und man sollte sich i.d.R. im einstelligen Tausender-Bereich bewegen.

Kombiniert man die Module mit einer laufenden Betreuung beginnen die SEO-Kosten für eine 6- bis 9-monatige Betreuung bei ca. 10.000 €. So arbeiten bzw. kalkulieren wir, was aber kein Standard ist sondern individuell ist. Hier hat jede Agentur eine eigene Vorgehensweise.

Die folgende Frage haben wir unseren SEO-Agentur-Experten gestellt:

Welches Budget sollte ein Unternehmen einplanen um zusammen mit einer Agentur erste Schritte in der Suchmaschinenoptimierung zu unternehmen?

Martin Witte (SEOProfession), Markus Hövener (Bloofusion), Thomas Kilian (Thoxan), Jens Fauldrath (takevalue), Marcel Becker (rankingCHECK), Marco Janck (SUMAGO) und Katja von der Burg (Projecter). Vielen Dank dafür!

Martin Witte, Geschäftsführer SEO-Profession:

martin-witte-seo-e1423842156391

Martin Witte

Die Frage wie viel Budget die Betreuung eines Internetauftritts bedarf ist ebenso schwierig zu beantworten wie die Frage, wie viel ein Auto kostet. Wenn man davon ausgeht, dass Ihre Wahl auf eine seriöse Agentur gefallen ist, dann werden Ihnen die Kollegen die verschiedenen Vorgehensmöglichkeiten und die dazugehörigen Budgets ausgiebig erklären. Die Budgethöhe hängt sehr stark von Ihrem Internetauftritt, der momentanen Auffindbarkeit sowie dem Wettbewerb und den Zielvereinbarungen ab. Grundsätzlich gilt sicherlich: unter  1 Manntag im Monat ist niemandem ernsthaft zu helfen. Und: ein höheres monatliches Budget bringt Sie eher an ihr Ziel. Aber auch hier gilt wie bereits im Beitrag Wie findet man eine gute Online-Marketing-Agentur? erwähnt: SEO ist individuell und nicht von der Stange. Die richtige Agentur erstellt Ihnen sicher ein passendes, individuelles Angebot!

 

Markus Hövener, Geschäftsführer Bloofusion:

markus-hoevener

Markus Hövener

Das kann man pauschal natürlich nicht sagen. Es gibt natürlich immer mal wieder so ein paar „Glücksfälle“, in denen man ein total agiles und umsetzungsstarkes Unternehmen findet, das nur ein klein bisschen strategische Beratung braucht. Das ist aber wirklich ein Glücksfall.

Ich finde als ersten Schritt immer einen gemeinsamen Workshop gut. Man lernt sich kennen und versteht im Rahmen des Workshops auch die Eigenheiten des Kunden viel besser. Sicherlich kann man auch viel per Telefon und E-Mail abfragen, aber wenn ich in so ein Unternehmen reinschnuppern kann und sehe, wie Mitarbeiter miteinander umgehen, sagt mir das oft viel mehr als ein Telefon-Interview mit der Geschäftsleitung.

So ein Workshop kostet bei uns – je nach Größe der Website und geografische Entfernung – zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Und am Ende des Tages weiß man dann, was man in welcher Arbeitsteilung (Kunde, OM-Agentur, andere Agenturen) machen sollte.

 

Thomas Kilian, Geschäftsführer Thoxan

thomas-kilian-foto-1024x1024

Thomas Kilian

Agenturen arbeiten üblicherweise auf Stunden- bzw. Tagesbasis oder bieten verschiedene Pakete für eine monatlich fortlaufende Unterstützung. Das Budget muss groß genug sein, um die gesteckten Erwartungen innerhalb einer angemessenen Zeit zu erreichen, bei uns sind das meistens 6-12 Monate, manchmal auch länger. Häufig sind auch erst die notwendigen Grundlagen zu schaffen, etwa durch einen Website-Relaunch oder die Einrichtung eines Online-Shops. In jedem Fall sollten die Leistungen nachvollziehbar aufgeschlüsselt sein und die Ergebnisse offen kommuniziert werden. Ob pro Monat dann 1.000, 2.500 oder 5.000 Euro anfallen, hängt von Zielen, Branche, Wettbewerb und natürlich den eigenen Möglichkeiten ab. Aus unserer Erfahrung heraus ist Online-Marketing immer ein längerer Prozess, so dass jährliche Budgets im fünfstelligen Bereich üblich sind. Wenn für Projekte nicht ausreichend Zeit zur Verfügung steht, sind am Ende alle Beteiligten unzufrieden: Der Kunde, weil er nicht das gewünschte Ziel erreicht, die Agentur, weil sie keinen nachhaltigen Erfolg sicherstellen kann. Aus diesem Grund nehmen wir einen Auftrag zur Optimierung einer Website nicht an, wenn (gemeinsam erarbeitete) Ziele und Budget nicht zusammenpassen.

 

Marcel Becker, Geschäftsführer rankingCheck

marcel-mit-klamotten

Marcel Becker

Schwer zu sagen. Unter einem Tagessatz monatlich macht das aber wenig Sinn. Wenn man davon noch die Zeit für Reportings und Kommunikation abziehen muss, kann man sich ja selbst ausrechnen, wieviel Zeit für die richtige Arbeit am eigentlichen Projekt übrig bleibt. Jeder Geschäftsmann kann sich also ausrechnen, wieviel Arbeitszeit bei einer 299€ Flatrate pro Monat übrig bleibt. Hoffe ich zumindest. 😉 Und auch hier sollten Agenturen so ehrlich sein und sagen, dass man das Geld dann lieber in etwas anderes investiert und sich eine Menge Enttäuschungen erspart.

 

Jens Fauldrath, Geschäftsführer takevalue

jens-fauldrath-2

Jens Fauldrath

Was darf ein Auto kosten? Die Frage ist schlicht nicht zu beantworten. Bist Du lokal, geht mit kleinem Budget recht viel. Bist Du ein internationaler Konzern wirst Du kaum unter einem sechsstelligen Budget loslaufen, außer es geht nur um einen klar begrenzten Teil der Website.

Egal wie, nach der Agentur kommen ja erst die echten Kosten. Man muss ja meist in seine IT investieren, in seine UX, seine Inhalte etc. Die Kosten für die Agentur liegen oft nur bei 10% bis 20% der kompletten SEO-Kosten. Wer also schon bei der Agentur überlegt, ob er die 5,05 € noch hat, sollte einfach nicht anfangen.

 

Marco Janck, Geschäftsführer SUMAGO

Marco Janck

Marco Janck

Nach meiner Meinung kauft man bei SEO Agenturen in erster Linie Zeit, Identifikation und Leidenschaft. Know-How vorausgesetzt. Kein Mensch wird leidenschaftlich und mit Identifikation an einem Projekt arbeiten, das er nur an 5 Stunden im Monat betreut. Im Gegensatz dazu wird die Arbeit an einem Projekt, dass an 5 Tagen oder mehr in der Woche Agentur- und Schreibtisch-Thema ist sicherlich mit mehr Identifikation laufen.

Aus meiner Erfahrung gibt es eine Basis-Identifikation ab ca. 2 Arbeitstagen. Wir selber arbeiten in der Regel ab 20 Stunden Monats-Budget. Bei durchschnittlich 100 € Stundensatz ergibt sich ein monatliches Basis-Volumen von 2.000 €. Die meisten Agenturen arbeiten mit mindestens 3 Monaten Laufzeit, sodass ein Mindestbudget von 6.000 € für mich die Basis einer Zusammenarbeit darstellt. Darunter macht es fast nie einen Sinn, weil man nichts richtig zu Ende bringen kann.

 

Katja von der Burg, Geschäftsführerin Projecter

14686025_10154654600000407_1927891543_n

Katja von der Burg

Das ist schwer pauschal zu beantworten, da das natürlich sehr von der Komplexität der Website und des Themas abhängt. Den Einstieg in die Agentur-Zusammenarbeit sollte eine kurze, kostenlose Ersteinschätzung zum tatsächlichen Bedarf im Rahmen der Angebotserstellung sein. Ein SEO-Experte kann nach wenigen Minuten schon ganz gut einschätzen, wie sehr z.B. das Thema Onpage Optimierung brennt und wie groß der Handlungsbedarf ist. Einstiegs“droge“ ins SEO ist häufig eine ausführliche Onpage-Analyse mit Maßnahmenkatalog, die dann vom Kunden umgesetzt werden kann. Der einmalige Preis bewegt sich hier typischerweise im unteren vierstelligen Bereich. Beim Thema Content Marketing wird es häufig komplexer und teurer, da es hier mit einem Konzept in der Regel nicht getan ist, sondern ein längerer Prozess abgebildet oder begleitet werden muss. Besonders spannend ist die Frage: Woher kommt der Content? Die Erstellung kann hier – je nach Ambition, Format und Umfang des Themas – alleine etliche tausend Euro pro Monat verschlingen. Lange Rede, kurzer Sinn: Eine seriöse Agentur (siehe Beitrag Wie findet man eine gute Online-Marketing-Agentur? ) wird in ihrer Ersteinschätzung auch einen Budgetausblick geben und empfehlen, was mit welcher Priorität angegangen werden sollte und was das mindestens kostet und maximal kosten kann.

 

Zusammenfassung: Das kostet SEO

Also nimmt man alle Meinungen zusammen so wird wie anfänglich bereits erwähnt klar, dass man bei dieser Frage keine pauschale Antwort geben kann. Folgende Punkte möchte ich aber zusammengefasst dennoch festhalten:

  • Kosten sind abhängig von Status Quo der Website, Zielen, Anzahl der Themengebiete, Ausrichtung( Regional, National, International) und Wettbewerb
  • Unter 1000 € monatlich für die laufende Betreuung mit mindestens 6 Monaten Laufzeit macht der Einstieg in die Suchmaschinenoptimierung keinen Sinn
  • Möchte man zum Start erst einmal einzelne Maßnahmen und Analysen beauftragen geht es ab einem Mann-Tag los. Je nach Stundensatz und Umfang (Keyword- / Themen-Strategie,  Onpage, Audit, Themen- / Keyword-Mapping, Workshop …) können das dann SEO-Kosten zwischen 700 € und 5000 € einmalig bedeuten.
  • Jahresbudgets für eine laufende Betreuung beginnen bei 10.000 €. Können aber auch in seltenen Fällen darunter liegen, wenn die Unternemen selbst über entsprechende Agilität, Motivation und Kapazitäten bezüglich der Umsetzung verfügen.
  • Die Umsetzung in Form von Inhalten, Optimierung der UX und Technik kostet am meisten Geld.
  • Monatliche Flatrates in der Höhe von wenigen hundert Euro machen keinen Sinn. Die Indentifikation der Berater mit dem Kundenprojekt beginnen ab Zwei Mann-Tagen (ca. 16 Std.) pro Monat

Was meint Ihr?

Expertenstimmen: Wie viel kostet Suchmaschinenoptimierung (SEO)?
3.5 (70.53%) 19 votes

Zu Olaf Kopp

Olaf Kopp ist Co-Founder, Chief Business Development Officer (CBDO) und Head of SEO der Aufgesang GmbH . Von 2012 bis 2015 war er Geschäftsführer.Als begeisterter Suchmaschinen- und Content-Marketer schreibt er für diverse Fachmagazine, u.a. t3n, Website Boosting, suchradar, Hubspot ... und war als Gastautor in diverse Buch-Veröffentlichungen involviert.Zudem engagiert sich Olaf Kopp als Dozent und Speaker für SEO und Content Marketing in Bildungseinrichtungen sowie Konferenzen wie z.B. der Hochschule Hannover, Norddeutschen Akademie, CMCx, Campixx…Er ist Mitveranstalter des SEAcamps und Moderator des Podcasts Content-Kompass auf termfrequenz.Olaf schloss 2006 sein BWL-Studium mit Schwerpunkt Marketing und E-Business als Diplom Kaufmann (FH) ab und beschäftigt sich seit 2005 mit Social Media Marketing, Google AdWords sowie SEO. Seit 2012 stehen digitales Branding, Content-Marketing und semantische SEO im Fokus seines Interesses.

8 Kommentare

  • Chriz sagt:

    Mir hat mal ein Kunde ein Seo-Angebot abgelehnt, da mein Angebot zu hoch war. Da er auch Webdesign wollte, hatte ich das Angebot mit einem Stundensatz von 40 bei Seo-berechnet. Und das war ihm zu teuer. Wieso? Weil zuviele kuriose Anbieter, Leistungen als Seo anbieten – was eigentlich nichts mit Seo zu tun hat. Bei denen ist eine Onpage Optimierung vorhanden, wenn sie Title-Tags einbinden und ne Sitemap raufmachen

  • DannyDevito sagt:

    Wie steht es um das Thema Vorabzahlung? Ich finde es schwierig insbesondere zu Beginn einer Zusammenarbeit einer Agentur vorab Geld zu geben. Lieber sind mir klare Aufgabenpakete und Deadlines. Wie seht ihr das?

  • Benjamin sagt:

    Schöne Zusammenfassung zu einem Thema, zu dem sich die meisten sicher das ein oder andere mal schon den Mund fusselig geredet haben.

    Die beste Aussage, die ich bisher von einem Interessenten hörte: “ Einen Stundensatz von über 50€ würde ich nur jemandem zahlen, der am offenen Herzen operiert“ … die Overhead-Kosten wollte dieser jemand wohl nicht verstehen. Den Satz zu „Tool-Kosten, Büromieten, Marketingkosten, Weiterbildungskosten für Mitarbeiter, Personalkosten der Berater selbst und anteilig der administrativen Stellen wie Buchhaltung, Assistenz der Geschäfstführung etc. “ merke ich mir auf jeden Fall für die nächste Diskussion 🙂

    Kleine Anmerkung: Neben der Definition eines Mindestbudgets – halte ich grundsätzlich auch für sinnvoll – halte ich in Einzelfällen auch das Abwägen „Kann ich für das gegebene Budget etwas sinnvolles tun?“ zielführend sein. Gerade bei kleinen Mittelständlern kann man hier und da auch mit <5.000€ helfen.

  • Hallo Olaf,

    schöner Beitrag, der ehrlich die Zahlen nennt, die für ordentliche Arbeit aufgerufen werden müssen.

    Die Herausforderung besteht darin, dies auch dem Kunden zu verdeutlichen. Insbesondere dann, wenn er eines der 299,- Euro Angebote auf dem Tisch liegen hat. Vielen Kunden fehlt das Wissen, zwischen vermeintlich günstigen Angeboten auf der einen und den scheinbar hohen Preisen auf der anderen Seite zu unterscheiden. Das mag daran liegen, dass SEO für viele Kunden noch immer so etwas wie eine „Geheimwissenschaft“ zu sein scheint. Wenn man dem Kunden jedoch nicht erklärt, was man macht und vor allem aus welchem Grund, bleibt ihm nur der Preis, um Angebote zu vergleichen.

    Deshalb: Wenn man für seine Arbeit angemessen honoriert werden möchte, muss man dem Kunden klar kommunizieren, worin für ihn der Mehrwert in dem „teureren“ Angebot liegt. Genau so, wie im obigen Artikel geschildert

    Schöne Grüße
    Christian

  • Putzen sagt:

    Ganz genau, durch diese ganzen (Schein) SEO-Agenturen, die ihren Kundern wahre Wunder versprechen wird letzten Endes den professionellen Anbietern das Leben unnötig schwer gemacht. Das schadet allen richtigen Agenturen und Anbietern, welche ihnen Kundne hochwertige Arbeit leifern möchten und dafür natürlich auch mehr Geld nehmen müssen….

  • Genau so sieht es aus, gute Zusammenfassung! Und dann ist der Markt überflutet mit den ganzen 50$ billig Anbietern, Webdesignern die Yoast für eine vollständige OnPage-Optimierung halten und den Pseudo-SEO-Tools die den Kunden wahre Wunder versprechen … Kein Wunder dass die Zielgruppe einfach nur verwirrt ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.