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Die Google Quality Rater Guidelines & wichtigsten Erkenntnisse für SEO

17.Mai 2017 - Blog-Highlights im Aufgesang Blog, SEO (Suchmaschinenoptimierung) - Olaf Kopp

Am 11.Mai 2017 wurden die Google Quality-Rater Guidelines das letzte Mal aktualisiert. Nachfolgend eine ausführliche Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen und was SEOs aus dem Leitfaden lernen können. Die Google Quality Rater Guidelines oder General Guidelines sind ein Dokument, das als Leitfaden für die Personen gedacht ist, die die Qualität der Suchergebnisse manuell bewerten sollen. Aus ihnen lassen sich interessante Informationen ziehen, wie Google im Idealfall Suchergebnisse bewerten möchte. Im habe den aktuellen ca. 157-Seiten umfassenden Leitfaden für Quality Rater einmal für Euch durchgearbeitet und versucht einen ausführlichen Überblick über das Dokument zu geben und Erkenntnisse für die Suchmaschinenoptimierung abzuleiten.

Was sind Quality Rater bzw. Such-Evaluatoren und welchen Einfluss haben sie auf das Ranking?

Rund um die Quality-Rater zu deutsch auch Such-Evaluatoren existieren eine Menge Missverständnisse. Deswegen möchte ich hier kurz darauf eingehen welche Rolle die Such-Evaluatoren bei Google spielen.

Der Begriff Quality-Rater wird so von Google in diesem Kontext nicht mehr benutzt. Die offizielle Bezeichnung ist Such-Evaluatoren (Search Evaluators). Diese werden weltweit von Google eingesetzt die Suchergebnisse zu bewerten. Diese Bewertung findet auf Grundlage der hier vorgestellten „Richtlinien zur Bewertung der Qualität der Suche“ statt.

Das wohl größte Missverständnis in Bezug auf die Such-Evaluatoren ist aber, dass diese direkt für das Ranking einzelner Websites verantwortlich sind.

Um alle Suchanfragen und deren Ergebnisse von Quality Ratern manuell bewerten zu können, würde es bei der Menge an neuen Suchanfragen und neu indexierten Seiten Millionen an Personen und Jahrzehnte benötigen, um auch nur annähernd über diesen Weg die SERPs zu ordnen. Die Einteilung nahezu aller Rankings wird immer der Google Algorithmus übernehmen.

Die Such-Evaluatoren bewerten Suchergebnisse in einer Testumgebung. Dazu werden zu einer vorgegebenen Suchanfrage die SERPs basierend auf der aktuellen Ranking-Algorithmus-Version ausgespielt und nach der Implementierung eines Algorithmus-Updates. Die Bewertungen der unterschiedlichen Suchergebnisse werden dann gegenüber gestellt und geprüft, ob die neue Algorithmus-Version zu besseren Suchergebnissen geführt hat. In der folgenden Grafik von Google zur Algorithmus-Weiterentwicklung beschreibt es den zweiten Schritt von oben.

Bei einem Experiment mit direktem Vergleich zeigen wir den Evaluatoren zwei Gruppen von Suchergebnissen: die Ergebnisse des alten Algorithmus sowie die des neuen Algorithmus. Dann werten wir aus, welche Ergebnisse die Evaluatoren bevorzugen. Quelle: Google

 

Algorithmus-Weiterentwicklung bei Google Quelle: Google

 

Die Frage welche Suchanfragen von den Quality Ratern geprüft werden kann man nur spekulativ beantworten. Höchstwahrscheinlich werden es Begriffe sein, die zum einen über ein hohes Suchvolumen verfügen und zum Teil auch mit Branchen zu tun haben, in denen viel Geld zu verdienen ist, da diese Branchen i.d.R. auch den meisten Spam vorweisen.

Um Landingpages bzw. Suchergebnisse zu bewerten arbeiten die Quality Rater in einer Evaluation Platform, über die sie die Suchanfragen ausführen und Suchergebnisse zwecks zwei Schiebereglern oberhalb der Suchergebnisse  bewerten.

Einen direkten Einfluss auf das Ranking sollen die Quality Rater somit nicht haben. Man kann vermuten, dass die Bewertung der Such-Evaluatoren von schlechten und guten Websites als Trainingsdaten in Machine-Learning-Systeme einfließen. Aufgrund dieser Daten könnten Muster für gute und schlechte Websites identifiziert werden, die dann für die Schaffung von Modelgruppen für den Ranking-Algorithmus genutzt werden können. Das bleibt allerdings Spekulation.

Matt Cutts hat sich in den folgenden zwei Videos zur Arbeit der Quality Rater geäußert.

Was sind die Google Quality Rater Guidelines? Definition & Inhalt

Die Bezeichnung Quality Rater Guidelines wird schon länger nicht mehr von Google genutzt. Die offizielle Bezeichnung ist „Richtlinien zur Bewertung der Qualität der Suche“ oder auch General Guidelines. Dieser Leitfaden wurde 2013 das erste Mal offiziell von Google veröffentlicht. Bis dato wurden sie nur an die Quality Rater ausgegeben und nicht für jeden publiziert. Im Februar/März 2013 gab es zum ersten und letzten Mal eine offizielle aber verkürzte Version der Guidelines. Es war die Version 1.0 mit dem Erstellungsdatum 02.November 2012. Seitdem wurden weitere Versionen bis zur heutigen Version wurden nur  veröffentlicht.

Wer jetzt erwartet, dass hier irgendwelche Geheimnisse verraten werden um den Ranking-Algorithmus zu entschlüsseln, der wird enttäuscht sein. Die Quality Rater Guidelines sind wie der Name schon sagt ein Leitfaden für Quality Rater bzw. Such-Evaluatoren, die Google beschäftigt, um die Suchergebnisse zu verbessern (dazu später mehr). Sie prüfen manuell und stichprobenartig die SERPs bei bestimmten Suchanfragen und sollen beurteilen, ob die Ergebnisse einen wirklichen Nutzen bieten.

Inhalte des Leitfadens

Die Quality Rater Guidelines strukturieren sich in die Hauptkapitel

  1. Allgemeiner Leitfaden-Überblick
  2. Leitfaden für das Page Quality Rating
  3. Das Verstehen von Bedürfnissen mobiler Nutzer
  4. Bedürfnisbefriedigungs-Bewertung
  5. Nutzung der Evaluations-Oberfläche

In allen Versionen der Quality-Rater Guidelines wimmelt es  nur so von Beispielen, wie z.B. das folgende:

Beispiele in offizielle Quality Rater Guidelines

Beispiele für in den offiziellen Quality Rater Guidelines zu Suchanfragen mit mehrdeutigen Absichten

SearchQualityRatingGuidelines - searchqualityevaluatorguidelines Beispiele

Beispiele für Suchanfragen mit Aktionsorientierter Absicht in den offiziellen General Guidelines

 

Seit der Version 5.0 der Quality-Rater-Guidelines hat Google ein Bewertungsverfahren eingeführt, das sich auf zwei wesentliche Bereiche konzentriert:

  1. Landingpage und komplette Website ohne Bezug zur Suchanfrage (PQ-Rating)
  2. SERP-Blocks und Landingpage in Bezug auf die Suchanfrage (Need-Met-Rating)

 

Update-Historie

Die Quality Rater Guidelines wurden immer mal wieder aktualisiert und so gibt es die folgenden mir bekannten Updates:

 

  1. 30.03.2011 Version 3.18 (geleakt)
  2. 02.11.2012 Version 1.0  (öffentlich)
  3. 29.03.2013 Version 4.1 (geleakt)
  4. 31.03.2014 Version 5.0 (geleakt)
  5. 15.11.2015 (öffentlich)
  6. 11.Mai 2017 (öffentlich)

Seit 2015 werden keine Versions-Nummern mehr ausgegeben.

 

Die aktuelle Version der Guidelines gibt es hier zum Download.

 

Das PQ-Rating in den General Guidelines

Das Page-Quality-Rating kurz PQ hat zum Ziel, bei Suchanfragen die rankenden Landingpages hinsichtlich Erfüllung des Zwecks  zu prüfen. Landingpages können verschiedene Zwecke erfüllen.

The purpose of a page is the reason or reasons why the page was created. Every page on the Internet is created for a purpose, or for multiple purposes. Most pages are created to be helpful for users. Some pages are created merely to make money, with little or no effort to help users. Some pages are even created to cause harm to users. The first step in understanding a page is figuring out its purpose.

Landingpages und Websites, die den Zweck haben Nutzer zu schaden, zu täuschen oder nicht hilfreiche Lösungen zu verkaufen sollen mit einem niedrigen PQ-Rating versehen werden.

Inhalte auf Landingpages klassifiziert Google nach

  • Main Content (MC)
  • Supplementary Content (SC)
  • Advertisements (Ads)

Der MC repräsentiert den Zweck der Landingpage. Reviews bzw. Bewertungen können Teil des MCs sein, aber auch als SC gewertet werden. Hier scheint es Google je nach Fall unterschiedlich zu sehen. Google empfiehlt den Such-Evaluatoren zuerst den MC zu identifizieren, dann Werbung und den Rest als SC zu werten.

Eine interessante Aussage hinsichtlich nicht direkt sichtbaren Inhalt z.B. hinter Tabs findet man im Kapitel 2.4.1:

Note that tabs on some pages lead to even more information, for example, customer reviews. In some cases, you can consider the content under or behind tabs to be part of the MC of the page.

Für das PQ-Rating empfiehlt Google den Quality-Ratern sich neben der Landingpage auch auf der gesamten Website umzusehen. Dazu soll auch der Betreiber der Website und Autoren identifiziert werden. Zudem soll der Zustand der Website ermittelt werden. Z.B. ob Verlinkungen funktionieren, ob Bilder geladen werden oder ob die Inhalte aktualisiert werden.

Zudem soll sich ein Bild über die Reputation der Website gemacht werden. Dazu sollen sich die Quality Rater auf unabhängige Informationen verlassen und nach Informationen aus objektiven Quellen umsehen. Hier sollte eine Übereinstimmung zwischen den Informationen auf der Website selbst und denen aus unabhängigen Quellen bestehen. Für die Recherche gibt Google Tipps z.B. mit Suchoperatoren zu arbeiten. Interessant ist der Hinweis bezüglich kleinerer Organisationen:

Frequently, you will find little or no information about the reputation of a website for a small organization. This is not indicative of positive or negative reputation. Many small, local businesses or community organizations have a small “web presence” and rely on word of mouth, not online reviews. For these smaller businesses and organizations, lack of reputation should not be considered an indication of low page quality.

Im PQ-Rating kann in 9 Stufen von Lowest über Medium bis Highest bewertet werden.

Quelle: Google Quality Rater Guidelines 2017

PQ-Bewertungen sollen dabei sowohl unter Berücksichtigung der jeweiligen Landingpage als auch die komplette Website durchgeführt werden. Für Foren und Frage-Antwort-Portale, Enzyklopädien gelten dabei unterschiedliche Bewertungskriterien.

Das PQ-Rating ist unabhängig von der Suchanfrage, sondern bewertet sowohl die Landingpage als auch die gesamte Domain unabhängig von der jeweiligen Suchanfrage:

The PQ rating slider is labeled “query-independent,” meaning that it does not depend on the query. Do not think about the query when assigning a PQ rating to the LP.

 

Expertise / Authoritativeness / Trustworthiness (E-A-T)

Den Zusammenhang zwischen Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit beschreibt Google mit der Abkürzung E-A-T  (Expertise-Authoritative-Trustworthy). Die E-A-T- Bewertung ist Teil des PQ-Ratings. Für das Erreichen einer positiven Bewertung hinsichtlich E-A-T ist ein entscheidender Faktor Angaben zum Betreiber der Website auf der Website zu finden. Gerade für YMYL-Pages (dazu weiter unten mehr) spielt die Ausführlichkeit dieser Informationen eine große Rolle. Diese Seiten sollten so transparent wie möglich sein.

Wie wichtig diese Eigenschaft für hochwertige Seiten ist hängt vom Thema ab.

  • High quality medical advice should come from people or organizations with appropriate medical expertise or accreditation. High quality medical advice or information should be written or produced in a professional style and should be edited, reviewed, and updated on a regular basis.
  • High quality financial advice, legal advice, tax advice, etc., should come from expert sources and be maintained and updated.
  •  High quality advice pages on topics such as home remodeling (which can cost thousands of dollars) or advice on parenting issues (which can impact the future happiness of a family) should also come from “expert” sources which users can trust.
  • High quality pages on hobbies, such as photography or learning to play a guitar, also require expertise.

Ob die Informationen, tatsächlich von ausgewiesenen Experten kommen müssen oder aus dem Erfahrungsschatz eines Nicht-Experten soll von Fall zu Fall entschieden werden.

Zusammengefasst:

Die Bewertung des MC findet auf Landingpage-Ebene. Die Reputation wird für die komplette Website bewertet. Die E-A-T-Bewertung kann sowohl für die Landingpage als auch die komplette Website durchgeführt werden. Die E-A-T- Bewertung sollte insbesondere dann auf Landingpage-Ebene durchgeführt werden, wenn mehrere Autoren für die Landingpage-MCs verantwortlich sind.

Website EAT is important in the following situations:
● All content on the website is produced by the same person or organization. An example is a medical website
which is produced by a reputable physician group.
● The content of the website is produced by different authors or organizations, but the website has very active
editorial standards. An example of this is a science journal with very high standards for publication.
● The website has an extremely positive reputation from experts in the topic of the website, i.e., the website is
acknowledged to be one of the most expert, authoritative, or trustworthy sources on the topic.

 

Eigenschaften von Seiten mit sehr hoher Qualität

Die folgenden Unterkapitel sind für die SEO sehr spannend, da Google den Such-Evaluatoren beschreibt, wie qualitativ hochwertige Seiten auszusehen haben.

Ob eine Website mit „hoch“ oder „sehr hoch“ bewertet wird hängt in erster Linie von der Qualität des MC, dem Grad der E-A-T– Bewertung und der Reputation ab. Highest Pages sollten folgende Eigenschaften besitzen:

  • E-A-T beinhaltet den den E-A-T des Publishers als auch des Autors bei YMYL-Seiten.
  • Befriedigende Menge an qualitativ hochwertigen Inhalten (MC) der für Zeiteinsatz, Expertise, Fähigkeit, Talent und Aufwand spricht. Wie ausführlich der Inhalt des MCs sein muss hängt vom Zweck und Thema ab. Breitere Themen erfordern mehr Inhalt. Speziellere Themen weniger.
  • Sehr hohe Transparenz zu Betreiber und verantwortlichen Personen, insbesondere bei Shops und Websites über die direkt Verkäufe getätigt werden können. Hier spielen auch Bewertungen bezüglich des Kundenservice eine Rolle.
  • Eine positive Reputation zu dem Verantwortlichen des MC.
  • Die Landingpage und Website ist ein Experte, besitzt Autorität und ist vertrauenswürdig hinsichtlich des Themas

 

Zusätzlich sollte die Website die meisten der folgende Eigenschaften vorweisen:

  • Grad der Reputation
  • Benutzerfreundlicher Supplementary Content (SC)
  • Funktionales Webdesign, das den Nutzer den Fokus auf den MC erleichtert
  • Ausreichenden Informationen über den Betreiber, Kontaktinformationen …
  • Ein gepflegter Zustand

Zur Aktualität und Zustand einer Website schreibt Google folgendes:

How frequently a website should be updated depends on its purpose. However, all High quality websites are well cared for, maintained, and updated appropriately.

Doch gerade bei der Bewertung von YMYL-Pages spielt E-A-T eine große Rolle.

 

Eigenschaften von Seiten mit niedriger Qualität

Seiten mit niedriger Qualität weisen Eigenschaften auf, die dafür sorgen, dass der Zweck der Landingpages nicht erfüllt wird wie z.B. folgende:

  • Der Autor der Seite hat nicht genug Expertise für das Thema und/oder die Website ist nicht vertrauenswürdig oder keine Themen-Autorität.
  • Die Qualität des MC ist niedrig.
  • Die Menge des MC ist nicht befriedigend.
  • Der MC ist kopiert.
  • Der MC ist aufgrund von Werbung oder andere Elemente schwer zu konsumieren.
  • Fehlende Transparenz hinsichtlich Betreiber und Zweck der Website
  • Die Website hat eine negative Reputation

Your Money or Your Life (YMYL) Pages

Eine wichtige Kategorie für Google sind Websites, die mit den Informationen und Angeboten das Gemüt, Gesundheit und Vermögen der Nutzer beeinflussen können. Google nennt diese Seiten „Your Money or Your Life“-Seiten kurz YMYL-Seiten. An diese Seiten hat Google besonders hohe Ansprüche was das PQ-Rating angeht.

 

Bedürfnisbefriedigungs-Bewertung

Das komplette Hauptkapitel Needs Met Rating Guideline beschäftigt sich mit der Bewertung über mobile Endgeräte. Im Needs-Met-Rating sollen die Such-Evaluatoren den Grad der Bedürfnis-Befriedigung auf einer Skala von Fails to Meet bis Fully Meets für ein Suchergebnis bestimmen.

Quelle: General Guidelines 2017

Zudem können Flags gesetzt werden, auf die ich aber später noch eingehe. Das Needs Met Rating scheint das bisherige Utility-Rating ersetzt zu haben.

Im Gegensatz zum PQ-Rating bezieht sich diese Bewertung auf die Suchanfrage und das Suchergebnis. Bewertet werden folgende Elemente in den SERPs:

  • Special Content Result Block
  • Web Search Result Block
  • Device Action Result Block

Der Special Content Result Block

Hier sollen die Such-Evaluatoren mit dem Block interagieren wenn möglich oder den Inhalt des Blocks bewerten.

Web Search Result Block

Hier sollen die Such-Evaluatoren mit dem Block interagieren und die Bewertung anhand der Landingpage durchführen.

 

Bedingungen für das Fully-Meets-Rating

Um ein Ergebnis mit dem Fully-Meets-Rating zu versehen bedarf es folgender Bedingungen:

  • Die Suchanfrage und das Nutzerbedürfnis müssen klar und unmissverständlich sein
  • Das Ergebnis muss voll umfänglich für mobile Nutzer, ohne Mühe nutzbar sein
  • Nahezu alle Nutzer müssen voll umfänglich befriedigt sein, ohne ein weiteres Ergebnis klicken zu müssen

Flag-Arten in den Quality Rater Guidelines

Interessant ist auch der Abschnitt, der beschreibt welche Auswahl an Flags Quality-Rater nutzen können. Suchergebnisse mit unterschiedlichen Flags sollen auch anders unterschiedlich bewertet werden.

  • Porn (P)
  • Foreign Language (F)
  • Didn’t load (D)
  • Upsetting-Offensive

Interessant ist, dass für nicht englischsprachige Suchergebnisse bzw. Suchanfragen aus Ländern mit nichtenglischer Sprache englischsprachige Suchergebnisse nicht generell ausgeschlossen werden sollen. Hier soll genau darauf geachtet werden nur im Ausnahmefällen, nämlich wenn der Suchende mit englischsprachigen Ergebnissen rechnet, diese auszuliefern.

Die verschiedenen Suchanfragen

In den General Guidelines unterscheidet Google in folgende Suchanfragen-Arten:

  • Suchanfragen mit expliziter Ortsangabe
  • Suchanfragen mit unterschiedlichen Bedeutungen
    • Dominante Bedeutung
    • Gängige Bedeutung
    • Seltene Bedeutung

 

Die Rolle der Suchintention

Das Verstehen der Suchintention des jeweiligen Begriffs ist die Voraussetzung dafür, dass Quality Rater mit der Bewertung der Suchergebnisse für eine Suchanfrage beginnen können.

Remember: If you can’t understand the query and user intent, please release the task. For this reason, understanding the query is a good first step. You must understand user intent to evaluate the landing page.

Google selbst unterscheidet hinsichtlich der Suchintention oder Nutzerintention in folgende Kategorien:

  • Know und Know Simple
  • Do / Device Action
  • Website
  • Visit-in-Person / User Location
    • Nearby
    • Local
  • Suchanfragen mit unterschiedlichen Suchintentionen

Mehr dazu in dem sehr ausführlichen Beitrag Alle Infos zu den Keyword-Arten, Suchintention, Identifikation Nutzerintention & mehr .

 

Vorgaben an die Quality Rater

Die Quality-Rater bekommen folgende Verhaltensweisen in den Richtlinien mitgegeben:

  • Sie sollen den Nutzer in der jeweiligen Sprache und Standort repräsentieren.
  • Sie sollen weitestgehen auf Browser-Add Ons und Ad-Blocking-Extensions verzichten.
  • Sie sollen darauf achten keine auffälligen Dateien auf den Rechner runterzuladen und Anti-Viren Software zu nutzen.

Die Vorgaben klingen ein bisschen so, als ob die Quality-Rater eigene Computer benutzen bzw. sogar von zu Hause arbeiten.

 

Die neu  Version der General Guidelines im Vergleich zur Version aus 2015

Während die Veränderungen zwischen der Version 4.1 zur Version 5.0 sehr einschneidend waren, fällt dieses Update eher beschaulich aus, was Neuerungen angeht. Die größte Veränderung ist, dass die Utility-Ratings nicht mehr Teil der Quality Rater Guidelines sind. Ich habe diesen Teil deswegen ans das Ende dieses Beitrags in das Archiv verschoben.

Desweiteren fällt auf, dass die E-A-T-Bewertung an Prominenz in den Guidelines gewonnen hat, Ähnlich ist es bei Textpassagen zur Verwendung von Werbung.

Neu dazu gekommen sind Hinweise darauf, dass die Such-Evaluatoren ein besonderes Auge auf Satire, Humor und Hassreden haben sollen. Ebenfalls neu ist ein Abschnitt der die Such-Evaluatoren anweist die Bewertung  von mobilen Telefonen aus durchzuführen. Auffällig ist Allgemein, dass der Fokus der Guidelines Richtung Mobile über dir Jahre deutlich zugenommen hat. So beziehen sich komplette Hauptkapitel nur auf die mobile Nutzung der Suchergebnisse.

Alle weiteren Veränderungen betreffen in erste Linie die Struktur des Dokuments.

 

Die wichtigsten Infos aus den Quality Rater Guidelines und Erkenntnisse für SEO

Basierend auf der Version 5.0 möchte ich nachfolgend die wichtigsten Erkenntnisse aus den General Guidelines für die SEO-Arbeit zusammenfassen.

Title und Description werden auch qualitativ bewertet

Da die Quality Rater angehalten werden neben der Landingpage an sich, auch die Suchergebnisse Blöcke inkl. Überschrift und Beschreibung zu bewerten, wird klar, dass hier neben der reinen quantitativen Betrachtung der Klickrate (ein schöner Test dazu hier).

Content Freshness nur für bestimmte Suchanfragen, Events und Branchen wichtig

Wie bereits in meinem Beitrag Gedanken zur Content-Freshness als Ranking-Faktor angemerkt, sehe ich die Content-Freshness nicht als generell wichtiges Ranking-Kriterium. Deswegen vertrete ich nicht die pauschale Aussage, dass man oft und regelmäßig aus SEO-Sicht für neuen Content sorgen sollte. Und Google scheint das ähnlich zu sehen:

Some queries demand very recent or “fresh” information. Users may be looking for “breaking news,” such as an important event or natural disaster happening right now. Imagine a user in Kansas typing the query [tornado], English (US) because a big storm is coming. Information about last year’s tornado season is not helpful. Users need information about tornadoes headed their way right now!

Google nennt in den Guidelines neben einigen Suchanfragen konkrete Branchen bzw. Ereignisse für die die Aktualität wichtig ist:

  • Events
  • Wahlen
  • TV-Shows
  • Konferenzen

Auch Suchanfragen nach technischen Produkten, die eine Evolution durchlaufen, wie z.B. das I-Phone bedürfen aktueller Informationen. Herauszuheben ist folgende Aussage:

Remember that we care about the content, and not the date the page was created.

Google sagt aber auch, dass bestimmte Suchanfragen keine Aktualität benötigen.

Sometimes, queries don’t demand the most recent information. For example, some queries, such as [birthdate of ronald reagan] and [atomic weight of gold] request basic facts that are well understood, established, and unlikely to change.

 

Suchintention und Zweck der Landingpage berücksichtigen

Als ich 2012 das erste Mal die Quality Rater Guidelines zu Gesicht bekam, war es wie eine Offenbarung was das Thema Suchintention anging. Das immer wieder daraufhinweisen in den Richtlinien, dass der Quality-Rater die Suchintention verstanden haben muss, unterstreicht die Wichtigkeit. Denn nur wenn Google weiß was sich für eine Suchabsicht hinter einer Suchanfrage verbürgt kann die Suchmaschine auch für den Nutzer passende Inhalte ausliefern. Und was für SEOs viel wichtiger ist: Erst dann weiß man welche Inhalte besser Chancen im Ranking haben.

Die Wichtigkeit der Suchintention habe ich diverse Male schon als SEO-Tipp kommuniziert (z.B. hier bei der Internet World Business ), doch wenn man sich Keyword Recherchen von Kollegen ansieht findet man oft nichts dazu. Für uns ist die Suchintention seitdem zentrales Thema in der Keyword-Analyse.

 

Trust erhöhen durch Transparenz

Gerade für Websites im YMYL-Umfeld ist Transparenz über die betreibende Person bzw. Organisation und ausführliche Informationen über das Geschäft entscheidend für das Vertrauen. Auf folgende Merkmale für nicht vertrauenswürdige Seiten soll man achten:

  • Pages or websites which you strongly suspect are scams.
  • Pages which request personal information without a legitimate reason (for example, pages which request name, birthdate, address, bank account, government ID number, etc.).
  • Websites which “phish” for passwords to Facebook, Gmail, or other popular online services. See here for information about “phishing” fraud.
  • Pages with suspicious download links, which may be malware.

Desweiteren sollten gehackte Seiten und Seiten mit vielen offensichtlichen Spam-Kommentaren schlecht bewertet werden.

 

Nicht zu viel Werbung

Die Aufteilung in Main Content, Ergänzender Content und Werbung zeigt, dass Google Werbung gesondert betrachten möchte. Zudem hatte das Page-Layout-Algorithm-Update ja bereits gezeigt was Google von zu viel Werbung. Sobald eine Seite den Anschein macht als Hauptzweck Werbung auszuliefern wird diese schlecht bewertet. Deswegen sollte man bei der Platzierung von Werbeflächen darauf achten, dass der eigentliche Zweck der Seite für den Nutzer immer noch die Information bzw. Transaktion ist.

 

Das kontextuelle Umfeld optimieren

Der sogenannte Supplementary Content zu deutsch ergänzende bzw. zusätzliche Inhalt scheint auch ein wichtiger Grund dafür zu sein Seiten mit einer überdurchschnittlichen Bewertung zu versehen. Deswegen mach es Sinn weiterführend Informationen zu einem Thema anzubieten. Ob man diese auf einem einzigen Onepager zusammenführt oder als „Satelliten-Seiten“ rund, um eine Landingpage verteilt halte ich nicht für so entscheidend. Entscheidend ist einfach nur, dass man ein Thema ganzheitlich mit ergänzenden Informationen zu Nachbarschafts – bzw. Randthemen versieht. Zu diesem Thema in Bezug auf die Guidelines gibt es hier einen schönen Beitrag.

 

Die Website und Inhalte in einem guten Zustand halten

Der Zustand einer Website wird zum einen über die optimale Funktionstauglichkeit als auch Content-Pflege bemessen. Dazu gehört alles das was wir auch als „Website-Hygiene“ bezeichnen wie z.B. regelmäßiges Monitoring und Beseitigen von 404-Fehlern. In manchen Bereichen spielt auch die regelmäßige Aktualisierung von Inhalten eine Rolle. Damit meine ich nicht zwangsläufig die Content-Freshness in Form von neuen URLs, sondern auch die Aktualisierung bestehender Inhalte. Google beschreibt in den Richtlinien, dass das insbesondere für bestimmte Themen wichtig ist. Auch Kommentar-Spam sollte regelmäßig beseitigt werden.

Mer zu den wichtigsten Aufgaben bei der Suchmaschinenoptimierung im Beitrag SEO-Aufgaben der Taktischen & Strategischen Suchmaschinenoptimierung

 

Reputation und Branding durch gute Arbeit,  Bewertungen und Beiträge verbessern

Wie in meinem Beitrag Branding und das neue Google Ranking: Warum SEO nicht mehr reicht bereits erwähnt wird es für das Ranking immer wichtiger eine Marke bzw. Autorität zu werden. Das versucht Google auch über die Richtlinien für Quality Rater abzubilden. Die Überprüfung von Stimmen in Foren, Bewertungsportalen, Beiträgen in Fachportalen etc.  geht in die Richtung. Deswegen könnte man den Quality Ratern auch die Recherche einfacher machen und auf der eigenen Website auf diese Referenzen zu verweisen, bevor sie umständlich mit Suchoperatoren danach suchen müssen. 🙂

Mehr zum Thema Digitaler Markenaufbau und SEO im Beitrag Digitaler Markenaufbau: Die Bedeutung der Brand für das Online Marketing.

 

Wikipedia nutzen

Google weist in den Richtlinien explizit daraufhin Wikipedia zu nutzen, um die Reputation einer Website für das PQ-Rating zu nutzen. Nicht jeder ist als Marke schon so etabliert einen eigenen Wikipedia-Eintrag zu besitzen. Aber man sollte schon probieren Wikipedia als Reputations-Instrument einzusetzen. Dafür kann unser Leitfaden zur PR mt Wikipedia vielleicht helfen.

 

Content, Content, Content

Der Main-Content (MC) spielt in vielen Punkten der Richtlininen eine wichtige Rolle. So erwähnt Google folgende Merkmale für schlechte Inhalte:

  • Keinen Main Content
  • Main Content mit offensichtlichen Keyword-Stuffing
  • Unsinniger bzw. Inhalt ohne Aussage
  • Automatisch generierte Inhalte
  • Kopierte Inhalte

Dazu sollen sich die Quality-Rater folgende Fragen stellen:

If all or most of the MC on the page is copied, think about the purpose of the page. Why does the page exist? What value does the page have for users? Why should users look at the page with copied content instead of the original source?

Generell sollte man bei der Erstellung von Inhalten immer den Anspruch haben das beste Dokument im Netz zu dem jeweiligen Thema zu veröffentlichen. Der Aufwand, der dahinter steckt hängt entscheidend vom Wettbewerb ab. Deswegen sollte man sich genau mit den auf der ersten Suchergebnisseite rankenden Content auseinandersetzen und sich folgende Fragen stellen:

  • Wie umfangreich ist der bestehende Inhalt auf den anderen Seiten?
  • Was kann ich besser machen?
  • Welchen Aufwand muss ich aufwenden um bessere Inhalte zu erzeugen?
  • Steht dieser Aufwand im Verhältnis zum Nutzen?

Zum Experten werden

Ein Experte in einem bestimmten Gebiet zu sein, bedeutet eine Autorität in einem Bereich zu sein. Das bedeutet, dass Nischenseiten durchaus eine Chance gegen große Brands haben können. Z.B. Amazon oder Ebay, aber auch ander große Komplettsortiment-Shops werden sich schwerer tun in einer Nische auf Top-Positionen zu ranken, als spezialisierte Nischen-Shops, wenn diese es richtig angehen und sich als Experte darstellen. Dazu noch ein Auszug aus den Richtlinien:

Think about the topic of the page. What kind of expertise is required for the page to achieve its purpose well? The standard for expertise depends on the topic of the page.

 

Google unterscheidet Websites nach Zweckerfüllung

Google unterscheidet Webseiten nach verschiedenen Typen gemäß deren Zweck. So z.B.

  • Shopping-Seiten
  • News-Seiten
  • Forums-Seiten
  • Video-Seiten
  • Fehler-Seiten
  • PDFs
  • Bilder
  • Gossip-Seiten
  • Humor-Seiten
  • Startseiten

Als mögliche Zwecke führt Google folgende auf:

  • Verkaufen von Produkten oder Dienstleistungen
  • Das Teilen von Informationen über ein Thema
  • Das Teilen von Bildern, Videos und anderer Medienformate
  • Unterhalten
  • Das Stellen von Fragen mit dem Ziel von anderen Nutzern eine Antwort zu erhalten
  • Nutzern erlauben Dateien zu teilen oder Software herunterzuladen
  • Nutzern erlauben persönliche Informationen zu teilen

 

Der Google Leitfaden für Quality Rater:  Nicht viel Neues, aber  Bestätigung für viele Vermutungen

Die neueste Version des Leitfadens von Google für seine Quality Rater offenbart interessante Einblicke in die Arbeitsweise bei der Bewertung von Websites. Viele Dinge, die in SEO-Kreisen kursieren, werden durch die Erkenntnisse aus den Guidelines unterstützt. Google will den Nutzer befriedigen durch die SERPs und die Websites, die dort zu finden sind. Damit stellen sie Nutzer zufrieden, die bei positiver Erfahrung mit dem Suchmaschinen-Monopolisten wieder kommen werden. Der Nutzer soll bei den Quality Ratern im Mittelpunkt stehen und Webmaster tun gut daran dieses Mantra auch für ihre Website zu befolgen, wenn sie bei Google gefunden werden wollen. Wobei die Frage nach dem direkten Einfluss von Nutzersignalen auf das Ranking unbeantwortet bleibt wie in dem Beitrag  Nutzersignale Rankingfaktor/Rankingsignal für Google? diskutiert.

Jeder der sich ernsthaft mit Suchmaschinen beschäftigt sollte sich die Guidelines ansehen, um besser zu verstehen was Google möchte. Dabei liegt die Betonung auf  „möchte“.

Wer die Gelegenheit hat sich die General Guidelines irgendwie zu beschaffen sollte einen Blick darauf werfen.  Sonst einfach diesen Beitrag bookmarken, ausdrucken etc. Ich werde auf jeden Fall versuchen diesen Beitrag bei neuen Versionen zu aktualisieren. In diesem Sinne, viel Spass beim Optimieren!

 

Archiv:

Die folgenden Inhalte sind kein Bestandteil mehr der aktuellen Quality-Rater-Guidelines. Ich möchte sie aber gerne an dieser Stelle festhalten.

Das Utility-Rating für Landingpages und Ergebnis-Blöcke (bei NTRB)

Die Quality Rater sind angehalten die rankenden Seiten nach deren „Utility“ also Brauchbarkeit zu prüfen. Hier haben sie die Möglichkeit basierend auf der Suchanfrage die Landingpage und den jeweiligen Ergebnis-Block über einen Schieberegler zwischen 5 Bewertungen zu wählen. Zwischenschritte sind auch auswählbar.  Dabei unterscheidet Google bei den Suchergebnissen bzw. Ergebnis-Blöcken zwischen Blöcken mit Titel (TLRB), und ohne Titel (NTRB). NTRBs sind in erster Linie die Ergebnisse aus dem Knowledge Graph welche i.d.R. in einer eigenen Box ausgeliefert werden oder Ergebnisse aus Google Places.

Sometimes it is really hard to tell whether a block is a TLRB or whether it is a NTRB. Remember, you can fall back on this rule: a TLRB must have a title link at the top of the block.

TLRBs sollen dabei immer mit Blick auf den Inhalt der Landingpage bewertet werden während NTRBs mit Blick auf den in den SERPs eingeblendeten Inhalt bewertet werden sollen.

Das Utlity-Rating bezieht sich sowohl auf die Suchanfrage und das Ergebnis:

The utility rating is based on both the query and the result. For this reason, the utility rating slider is labeled “query-dependent.” You must carefully think about the query and user intent when assigning a utility rating.

Vital (nur einmal pro Suchbegriff möglich)

Damit eine URL als Vital eingestuft werden kann muss sie eine Navigationsabsicht befriedigt sein und/oder zum Suchbegriff passenden offiziellen Website einer Entität z.B. einer Person, Unternehmung, Ort oder Organisation führen. Das unterstreicht auch Googles Bemühungen Brand eigene Seiten zu fördern. Anders gesagt muss bei der Suchanfrage eindeutig sein, dass er genau diese Seite sucht. Dabei dürfen nur TLRBs mit der Bewertung Vital versehen werden. Zu bestimmten allgemeingültigen Begriffen, die keine Entität sein können wie z.B. Diabetes, Möbel, Autos… darf kein Suchergebnis als Vital bewertet werden.

Zum Vital-Rating bei Namen finde ich folgende Information noch interessant:

Important: Websites that are under construction or obviously unmaintained should not be rated V, even if they were at one point created by or authorized by the person in the query. Please consider a personal website to be unmaintained if there is old or stale information displayed prominently. For personal websites which are generally very frequently updated, please look for updates within the last four months. If the personal website feels unmaintained, do not use the V rating.

Hier einige Beispiele aus der offiziellen Version 1.0:

Vital-Pages Quality Rater Guidelines

Useful (mehrfach möglich)

Useful ist eine Seite, die gut zu einer Suchanfragen passt und nützlich für den Nutzer ist. Dabei sollte die Landingpage folgende Eigenschaften haben:

  • Sehr befriedigend (highly satisfying)
  • Verlässlich (authoritative)
  • Unterhaltend (entertaining)
  • und/oder  Neu/aktuell (and/or recent (such as breaking news on a topic))

Relevant (mehrfach möglich)

Relevante Seiten sind Landingpages, die immer noch der Suchintention des Nutzers entsprechen, aber müssen nicht so inhaltsreich, aktuell oder verlässlich wie als Useful eingestufte Seiten sein. Die Qualität muss dennoch überdurchschnittlich sein.

Slightly Relevant (mehrfach möglich)

Slighty Relevant trifft auf Seiten zu, die schon irgendwie mit dem Thema der Suchanfrage zu tun haben, aber nicht besonders hilfreich z.B. aufgrund schlechter Qualität sind. Als Beispiel werden auch Landingpages für mobile Endgeräte genannt, die für Suchanfragen für Nutzer die Desktop oder Laptop-Rechner nutzen nicht hilfreich sind.

Offtopic or Useless (mehrfach möglich)

Seiten, die nur sehr wenigen oder gar keinen Nutzern einen Mehrwert bieten, sollen als Offtopic oder Useless gekennzeichnet werden. Seiten, die ausschließlich Werbung und ausgehende Links enthalten gehören zu dieser Kategorie und sollten zusätzlich als Spam markiert werden.
Nutzlose Seiten sollen generell, auch wenn sie im PQ-Rating gut abgeschnitten haben mit der schlechten Utility Rating Bewertung versehen werden. Die Auszeichnung mit dem Prädikat Vital ist unabhängig von der PQ-Bewertung also von der Qualität der Seite im Allgemeinen.

Die Google Quality Rater Guidelines & wichtigsten Erkenntnisse für SEO
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Zu Olaf Kopp

Olaf Kopp ist Co-Founder, Chief Business Development Officer (CBDO) und Head of SEO der Aufgesang Inbound Marketing GmbH . Er blickt auf drei Jahre Erfahrung als Geschäftsführer der Online-Marketing-Unit der Aufgesang Agenturgruppe zurück. Als begeisterter Suchmaschinen- und Content-Marketer schreibt er für diverse Fachmagazine, u.a. t3n, Website Boosting, suchradar, Hubspot ... und war als Gastautor in diverse Buch-Veröffentlichungen involviert. Zudem engagiert sich Olaf Kopp als Dozent und Speaker für SEO, Google-Analytics und Content Marketing in Bildungseinrichtungen sowie Konferenzen wie z.B. der Hochschule Hannover, Ostfalia Hochschule, Norddeutschen Akademie, CMCx, SEOCampixx … Er ist Mitveranstalter des SEAcamps in Jena. Olaf schloss 2006 sein BWL-Studium mit Schwerpunkt Marketing und E-Business als Diplom Kaufmann (FH) ab und beschäftigt sich seit 2005 mit Social Media Marketing, Google AdWords sowie SEO. Seit 2012 stehen digitales Branding, Content-Marketing und semantische SEO im Fokus seines Interesses.
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7 Antworten zu “Die Google Quality Rater Guidelines & wichtigsten Erkenntnisse für SEO”

  1. Julian sagt:

    „Die Vorgaben klingen ein bisschen so, als ob die Quality-Rater eigene Computer benutzen bzw. sogar von zu Hause arbeiten.“
    Oh ja, Google hat das ausgelagert. Dieser Artikel hat vor ein paar Wochen für einige Wogen gesorgt:
    https://arstechnica.com/features/2017/04/the-secret-lives-of-google-raters/

  2. […] und den Schlussfolgerungen, die man aus ihnen ziehen kann, könnt ihr in meinem Beitrag Die Google Quality Rater Guidelines & Was SEOs daraus lernen können […]

  3. Eine Zusammenfassung, Analyse und Einschätzung wäre hier sinnvoll.

  4. […] “Leaks” im Bezug auf die Panda-Kriterien. Außerdem liefern die Bewertungs-Anweisungen in den “geleakten” Guidelines für Googles Quality-Rater auch einen guten Eindruck wie Google Qualität tatsächlich […]

  5. […] of Expertise / Authoritativeness / Trustworthiness”. Detaillierte Zusammenfassungen gibt es von Olaf Koop und Jennifer […]

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